Dieser Tag kann Spuren von „Müssen“ enthalten…

…ist ein beliebter Ausspruch meiner Frau, wenn die Anforderungen des Tages wieder einmal drohen, überhand zu nehmen.

Wir alle müssen uns den „Müssen“, den Anforderungen und Herausforderungen des Lebens stellen. Manches müssen wir dann einfach tun, weil es von uns gefordert ist. Dies kann schnell zur Überforderung werden, vor allem, wenn man wie wir, psychisch angeschlagen ist.

Mir persönlich hilft es sehr, Prioritäten zu setzen.

Ein von mir sonst sehr geschätzter Autor stellte einmal fest, dass das Wort „Priorität“ in der Bibel nicht vorkommt. Damit hat er sicherlich recht, verkennt aber, dass Jesus sehr wohl das Prinzip „Priorität“ lehrt, wenn Er z.B. sagt: „Trachtet zuerst nach dem Reich GOTTES…“ (Matthäus 6,33), oder, an anderer Stelle: „Dies ist das erste Gebot…“ (Matthäus 22,38).

An diese Prioritätenliste halte ich mich, ich trachte zuerst nach dem Reich GOTTES, wobei das oberste Gebot die Liebe ist.

Jesus hat mir eine wunderbare Familie, voll wunderschöner Frauen anvertraut. In diesem Leben, hier auf Erden, sind sie mir, nach Jesus, das Wichtigste. Alles andere ordne ich dieser gottgegebenen Aufgabe unter. Und so habe ich Freude an meiner Frau und meiner Familie, sie geben mir die Kraft, mich den „Müssen“ dieses Lebens zu stellen, aber auch „Nein“ zu sagen, wenn die Anforderungen dieser Welt den Interessen meiner Familie zuwiderlaufen.

Eine weitere Aufgabe von Jesus an mich ist das „Lehret alle Völker“, nach Matthäus 28,19 in der neuen Lutherübersetzung. Dieser Blog ist Teil dieses Auftrages, auch wenn er bisher nur in deutscher Sprache erscheint. Aber es ist mein Gebet und meine Vision, dass er einmal international wird.

Jesu Aufgaben erfüllen uns mit Freude. Ja, sie haben ihre Anforderungen und Herausforderungen, kosten viel Zeit und Energie, aber ich weiß mich von Jesus getragen. Es ist Sein Dienst – bleibe ich in Seinem Willen, gibt Er mir alles, was ich brauche, um Seinen Auftrag zu erfüllen. Dazu gehört auch Ermutigung von außen, die oft von unerwarteter Seite, aber immer zur richtigen Zeit kommt.

Ein „Burn Out“ werde ich wohl nur erleben, wenn ich den Weg, den Jesus vorgezeichnet hat, verlasse, auf meine eigene Kraft setze, nicht auf die Seine. Wenn ich mir Dinge zumute und „Hüte“ aufsetze, die außerhalb Seines Auftrages liegen. Bleibe ich aber auf dem Weg mit Jesus, sind das nicht kleinere Anforderungen als ohne Ihn. Aber bei Ihm habe ich die Gewissheit, dass Er mich niemals überfordert, immer für Ausgleich und Freude sorgt. Bin ich aber überfordert, fehlen Ausgleich und Freude, dann ist das ein ganz sicheres Zeichen dafür, dass ich die Dinge aus eigener Kraft tue, ohne Jesus. Viele von uns wissen aus Erfahrung, dass dies ein fataler Weg ist, der direkt in den Abgrund von Burn Out und Depression führt.

Ein treuer Begleiter auf dem Weg in den Abgrund ist unser Perfektionismus. Wie stellte einmal eine sehr kluge Ärztin fest: „Rauchen führt zu Lungenkrebs, Perfektionismus in die Depression!“.

Natürlich möchte ich einen möglichst guten, qualitativ hochwertigen Blog abliefern. Aber wir alle sind nur Menschen, Fehler passieren. Niemand von uns ist perfekt, außer Einem, unserem Jesus. Wie Ihr sicherlich bemerkt habt, lassen sich gelegentliche Rechtschreibfehler nicht vermeiden. Aber auf diese Fehler kommt es doch auch gar nicht an, solange der Sinn der Botschaft ankommt und sie in Jesu Sinne ist.

So lasst uns, innerhalb der uns gesetzten Fähigkeiten und Grenzen, eine möglichst gute Arbeit abliefern und uns freuen an unserer Hände Werk, auch wenn das Ergebnis nicht perfekt ist. Die meisten Menschen bemerken unsere kleinen Fehler, die uns so sehr stören, noch nicht einmal, und wenn doch: „Es Jedem Recht zu machen, ist eine Kunst, die niemand kann…“, wie meine Mutter immer so schön zu sagen pflegte. Recht hat sie!

So wollen wir „Nein“-sagen zu den Anforderungen, die diese maßlose Welt an uns stellt und „Ja“ zu unseren gottgegebenen Aufgaben, deren Herausforderungen Jesus für uns trägt.

Mit Ihm und in der Kraft Seiner Liebe verändern wir dann diese Welt und hinterlassen sie damit ein klein wenig besser, als wir sie vorgefunden haben…

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