Gibt es Freude aus der Tube?

Meine Frau hat ein neues Duschgel. Es riecht wunderbar, so zitronenfrisch.

Es heißt „Lebensfreude“ und laut Aufdruck hebt es die Stimmungslage nachweislich…

Also doch „Freude aus der Tube“?

Ach, die Werbung verspricht uns so viel… Aber offensichtlich mit Erfolg, sonst würde ja keiner mehr Werbung machen, ganz im Gegenteil, mit dem Aufkommen des Privatfernsehens und des Internets hat die Werbung ja noch einmal exorbitant zugelegt.

Es gibt es also, dieses Bedürfnis nach Freude, Frieden und Glück…

Wir sollten nur aufpassen, dass wir nicht auf das falsche Pferd setzen!

Denn alles, was uns die Werbung anbietet, ist zeitlich, also dem Verfall unterworfen. Nichts davon hat bleibenden Wert, es verschleißt, es vergeht, wenn es nicht schon zuvor den Reiz des Neuen verloren hat.

Unsere Bedürfnisse sollten wir an der Ewigkeit orientieren, den Schätzen im Himmel, von denen Jesus spricht (z.B. Matthäus 19,21).

Und der wichtigste Schatz, den wir bei GOTT haben, sind unsere Beziehungen. Einmal natürlich die Beziehung zu Ihm, denn Er hat uns versprochen, all‘ unsere Bedürfnisse zu befriedigen, mehr noch, ein Leben im Überfluss (Johannes 10,10b, NeÜ)! Dazu gehören Freude, Frieden und Glück. Erst aus der Beziehung zu Jesus heraus erleben wir das wahre Leben. Alles, was wir dazu brauchen, wird uns geschenkt, wir können es nicht kaufen!

Ja, und dann möchte GOTT, dass wir in Beziehung zu unserem Nächsten treten und damit aufhören, nur auf uns selbst zu sehen, sondern auf das, was dem Anderen dient (1. Korinther 10,24). Die Selbstverwirklichung, die von der Werbung so oft propagiert wird, ist nicht der Weg, den GOTT mit uns gehen möchte. In dem wir in Jesus und unseren Nächsten aufgehen, uns selbst verschenken, werden wir uns selbst finden, unseren Sinn und unsere Berufung. Erst das ist ein erfülltes Leben, völlig unabhängig von den vergänglichen Dingen dieser Welt!

Diese Beziehungen, die wir dabei bauen, sind das höchste Gut im Himmel, wir werden sie mit in die Ewigkeit nehmen. Es tut mir im Herzen weh, wenn ich sehe, wie viele Menschen ihre Familie der Arbeit unterordnen. Für vergänglichen Ruhm und Geld, das sie nicht in die Ewigkeit mitnehmen können, vernachlässigen sie die Menschen. Und die sind doch GOTT am wichtigsten!

Von Herzen wünsche ich Dir stabile Beziehungen, zu Jesus und Deinem Nächsten. Sie sind es, die den Weg in den Himmel pflastern…

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