Wer ist ein Jude?

Nun, nach jüdischer Tradition ist der ein Jude, der eine jüdische Mutter hat.

Und, wie so oft im Leben, sieht GOTT die Sache ganz anders, als wir Menschen es tun.

Denn nicht der ist ein wahrer Jude, der von jüdischen Eltern geboren oder nach jüdischem Brauch beschnitten wurde. Nein, ein wahrer Jude ist der, dessen Herz vor GOTT gerecht ist. Und die wahre Beschneidung ist keine äußere Handlung, sondern eine Veränderung des Herzens durch den Geist GOTTES und geschieht nicht durch Einhaltung jedes einzelnen Buchstabens des Gesetzes. Wer diese Veränderung erfahren hat, bekommt die Anerkennung GOTTES und nicht die der Menschen. (Römer 2,28f; NLB)

Wer die Beschneidung des Herzens durch Jesus erfahren hat, der gehört zu Seinem auserwählten Volk, der ist ein wahrer Jude!

Wir haben Abraham, den Vater aller Juden, zum Vater, denn, so führt Paulus weiter aus: Er ist der geistliche Vater all derer, die glauben, aber nicht beschnitten worden sind. (Römer 4,11b; NLB)

Durch unseren Vater Abraham sind wir eingepfropft in den edlen Ölbaum Israels (Römer 11,17ff). Und so gilt uns auch der Segen, den GOTT über Abraham aussprach: „Ich will Dich segnen und Du sollst ein Segen sein“ (1. Mose 12,2)!

Wir sind nicht nur gesegnet, wir sind auch zum Segen gesetzt für Andere, unsere Nächsten. Denn kaum einer von uns lebt in einem Vakuum, wir alle leben in Beziehung, zu unseren Verwandten, Freunden, aber auch völlig Fremden.

Es liegt in unserer Hand, für diese Menschen zum Segen zu werden. Am einfachsten geschieht dies dadurch, dass wir ein Lächeln verschenken. Nicht nur den Verwandten und Freunden, sondern z.B. auch dem Obdachlosen auf der Parkbank. Vielleicht  haben wir ja auch ein wenig Zeit übrig und setzen uns zu ihm.

Uns zu verschenken, unser Lächeln, ein klein wenig unserer Zeit, lässt uns zum Segen werden für unseren Nächsten. Dann macht unser Leben einen Unterschied. Es bedeutet etwas, es macht Sinn. Es liegt in unserer Hand, in dieser Welt wirklich etwas zu verändern. Und wie immer fängt jede Veränderung der Welt damit an, dass wir uns verändern lassen und unseren Nächsten mit den Augen Jesu sehen. Dann erkennen wir, dass er genauso geliebt ist, wie auch wir es sind. Und, am wichtigsten, wir behandeln ihn auch so: Als ein geliebtes Kind GOTTES, unbeschreiblich wertvoll in den Augen Jesu!

Dabei ist mein Erfahrungswert, dass GOTT gerade die ganz besonders liebt, die mir auf die Nerven gehen. Denn gerade die hat Er mir über den Weg geschickt, damit auch ich ihnen zum Segen werde, so dass auch sie ein wenig von der Liebe Jesu erfahren. Und dies alles mit einem Lächeln…

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