Was tun, wenn man unter den Anforderungen zusammenbricht?

Die zentrale Aussage von Joseph Prince, dem großen Fernsehprediger aus Singapore, lautet: „Das Gesetz fordert, die Gnade versorgt!“.

Wir müssen uns dies immer wieder vor Augen führen, denn viele von uns sind dabei, unter der Last des Gesetzes und den Anforderungen, die diese Welt an uns stellt, zusammen zu brechen.

Aber das muss nicht so sein und soll es nach GOTTES Willen auch nicht!

Wir müssen begreifen, dass GOTT keinerlei Forderungen an uns stellt, im Gegenteil, in Seinem Sohn Jesus will Er uns alles schenken, was Er zu bieten hat und was wir für ein gelingendes Leben brauchen!

Und so bin ich dankbar für meine psychische Behinderung, sie hat es mir ermöglicht, die Tretmühle zu verlassen. Ich lernte, meine Grenzen zu erkennen, zu akzeptieren und dann auch zu kommunizieren, d.h. klare Grenzen zu setzen. Dies war allerdings ein langer Prozess, der schon vor meiner Erkrankung eingesetzt hatte. Es ist meine feste Überzeugung, dass GOTT alle Seine Kinder aus dem Trott und den Anforderungen dieser Welt herausnehmen will.

Damit will ich nicht sagen, dass wir alle aufhören sollten zu arbeiten! GOTT nimmt uns nicht die Herausforderungen, lässt uns nicht unsere Tage auf dem Sofa verbringen. Aber unsere Einstellung zu unserer Arbeit und unserem Dienst können wir verändern. Indem wir uns diesen nämlich mit einem fröhlichen Herzen und dem Geist eines Dieners stellen. Die Forderungen und Erwartungen, die das Gesetz und die Welt an uns stellen, weisen wir allerdings konsequent zurück. Es gibt nur noch Einen, dem wir gefallen wollen und das ist unser Jesus!

So ziemlich das Erste, was ich als junger Christ lernte, war, dass wir frei sind vom Gesetz, ihm abgestorben. Wir sind damit frei von den Forderungen, die es an uns stellt. Denn die Forderungen des Gesetzes wurden durch das Opfer Jesu ein für alle Mal erfüllt, wir können, sollen und dürfen dem nichts hinzufügen.

Es gibt nichts mehr zu leisten, weder GOTT noch der Welt gegenüber. Das Einzige, das zu tun war, hat Jesus für uns am Kreuz getan. Wir müssen dies nur noch dankbar annehmen und die uns geschenkte Freiheit in unsere Herzen einziehen lassen.

Lasst uns achtsam sein und fröhlich innerhalb der uns von GOTT gesetzten Grenzen leben. Sie sind immer noch so weit, dass wir das Feld in diesem Leben nicht abgrasen können. Lasst uns unsere Grenzen akzeptieren und auf das schauen, was geht, nicht auf das, was nicht geht. Jesus Kraft ist in den Schwachen mächtig und mit Seiner Liebe im Herzen verändern wir die Welt. Nichts wird uns unmöglich sein, denn unser GOTT hat Großes mit uns vor.

So sind die von GOTT gesetzten Grenzen auch nicht in Stein gemeißelt, ganz im Gegenteil. Indem uns unser lieber Vater jeden Tag vor neue Herausforderungen stellt, erweitert Er behutsam unsere Grenzen. Er führt uns aus unserer Komfortzone hinaus und lässt uns an den Herausforderungen dieser Welt wachsen. So lernen wir täglich hinzu, werden immer reifer und fruchtbarer. Herausforderungen sind also etwas Gutes, wenn wir uns ihnen im Sinne Jesu stellen. Wir werden so jeden Tag unserem Jesus ein bisschen ähnlicher.

Wir werden zugerüstet für den Dienst, für die Aufgabe, die unser Vater für jeden von uns hat. Wir bekommen einen Blick für das Wesentliche, für das, was im Leben wirklich zählt. Wir lernen, unsere Prioritäten neu zu ordnen, in dem wir zuerst nach dem Reich GOTTES trachten, dann wird uns alles andere hinzugegeben (Matthäus 6,33). Es wird uns geschenkt, wir müssen es uns nicht erarbeiten oder verdienen. Uns bleibt nur, die Geschenke, die uns unser Vater so überreichlich macht, anzunehmen und auszupacken, mit einem dankbaren Herzen für die Dinge, die Er uns gibt und nicht mit Verbitterung auf die Dinge zu schauen, die uns vermeintlich fehlen.

Das wichtigste Gebot bleibt dabei die Liebe. Aber auch dieses Gebot können wir aus uns heraus nicht erfüllen, wir müssen das Geschenk der Liebe Jesu an uns annehmen. Mit Seiner Liebe, mit der uns füllt, können wir allen Menschen in Liebe begegnen. Wir tragen dann Seine Liebe und Sein Licht hinaus in diese lieblose und dunkle Welt. Damit hinterlassen wir sie dann ein klein wenig besser, als wir sie vorgefunden haben…

2 Kommentare zu „Was tun, wenn man unter den Anforderungen zusammenbricht?

  1. wir müssen das Geschenk der Liebe Jesu annehmen…hmm…das ist eine Forderung! Damit habe ich Probleme. Liebe erwartet nichts.
    Man kann Liebe nicht erzwingen. Aber wer von ihr ergriffen wird, der wird selber zum Liebenden! Liebe kennt kein „muss“. Liebe liebt einfach 🙂

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    1. Die Liebe Jesu ist allumfassend und allgegenwärtig, sie ist DAS Geschenk an Seine Kinder.

      Aber es ist wie mit einem Lottogewinn: Ich kann noch so viele Millionen gewinnen, ich „muss“ den Lottoschein einlösen, um an das viele Geld zu kommen.

      Jesus zwingt Seine Liebe niemanden auf, ich „muss“ sie mit einem aktiven „Ja“ beantworten, um ihre lebensverändernde Kraft zu erfahren und mit der Liebe Jesu gefüllt zu werden. Denn erst Seine Liebe in mir ermöglicht es mir, meinen Nächsten zu lieben…

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