Soll ich meines Bruders Diener sein?

Jesus ist König, der König der Könige!

Selbst der große General Allenby stieg von seinem Pferd, als er in die heilige Stadt unseres GOTTES einmarschierte.

Und Jesus, der wahre, große König? Er selbst bestieg kein Pferd, um in Jerusalem einzuziehen. Nein, Er ritt auf einem Esel: Du, Tochter Zion, freue dich sehr, und du, Tochter Jerusalem, jauchze! Siehe, dein König kommt zu dir, ein Gerechter und ein Helfer, arm und reitet auf einem Esel, auf einem Füllen der Eselin (Sacharja 9,9).

Ja, der Menschensohn [ist] nicht gekommen, dass Er sich dienen lasse, sondern dass Er diene und gebe Sein Leben als Lösegeld für viele (Matthäus 20,28).

Und so wusch Er auch den Jüngern die Füße und sprach: Ein Beispiel habe Ich euch gegeben, damit ihr tut, wie Ich euch getan habe (Johannes 13,15).

Das Konzept der dienenden Leiterschaft findet ganz allmählich Einzug in unseren Gemeinden und sogar der säkularen (Geschäfts)-Welt.

Wir müssen uns bewusst werden, dass wir Diener sind. Es geht nicht um uns, sondern immer um unseren Nächsten. Es ist daher nicht das Ziel, unser Ego zu befriedigen, sondern meinen Mitmenschen die Liebe Jesu näher zu bringen. Um unsere Bedürfnisse wird Jesus sich schon kümmern, ganz so, wie Er es versprochen hat. Keiner kommt zu kurz, wenn er sich nur an Jesus hält.

So bin auch ich der Diener meiner Frau geworden. Ja, ich weiß, der Mann ist das Haupt der Frau. Aber wie denn? Doch wohl gleichwie Jesus das Haupt der Gemeinde, Seiner Braut ist (Epheser 5,23), und dieser, Seiner Braut hat Er die Füße gewaschen und tut dies noch heute. So sollen auch wir Männer unseren Frauen in Liebe dienen. Ganz in diesem Sinne habe ich meiner Frau ein elektrisches Fußbad gekauft. Nun werden ihre Füße gewaschen, erwärmt und massiert und alles was ich tun muss, ist, einen Stecker einzustecken 😉

Nein, ernsthaft: Wahren Sinn, Erfüllung und Glück im Leben werden wir nur finden, wenn wir unseren Mitmenschen dienen, uns immer eine Stufe tiefer stellen, als sie selbst.

Glück definiert sich hier durch den Segen GOTTES, der fließt, wenn wir uns Ihm und unserem Nächsten unterordnen. Um uns und unsere Bedürfnisse will Er sich kümmern, auch durch meinen Nächsten, der mir dient. Und ganz bestimmt will Er uns reichlicher beschenken, als wir selbst es jemals könnten. So hat GOTT es sich jedenfalls gedacht und in Seinem Sohn Jesus vorgelebt.

Der Sinn unseres Lebens, die eine, universale Aufgabe, die Jesus für jeden von uns hat, ist: Dieser sterbenden Welt zu dienen und ihr die Liebe des lebendigen Jesus näher zu bringen. Darin finden wir unsere Erfüllung, das Leben in Fülle, wie Jesus es in Johannes 10,10 versprochen hat.

Die Erfüllung dieser Aufgabe sieht bei jedem ganz individuell anders aus, jeder von uns hat dafür seine ureigensten Gaben bekommen. Geh nur mutig in kleinen Schritten voran, immer einen Schritt nach dem anderen, mit einem Ohr für die leise Stimme des Heiligen Geistes. Er wird Dir genügend Gelegenheiten schenken, denn an denen mangelt es nun wirklich nicht.

Gemeinden bieten hier wunderbare Gelegenheiten, sich und seine Gaben zu entdecken und einzubringen und den Geschwistern und/oder Außenstehenden zu dienen.

Geh gehorsam den Weg, den Jesus Dir vorzeigt. Du weißt doch, dass es stimmt, was Maria Prean sagt: „Ein Gramm Gehorsam ist mehr wert als 1.000 Gebete!“.

In diesem Gehorsam eines Dieners gehen wir mutig voran und hinterlassen damit diese Welt ein klein wenig besser, als wir sie vorgefunden haben..

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