Das Gebet des Jabez

Kennst Du die Geschichte von Jabez aus dem Alten Testament? Es sind nur zwei Verse, doch wieviel Weisheit und Wahrheit stecken darin:

Ein Mann namens Jabez aber war angesehener als alle seine Brüder. Seine Mutter nannte ihn Jabez, denn sie sagte: »Ich habe ihn unter Schmerzen zur Welt gebracht.« Er war es, der zum GOTT Israels betete: »Segne mich doch und erweitere mein Gebiet! Sei bei mir in allem, was ich tue, und bewahre mich vor allem Kummer und Schmerz!« Und GOTT erfüllte ihm seine Bitte. (1. Chronik 4,9f)

Da bekommt eine Frau ein Kind, und anstatt sich über den neugeborenen Sohn zu freuen, denkt sie nur noch an den vergangenen Schmerz. Der geht ihr so nach, dass sie ihren Sohn „Schmerz“ – hebräisch „Jabez“ nennt.

Wie viele von GOTTES Kindern sehen immer nur auf das Negative und verpassen all‘ die guten Dinge, die GOTT ihnen schenkt. Schauen wir auf unsere Schwierigkeiten, Schmerzen und die Umstände verlieren wir den Segen GOTTES aus dem Blick. Und jedes Seiner Kinder hat Er reich gesegnet und wird in Zukunft auch nicht davon ablassen! Wenn es eines nicht gibt in dieser Welt und in GOTTES Reich, dann ist es ein Gotteskind, das nicht gesegnet wäre, alles andere würde Seinem Wort und Willen widersprechen. Aber unser GOTT kann nicht lügen!

Wenn Du jetzt mit mir anderer Meinung bist, weil Du Mangel leidest, dann solltest Du dringend Deine Blickrichtung ändern: Weg vom Mangel, hin auf Jesus.

Wir alle sind Menschen, mit Wünschen und Bedürfnissen. Einige werden erfüllt, viele aber auch nicht. Und jeder von uns hat es in der Hand, worauf er seine Gedanken ausrichten will. Dies entscheidet darüber, ob wir Mangel oder Segen erleben. Es ist eine reine Kopfsache, eine Entscheidung, die wir treffen. Die Mutter von Jabez hat sich entschieden, auf ihre Schmerzen zu sehen und so übersah sie den wunderbaren Sohn, den GOTT ihr geschenkt hatte. Mal ehrlich, das ist doch dumm, oder? Und Du bist nicht dumm, das weiß ich!

Und Jabez? Der hätte unter der Lieblosigkeit seiner Mutter zerbrechen können, tat aber das einzig Richtige: Er wandte sich an GOTT.

Worte haben eine gewaltige Kraft!

Du glaubst, GOTT sei der HERR über Leben und Tod? Nun, Er selbst sagt: Tod und Leben stehen in der Gewalt der Zunge (Sprüche 18,21).

Worte haben die Macht, Leben zu spenden oder aber den Tod zu bringen! Das betrifft nicht nur unseren Nächsten, zu dem wir Gutes oder Böses sprechen, sondern auch uns selbst. So viele Gotteskinder erleben nicht das wahre Leben, weil ihnen ihre eigenen Worte im Wege stehen.

Woher kommen die Worte? Nun, aus unseren Gedanken: Denn wes das Herz voll ist, des geht der Mund über (Lukas 6,45). Das Herz in der Bibel ist nicht der Sitz der Gefühle, wie bei uns heute in der westlichen Welt. Nein, bei den Juden saßen die Gefühle in den Nieren. Und das Herz? Es ist Sitz der Gedanken und des Willens. Was und wie wir denken, entscheidet über unser Leben: Behüte dein Herz mit allem Fleiß, denn daraus quillt das Leben (Sprüche 4,23)! Mit anderen Worten: Achte peinlich genau darauf, welche Gedanken Du zulässt, denn sie werden zu Worten und dann zu Taten und bestimmen damit Dein Leben!

Nun zeigt uns Jabez aber auch, dass Flüche und Bindungen, die Andere über uns ausgesprochen haben, eben nicht das letzte Wort sind.

Wer kennt sie nicht, die destruktiven Worte, die über uns ausgesprochen wurden, schon unser ganzes Leben lang. Einige von uns wurden sogar von ihren Eltern abgelehnt, bevor sie überhaupt geboren waren. Es sind Sätze wie „Aus Dir wird nie etwas!“, mangelnde Liebe und Anerkennung und häufig sogar Missbrauch, die das Potential haben, uns zu zerbrechen und ein Leben lang zu binden, die unser Selbstvertrauen untergraben und damit auch das Vertrauen zu GOTT. Es sind zu Viele, die sich von den bösen Worten und Taten ihrer Umwelt niedermachen lassen, anstatt sich von GOTTES Wort aufbauen zu lassen.

Weißt Du, dass, wenn Du einen Eimer voller Krabben hast, Du keinen Deckel darauf legen musst? Sobald nämlich eine Krabbe den Ausbruch wagt und über den Rand klettern will, findet sich eine andere, die sie wieder zurückzieht.

Wenn Du über den Rand des Eimers hinaus in das wahre Leben willst, musst Du Dich freimachen von der Meinung der Umwelt. Verlass Dich darauf: Sobald Du über das Mittelmaß hinausgehst, wird sich mindestens einer finden, der Dich wieder herunterziehen will, mit Gewalt und möglichst noch unter sein eigenes Maß. Dann mach es wie Jabez: Vertraue GOTT und Seinem guten, lebensspenden Wort. Die Worte, Flüche und Bindungen, die andere Menschen über Dich aussprechen, haben nur insoweit Macht, wie Du sie in Deiner eigenen Gedankenwelt zulässt. Hältst Du Dich dagegen an die Worte GOTTES und fängst an, Dich mit Seinen Augen zu sehen und Ihm und Seiner bedingungslosen, unendlichen Liebe zu Dir zu vertrauen, wirst Du Wunder und Segnungen erleben, welche sogar das reich gesegnete Leben des Jabez übertreffen werden.

Dies alles ist nur ein Gebet weit weg!

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