Warum ist es wichtig wohin ich schaue?

Es gibt eine Lektion meines Fahrlehrers, die ich bis heute nicht vergessen haben, obwohl das schon mehr als 30 Jahre her ist. Er brachte mir bei: „Wo Du hinschaust, dahin wirst Du auch fahren. Schaust Du nach links, lenkst Du das Auto nach links, schaust Du nach rechts, wirst Du nach rechts fahren…“.

Freunde, diese Lektion gilt nicht nur fürs Autofahren, sondern für unser gesamtes Leben!

Wohin ich schaue, steuere ich mein Lebensschiff. Schaue ich auf die Dinge, die mir fehlen, werde ich Mangel erleiden. Schaue ich nach unten, auf die schwierigen Lebensumstände, werde ich aus ihnen nicht herauskommen.

Schaue ich dagegen nach oben, auf meinen lieben Vater, der mich unendlich liebt und mir in Seinem Sohn Jesus, meinem besten Freund, alles geschenkt hat, was ich zum Leben brauche und der versprochen hat, mich durch alles hindurch zu tragen, wird mein Leben gelingen.

Glück oder Unglück, Segen oder Fluch, wir haben es in der Hand, es ist wortwörtlich eine Frage der Perspektive!

Die Gedanken, die wir uns machen, die Einstellung zu Dingen und Umständen, die wir haben, entscheidet drüber, was aus unserem Leben wird.

Es sind nämlich nicht die Dinge und Umstände, die unser Leben bestimmen, sondern unsere Sicht auf sie.

Was wir brauchen ist Glauben, Vertrauen. Das unerschütterliche Vertrauen darauf, dass es unser himmlischer Vater nur und ausschließlich gut mit uns meint, dass Er ausschließlich gute Gaben für uns hat und dass Er immer und unter allen Umständen das Beste für uns will.

Ich schaue also auf Ihn, nicht auf Umstände oder vergängliche Dinge, die ich habe oder nicht!

Indem ich so nach oben schaue, führt mein Weg mich nach oben. Ich stehe förmlich über den Dingen und Umständen, die nun mein Leben nicht mehr zerstören können. Ich nehme den Blickwinkel der Ewigkeit an, in der unsere Bedrängnis zeitlich ist (2. Korinther 4,17) und die Dinge dieser Welt allesamt vergänglich (Vers 18).

Was bleibt, ist das, was ich in das Reich GOTTES, also nach oben gebe. Von dort erwarte ich auch meine Belohnung.

In Beziehungen zu investieren, sei es nun zu GOTT oder den Menschen, heißt direkt in das Reich GOTTES zu investieren. Und das heißt, in die Ewigkeit zu investieren, auf eine Bank einzuzahlen, die unverschämt hohe Zinsen zahlt. Schlag doch mal in Deiner Konkordanz nach, wie oft Jesus und die Bibel von den Belohnungen sprechen, die uns erwarten, wenn wir zuerst nach GOTTES Reich trachten.

Und das nicht nur im Himmel, sondern schon hier und jetzt. Wenn Du Dir die Zeit nimmst und ehrlich zurückschaust, mit dem Blick nach oben, wirst Du erkennen, wie gesegnet Du bist. Du musst nur Deinen Blick auf die guten Dinge richten, da ist so viel, für das wir dankbar sein können und sollten.

Dankbarkeit schützt vor einem verbitterten Herzen. Ein dankbares Herz ist sich der Liebe GOTTES bewusst und des Preises, den Er für uns gezahlt hat. Du bist teuer erkauft, mit dem kostbaren Blut von Jesus. Es hat ihn alles gekostet und Er hat es gerne getan, aus Liebe zu Dir. Du bist Ihm das kostbarste, er hütet Dich wie Seinen Augapfel. Vom ersten Tag an hat Er Dich reich beschenkt und gesegnet. Du musst nur die Augen aufmachen und hinsehen, dann stellst Du schnell fest, wie gut Er es mit Dir meint und wie lieb Er Dich hat. Halt Dich an die guten Dinge, nicht an die schlechten, denn derer sind mehr.

Lass Dir die guten Dinge nicht vom Feind rauben, Du geliebtes Kind GOTTES!

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