Die Tage unseres Leides werden ein Ende haben!

Deine Sonne wird nicht mehr untergehen und Dein Mond nicht den Schein verlieren; denn der HERR wird Dein ewiges Licht sein, und die Tage Deines Leidens sollen ein Ende haben (Jesaja 60,20).

Am 2. Weihnachtstag ist eine liebe Freundin von uns nach Hause gekommen, zu ihrem himmlischen Vater.

Die Tage ihres Leides sind nun zu Ende und es erfüllt sich, was in Offenbarung 21,4a geschrieben steht: Er wird ihnen alle Tränen abwischen, es wird keinen Tod mehr geben, kein Leid, keine Klage und keine Schmerzen…

Im Leben unserer Freundin gab es viel Leid und viele Schmerzen.

Schon als junge Frau war sie schwer erkrankt und die Begleiterscheinungen ihrer Erkrankung haben sie ihr Leben lang begleitet und gezeichnet. Doch ihr Leben nahm eine Wende, als sie Jesus als ihren HERRN und Erlöser kennenlernte und Seine Liebe zu ihr half, ihre Seele zu heilen.

Nach vielen Jahren, in denen sie GOTTES Nähe nicht spüren konnte und dennoch immer im Glauben an Ihm festhielt, durfte sie in den letzten Jahren Jesu Geborgenheit genießen.

Der Vers aus Jesaja 60 wurde ihr vor einigen Jahren zugesprochen, als sie besonders unter körperlichen Schmerzen zu leiden hatte.

Zu dieser Zeit fühlte sie sich wie der Baum im Garten der christlichen Einrichtung, in der sie viele Jahre gelebt hat. Dieser Baum war radikal beschnitten worden, was aber dazu führte, dass er im nächsten Jahr um so schöner wuchs und blühte.

Trotz aller Einschränkungen konnte unsere Freundin in den letzten Jahren ein weitgehend selbstbestimmtes Leben führen und ihre vielen Begabungen zur Freude anderer einsetzen.

Mit ihrer Art, ihre Leiden geduldig zu tragen und im Gebet für Andere einzutreten, wurde sie Vielen ein Vorbild.

Als sie in den letzten Monaten ihre liebgewonnene Wohnung verlassen musste und in ein Pflegeheim einzog, konnte sie diese einschneidende Veränderung gelassen und dankbar annehmen. Ihr war immer bewusst, dass sie keinen Schritt ohne ihren Jesus tun muss,  dass Er bei ihr war, ist und bleibt.

Heiligabend konnten wir mit ihr ein letztes Abendmahl feiern. Nun wissen wir sie in Jesus Arm geborgen und getröstet. Mit Ihm hält sie jetzt das Mahl des HERRN. Sie darf schauen, was sie geglaubt hat.

Von guten Mächten wunderbar geborgen“ von Dietrich Bonhoeffer war ihr Lieblingslied.

Wenn wir es künftig singen, werden wir an sie denken, bis wir sie eines Tages wieder sehen.

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