Wie kann ich GOTTES Stimme hören?

Elia war ein Prophet GOTTES, er war es gewohnt, die Stimme seines HERRN zu hören. Aber auch er brauchte seine Lektion. Wir können sie nachlesen in 1. Könige, 19,11ff.

Der Prophet war entmutigt, er brauchte etwas Aufmunterung. GOTT hatte versprochen, zu ihm zu reden. Es kam ein großer Wind auf, aber GOTT war nicht in dem großen Wind. Danach geschah ein großes Erdbeben, aber GOTT war nicht in dem Erdbeben. Anschließend kam ein großes Feuer, aber hier war GOTT auch nicht. Zum Schluss kam ein sanftes, leises Säuseln und siehe, hier war GOTT.

Wir sind es gewohnt, groß von unserem GOTT zu denken. Wir lesen von all‘ den Wundern und mächtigen Taten, die Er getan hat und erwarten das gleiche für unser Leben. Wir erwarten, wenn GOTT zu uns spricht, dann mit einer Donnerstimme, mit Gewalt und Macht.

Das kann so sein, so hat es z.B. Paulus erlebt, als es ihn auf dem Weg nach Damaskus vom Pferd riss. Aber meine Erfahrung deckt sich eher mit der von Elia: GOTT ist im sanften, leisen Säuseln. Für diese sanfte Stimme brauchen wir durch den Gebrauch geübte Sinne (Hebräer 5,14).

Denn es ist wirklich nicht leicht, in dieser hektischen, lauten Welt die Stimme GOTTES zu hören. Dazu braucht es Ruhe und Zeit. Beides müssen wir uns nehmen, auch und gerade in unserem Alltagsstress. Wenn wir dies nicht tun, nimmt uns der Stress gefangen, wir können gar nicht mehr aufhören zu rotieren. In so einer Situation braucht es schon ein Damaskuserlebnis, damit wir GOTTES Stimme hören. Wenn wir keine Ruhe haben, keine Pause machen, werden wir nicht nur GOTTES leise Stimme überhören, sondern auch körperlich und seelisch Schaden nehmen.

Seid stille und erkennet, dass Ich GOTT bin!, sagt GOTT in Psalm 46,11a. Und ich möchte hinzufügen: Nimm Dir Zeit, Zeit mit GOTT. Wer in Hektik, in Eile ist, kann nicht lieben. Wenn ich morgens meinem Ehepartner einen hektischen Kuss auf die Wange drücke, bevor ich eilends das Haus verlasse, so ist das keine Liebe, sondern Pflichterfüllung.

Nun ist aber Liebe das höchste Gebot, das uns Jesus gegeben hat. Und für seinen Geliebten nimmt man sich Zeit, ist bereit, nicht nur zu reden, sondern aktiv zuzuhören. Auf Jesus bezogen bedeutet das, ich nehme mir exklusive Zeit mit Ihm, lese Sein Wort, denn darin steckt Weisheit und Weisung. Sehr oft spricht Er durch Sein Wort zu uns, indem uns z.B. ein Vers besonders auffällt, direkt ins Herz geht.

Den Tag über sind es oft Eindrücke, die uns unser GOTT ins Herz legt, wenn Er möchte, dass wir dieses oder jenes tun oder lassen. Je mehr wir üben, auf diese innere Stimme zu hören, desto besser werden wir darin, GOTTES leise Stimme erkennen.

Meine Schafe hören meine Stimme, und ich kenne sie und sie folgen mir, sagt Jesus in Johannes 10,27. Lasst uns diese Schäfchen sein, die Jesu Stimme kennen und Ihm folgen…

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