Warum geht Mann ins Bordell?

Oder: Warum schaut er Pornographie?

Ein kluger Pastor hat die Antwort gefunden: Weil er auf der Suche nach GOTT ist!

Der Kreis lässt sich noch erheblich erweitern: Warum stürzen sich Menschen, Männer wie Frauen, immer wieder in neue, zerstörerische Beziehungen?

Die Antwort ist die gleiche: Weil sie auf der Suche nach GOTT sind.

Ich spreche hier nicht theoretisch, sondern aus eigener Erfahrung: Alle drei Verhaltensweisen habe ich durch: Ja, ich war im Bordell, ja, ich war pornosüchtig und ja, ich hatte eine Menge gescheiterter Beziehungen (inklusive einer Scheidung), welche nie länger als zwei Jahre angedauert haben. (Außerdem rauche ich wie ein Schlot, gebe viel zu oft das Rumpelstilzchen uvm.)

Da war ein tiefes Loch in mir, ein unendlicher Hunger nach Liebe, welches ich auf alle möglichen und unmöglichen Arten zu stopfen versuchte und z.T. noch heute versuche.

Was ich damals nicht wusste, nicht erkannt habe: Diese Sehnsucht nach Liebe hat mir GOTT selbst ins Herz gelegt. Und was wichtiger ist: Er ist auch der Einzige, der diese Sehnsucht stillen kann, denn dieses Loch, diese Sehnsucht ist gottförmig! Kein Mensch, selbst wenn er noch so oft „Ich liebe Dich!“ sagt, kann unseren Liebeshunger stillen. Das gleiche gilt natürlich auch für Haustiere, Reichtum, Macht und Erfolg.

Jeder Mensch möchte geliebt, anerkannt und verstanden werden. Doch die meisten von uns suchen die Erfüllung dieser gottgegebenen Sehnsüchte außerhalb von GOTT, wollen ihre Bedürfnisse selbst befriedigen, anstatt sich beschenken zu lassen. Und so gehen wir in die Irre, manchmal unser Leben lang, um dann auf dem Sterbebett zu erkennen, dass wir die Liebe am falschen Ort gesucht haben.

Nun, Du und ich, wir haben die Kurve gekriegt, wenn auch vielleicht reichlich spät. (Hast Du nicht? Nun, es ist niemals zu spät: Wende Dich Jesus zu, der all‘ Deinen Hunger, all‘ Deine Sehnsüchte zu stillen vermag…).

Was bleibt, ist die Reue und oft die mit ihr verbundene Scham über das Leben, das wir geführt haben. Und auch den Bockmist, den wir angestellt haben, nachdem wir zu Jesus gefunden haben.

Reue ist vom Heiligen Geist und führt zur Umkehr, hin zu GOTT, im alten Bibeldeutsch „Buße“ genannt. Das Wort mag veraltet sein, die Handlung ist aktueller den je. Umkehr, und damit Abkehr von den alten, ausgetretenen Wegen, die doch immer wieder zu den gleichen schlechten Handlungsweisen und Ergebnissen führen, ist unsere einzige Chance.

Und hier kommt wieder die Liebe ins Spiel: So sehr hat GOTT uns geliebt, dass Er uns Seinen einzigen Sohn gab, der am Kreuz starb, am dritten Tag auferstand und so die vollkommene Liebesbeziehung zum Vater wieder hergestellt hat und uns damit all‘ unseren Bockmist vergeben hat. Ja, sogar den, den wir noch anstellen werden! Und somit gibt es auch keinen Platz mehr für Scham, denn die ist nicht von GOTT, sondern vom Feind, weil sie uns GOTT nicht näher bringt, sondern, im Gegenteil, von Ihm wegführt.

Wir müssen Jesu Liebe nur in unser Herz lassen, damit sie das gottförmige Loch stopfen kann. Und so werden all‘ unsere Sehnsüchte gestillt. Mehr noch, wir werden nun fähig, unseren Nächsten, unserem Ehepartner und unseren Kindern mit der wahren Liebe zu begegnen.

Unser Leben bekommt Sinn und Ziel, es geht in Richtung Ewigkeit und auf diesem Weg nehmen wir möglichst Viele mit. An uns erkennt diese lieblose Welt die Liebe Jesu, wird ein Stück weit heil und damit ein klein wenig besser, als wir sie vorgefunden haben…

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