Wo bist Du, GOTT, wenn mein Kind krank ist und niemand weiß, was es hat?

Unsere Große ist krank, derzeit ist sie im Krankenhaus, mal wieder.

Sie hat schlimme Symptome, kann kaum sprechen oder laufen, hat Gesichtsfeldausfälle und Krämpfe.

Zeitweise sah es so aus, als hätte sie einen Gehirntumor. Meine Frau war echt verzweifelt, hat viel geweint. Doch dann wurde durch ein CT festgestellt, dass es kein Tumor ist, aber nun stellt sich die Frage: Was hat sie, was ist die Ursache ihres Leidens? Die Ärzte und wir sind ratlos…

Nicht ein einziges Mal berichtet das Alte Testament davon, dass ein Aussätziger (Leprakranker) geheilt worden wäre. Nur ein Ausländer, Naaman der Syrer, wurde in Israel durch Elisa, den Propheten, vom Aussatz geheilt (2. Könige 5). Unsere Tochter trägt den Namen dieses großen Propheten.

Als Jesus kam, änderte sich alles. Er heilte alle Kranken, auch die Aussätzigen. Aber das ist 2.000 Jahre her, Seine Kraft scheint durch die Zeit aufgezehrt, soviel Krankheit und Leid gibt es in der Welt!

Wo bist Du heute, Jesus? Siehst Du das Leid? Greifst Du ein, oder interessiert es Dich nicht?

Ich bin der festen Überzeugung: Ja, Jesus ist da! Und Er kümmert sich! Auch wenn nicht das Wunder geschieht, das wir uns erhoffen.

So sind wir dankbar, dass es eben kein Tumor ist. Wir sind dankbar für unser kleines Automobil, welches uns ermöglicht, Elisa regelmäßig, mit verhältnismäßig geringem Aufwand, zu besuchen und mit ihr zu den verschiedenen Krankenhäusern zu fahren. Wir sind dankbar, für den Trost, den Jesus spendet, für den Frieden, den Er uns in all dem Leid erleben lässt.

Und wir erleben, wie Elisa reifer wird, an ihrer Krankheit wächst. Es ist erstaunlich, was Leid in einem Menschen bewirken kann. Ja, es gibt viele, die zerbrechen an ihrem Leid, an diesem Leben. Nicht so Elisa, sie nimmt zu an Reife und Stärke. Wir sind dankbar für das, was Jesus an ihr tut. Und sie hätte wirklich allen Grund zu verzweifeln. Aber mit der ihr eigenen Dankbarkeit nimmt sie dieses Leben an und freut sich an den schönen Tagen, die sie schon hatte.

Uns eint die Hoffnung, dass das Beste im Leben noch kommt, das Leben in Fülle und zur vollen Genüge, wie Jesus es versprochen hat (Johannes 10,10)!

Ich glaube, es war Mark Twain, der gesagt hat: Am Ende wird alles gut. Wenn nicht alles gut ist, ist es noch nicht das Ende!

Und so können wir heute schon sagen: Ja, es ist gut, in und trotz all‘ des Leids. Wir sind geborgen und getragen, getröstet von dem Einen, der unsere Tränen, wie unausgesprochene Gebete, in einer goldenen Schale auffängt, genau wie es in der Offenbarung beschrieben ist (5,8). Nicht eine Träne geht verloren und es kommt der Tag, an dem Jesus uns selbst alle Tränen abwischen wird, da wird kein Leid, kein Schmerz und kein Tod mehr sein (21,4).

Ja, Jesus, komm…

Ein Kommentar zu „Wo bist Du, GOTT, wenn mein Kind krank ist und niemand weiß, was es hat?

  1. Ich wünsche euch viel Kraft und Mut und hoffentlich darf Elisa wieder gesund werden.
    Es sind immer die schwierigen Zeiten, die uns formen und uns weiterbringen. Seid gesegnet und die Ärzte auch und alle die an der Lösung arbeiten. Liebe Grüsse Brig

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