Bist Du der Jünger, den Jesus liebt?

Oder liebst Du Ihn aus eigener Kraft?

Auf die folgenden Gedanken hat mich Joseph Prince gebracht, Pastor der New Creation Church.

In der Bibel finden wir zwei elementare Gegensätze, das Gesetz und die Gnade!

Stehen wir unter dem Gesetz, sind wir unter dem Fluch (Galater 3,10) und dieser Fluch bringt uns den Tod, denn der Sünde Lohn ist der Tod (Römer 6,23; NLB)!

Nun leben wir aber aus der Gnade, Jesus hat uns durch Seinen Tod am Kreuz und Seine Auferstehung losgekauft vom Fluch des Gesetzes, in dem Er selbst für uns zum Fluch wurde (Galater 3,13).

Zwei von Jesu Jüngern, Petrus und Johannes, repräsentieren dieses Prinzip. Johannes war nach eigener Aussage „der Jünger, den Jesus liebte“ (z.B. Johannes 13,23). Beim letzten Abendmahl war er es, der seinen Kopf an Jesu Brust legte. Er wusste sich getragen, von der Liebe Jesu.

Ganz anders dagegen Petrus, er war sich seiner Liebe zu Jesus vollkommen sicher. Als Jesus davon sprach, dass alle ihn verlassen würden, da wehrte Petrus ab: „Ich? Niemals!“ Wir wissen, wie es ausging, noch ehe der Hahn krähte, hatte Petrus seinen HERRN dreimal unter Fluchen und Schwören verleugnet.

Und am Kreuz? Petrus war irgendwo und weinte bitterlich. Er hatte versucht, aus eigener Kraft Jesus zu lieben und war spektakulär gescheitert. Er war an dem Versuch gescheitert, das Gesetz zu halten, das da fordert: Liebe Deinen GOTT von ganzem Herzen, von ganzer Seele und mit all Deiner Kraft (5. Mose 6,5). Er hatte versagt.

Das ist wohl uns allen schon passiert, dass wir versucht haben, Jesus von ganzem Herzen zu lieben und dann doch lieblos gewesen sind, gegen Ihn und unseren Nächsten.

Ganz anders Johannes: Er nahm die bedingungslose Liebe, die Jesus ihm anbot, ohne Vorbehalte an, wusste sich von dieser Liebe getragen und wurde dadurch nützlich zum Dienst.

Denn am Kreuz war Johannes der einzige Jünger, der bei Jesus war, alle anderen waren geflohen. Und so konnte Jesus ihm Seine Mutter anvertrauen.

Erst von dem Moment an, an dem wir aufhören, GOTT aus eigener Kraft lieben zu wollen und uns fallen lassen und getragen wissen in der unendlichen und bedingungslosen Liebe, die Er uns in Seinem Sohn anbietet, werden wir auch den rechten Gottesdienst ausüben können. Und das ist die wahre Liebe: Nicht wir haben GOTT geliebt, sondern Er hat uns zuerst geliebt… (1. Johannes 4,10; NLB)

Dann macht unser Leben einen Unterschied und wir werden diese Welt ein klein wenig besser hinterlassen, als wir sie vorgefunden haben…

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