Bin ich denn überhaupt für irgendetwas gut?

Es gibt einfach solche Tage: Da fühlt man sich nutzlos und das Leben macht keinen Sinn. Ich nenne diese Tage meine „Depri-Phase“. Diese Tage kommen und gehen…

Bedenklich wird es allerdings, wenn aus Tagen Wochen, oder vielleicht sogar Monate werden.

Was hilft?

Geben!

Verschenke Dich und Deine Gaben an Deinen Nächsten. Gib von allem reichlich, zeig Interesse und erspüre die Nöte Deines Nächsten und dann, wenn es in Deiner Macht liegt, hilf diesen Nöten ab.

Du wirst sehr schnell feststellen, wieviel Freude ein dienendes Herz hat. Es fühlt sich gebraucht und lebendig, und dies alles beim Gutes tun.

Wenn wir ein erfülltes Leben wollen, müssen wir das, was wir zuvor empfangen haben, auch weitergeben. Dabei fängt alles ganz klein an: Wir haben ein kleines bisschen empfangen und geben es sofort weiter. In der Folge werden wir mehr empfangen, was wir dann wiederum weitergeben und abermals mehr empfangen. Jesus sagt, wenn wir im Kleinen treu sind, so wird Er uns auch die großen Dinge anvertrauen (vgl. das Gleichnis von den anvertrauten Talenten in Lukas 19,11ff). GOTT ruft nicht die Begabten, sondern begabt die Berufenen. Und berufen sind wir alle, ohne Ausnahme!

Es ist eine Lüge des Feindes, dass wir nichts haben, was wir weitergeben könnten. Er redet uns ein, dass wir erst mehr empfangen oder heil werden müssten. Diesen Lügen müssen wir vehement widersprechen, so sieht uns GOTT nicht. Er hat jeden von uns mit einzigartigen Gaben ausgestattet. Und für den Anfang sind ein Lächeln und ein offenes Ohr mehr als ausreichend. Nein, mehr braucht es nicht…

Wenn wir geben, lassen wir gleichzeitig los, wir leeren unsere Hände. Und nur mit leeren Händen können wir Neues empfangen. Es ist wie mit dem Toten Meer. Weißt Du, warum es so salzig ist? Weil es keinen Ablauf hat, es fließt nur Wasser hinein, aber keines hinaus. Und so verdunstet das Wasser im See und wird dabei immer salziger. Letztendlich ist hier kaum Leben möglich, nicht zu Unrecht nennt man es „tot“.

Aber Du bist nicht tot, Du willst leben, ein erfülltes und reiches Leben, so wie Jesus es versprochen hat (Johannes 10,10b)!

Wir sind Salz und Licht, wie es Jesus in Matthäus 5,13ff erklärt: Ihr seid das Salz der Erde. Wenn nun das Salz nicht mehr salzt, womit soll man salzen? Es ist zu nichts mehr nütze, als dass man es wegschüttet und lässt es von den Leuten zertreten. Ihr seid das Licht der Welt. Es kann die Stadt, die auf einem Berge liegt, nicht verborgen sein. Man zündet auch nicht ein Licht an und setzt es unter einen Scheffel, sondern auf einen Leuchter; so leuchtet es allen, die im Hause sind. So lasst Euer Licht leuchten vor den Leuten, damit sie Eure guten Werke sehen und Euren Vater im Himmel preisen.

Lasst uns gemeinsam unseren Sinn darin finden, Salz und Licht für diese Welt zu sein, lasst uns nicht auf die Lügen des Feindes hereinfallen, wir hätten nicht genug. Lasst uns mit vollen Händen geben, lasst uns großherzig und verschwenderisch sein. Denn dann bewegen wir etwas in dieser Welt und hinterlassen sie ein bisschen besser, als wir sie vorgefunden haben! Nur Mut…

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