Wie werde ich ein glücklicher und zufriedener Mensch?

Glück ist kein Zufall!

Mit dem Glück ist das so eine Sache, wie zufällig scheint es den Einen zu besuchen und den Anderen zu meiden.

Dabei kommt es auch darauf an, wie wir Glück definieren. Ist Glück für uns Reichtum, Erfolg, Macht, Geld? Dann haben wir auf das verkehrte Pferd gesetzt, denn all diese Dinge, und vieles andere, was uns in dieser Welt verlockend erscheint, sind vergänglich. Sie können uns von einem auf den anderen Tag genommen werden. Und dies ist in diesen unsicheren Zeiten gar nicht mal so unwahrscheinlich!

Nein, Glück ist kein Zufall, jeder, wirklich jeder, kann glücklich sein. Denn das Glück entsteht im Kopf und fängt mit Zufriedenheit an. Wenn dem wirklich so ist, dann muss ich nur meine Einstellung ändern, um glücklich und zufrieden zu sein. Wenn ich wahrhaftig mit dem zufrieden bin, was ich habe, dann bin ich automatisch auch glücklich.

Zufriedenheit wiederum hat viel mit Vertrauen zu tun. Ich vertraue darauf, dass GOTT mir alles gegeben hat und geben wird, was ich zum Leben brauche. Ich weiß aus tiefstem Herzen, dass der HERR mein Hirte ist, und es mir an nichts mangeln wird (Psalm 23,1).

Es ist der Feind, der in unsere Herzen Unzufriedenheit streut und damit unser Vertrauen zu Jahwe Jireh, unserem GOTT, dem Versorger, zu untergraben. Wir zweifeln daran, dass GOTT wirklich gut ist und uns mit allem versorgt. Die Folge: Wir sind unglücklich…

Das bevorzugte Angriffsziel des Feindes sind unsere Gedanken, in die er Lügen einstreut und mit der Zeit manifestiert. Sein beliebtester Schachzug dabei: Unser „wenn – dann“-Denken. Z.B.: Wenn ich nur einen Partner habe, dann bin ich glücklich und zufrieden. Falsch! Wenn Du nicht ohne Partner glücklich und zufrieden bist, bist Du es auch nicht mit. Es sind nicht die Dinge oder Umstände, die uns glücklich machen, sondern unsere Einstellung dazu, unsere Gedanken! Denn glücklich ist der, dem der GOTT Israels hilft, der seine Hoffnung auf den HERRN, seinen GOTT, setzt. (Psalm 146,5; NLB)

Paulus spricht in diesem Zusammenhang von Gedankenfestungen, er führt es in 1. Korinther 10,3-5 so aus: Natürlich sind wir auch nur Menschen, aber wir kämpfen nicht wie die Menschen dieser Welt. Denn die Waffen unseres Kampfes sind nicht menschlich, sondern es sind die mächtigen Waffen GOTTES, geeignet zur Zerstörung von Festungen. Mit ihnen zerstören wir Gedankengebäude und jedes Bollwerk, das sich gegen die Erkenntnis GOTTES erhebt, wir nehmen jeden solcher Gedanken gefangen und unterstellen sie Christus. (NeÜ)

Der Kampf fängt also in unserem Kopf an. Es ist das alte „sollte GOTT gesagt haben?“ (1. Mose 3,1), mit dem der Feind unserer Vertrauen zu unserem lieben Vater untergräbt.

Dem müssen wir uns ganz entschieden entgegenstellen, tun wir das nicht, entstehen in unseren Gedanken ungute Festungen und Bollwerke des Feindes, die nur schwer einzureißen sind.

Die „Waffen unseres Kampfes“ sind dabei das Wort GOTTES, Seine Wahrheit. Wir machen es dabei wie Jesus, als dieser von Satan in Versuchung geführt wurde. Jeder Lüge des Feindes stellte Er ein „Es steht geschrieben“ entgegen (Matthäus 4,1ff)! Wenn wir z.B. Mangel empfinden, lesen wir den 23. Psalm oder eine andere geeignete Bibelstelle, in denen der Vater und Jesus uns versprechen, uns zu versorgen (und davon gibt es viele!).

Im besten Falle, wenn wir dies gleich von Beginn der Lüge an tun, können sich die Lügen nicht einnisten, sie verschwinden so schnell, wie sie gekommen sind. Haben die Lügen aber schon Gedankengebäude, Bollwerke oder gar Festungen errichtet, ist es natürlich schwieriger. Diesen Lügen, die sich zum Teil Jahre, ja vielleicht sogar unser ganzes Leben, eingenistet haben, muss mit Beharrlichkeit widersprochen werden. Dies geschieht nicht von heute auf morgen. Hier ist Geduld erforderlich und besagte Beharrlichkeit, mit der wir solche unguten Gedanken gefangen nehmen, wir unterstellen sie Christus und halten Seine Wahrheit dagegen.

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