Warum bin ich niemals allein?

Es ist die Zeit, in der uns das Alleinsein besonders hart ankommt. Aber eigentlich kommt es uns das ganze Jahr hart an, wenn wir allein sind.

Wir sind vom Vater für die Gemeinschaft geschaffen, keiner kann oder soll allein existieren. Wir brauchen einander und das ist auch gut so.

Das ist auch der Grund dafür, dass der Vater uns in Seinem Sohn Jesus die Gemeinschaft anbietet. Nicht einen Tag lässt Er uns allein, es gibt nicht eine Minute, in der Er uns aus den Augen lässt (vgl. Matthäus 28,20b). Und so können wir sagen, dass wir manchmal einsam sind, aber niemals allein.

Doch oft brauchen wir einen GOTT aus Fleisch und Blut, mit Haut und Knochen, einen, den wir sehen und anfassen können. Dieser begegnet uns in unseren Nächsten, in unseren Geschwistern. Hier wird GOTT sicht- und greifbar. Hinter jedem lieben Wort, hinter jeder guten Tat steht der Heilige Geist, der uns Jesus in unserem Nächsten sichtbar werden lässt.

Du hast niemanden, in dem die Liebe des Vaters sichtbar wird? Dann trage selbst diese Liebe nach außen! Werde ein Engel für die Menschen in Deiner Umgebung. Sprich Worte der Ermutigung zu ihnen, tu ihnen wohl. Verlass‘ Dich dabei auf die Zusage GOTTES aus Sprüche 11,25 (Hfa): Wer anderen Gutes tut, dem geht es selber gut; wer anderen hilft, dem wird geholfen.

Ja, verlass‘ Dich darauf, dass der Vater Dir Gelegenheiten schenken wird, in denen Du Deinem Nächsten Gutes tun und ihm helfen kannst. Es gibt so viele Bedürftige in dieser Welt, die unendlich dankbar sind für ein gutes Wort. Sei Du der Engel GOTTES, der dieses Wort ausspricht, werde ein Ermutiger.

Trotzdem wird es auch Zeiten geben, in denen niemand aus Fleisch und Blut um uns herum ist. Auch diese Zeiten sind wichtig, damit wir zur Ruhe kommen und Zwiesprache halten können mit unserem besten Freund Jesus. Es ist die Zeit der Vorbereitung für die Herausforderungen, die da noch kommen sollen.

Du weißt ja, es gab selbst für Jeus Zeiten, in denen wollte Er allein sein (z.B. Matthäus 14,13). Aber genauso suchte Er auch aktiv die Gemeinschaft, z.B. am Abend Seiner Verhaftung, wo Er Seine Freunde bat, mit Ihm zu beten. Diese sind dann eingeschlafen, so dass sie keine Unterstützung waren. Aber Jesus schrie zum Vater, Er wusste, auch wenn Seine Freunde schlafen, der Vater ist bei Ihm, ganz besonders in Zeiten der höchsten Not (z.B. Matthäus 26,36ff).

Ja, es gibt diese Zeiten, auch in unserem Leben, da werden wir ganz und gar zurück geworfen auf unseren himmlischen Vater und unseren besten Freund Jesus. Es sind aber auch genau diese Zeiten, die uns stärken und die Beziehung zu unserem GOTT vertiefen.

So können wir dann gestärkt hinaus gehen und die Liebe Jesu einer lieblosen Welt näher bringen. Wir werden zu Engeln und Ermutigern und werden selbst ermutigt, denn niemand lebt allein in dieser Welt, so kalt und herzlos sie auch sein kann. So wissen wir uns zu jeder Zeit getragen und diese sterbende Welt sieht in uns den lebendigen Jesus. Damit hinterlassen wir dann diese Welt ein klein wenig besser, als wir sie vorgefunden haben…

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