Tun oder Glaube?

Machen oder Sein?

Denn Ich habe Lust an der Liebe und nicht am Opfer, an der Erkenntnis GOTTES und nicht am Brandopfer. (Hosea 6,6)

In weiten Teilen der Welt, auch der der Christen, herrscht der Glaube vor: Wenn ich nur das Richtige tue, gefalle ich meinem GOTT.

Es tut mir leid, aber diesen Gott kenne ich nicht, denn es ist nicht der GOTT der Bibel, der sich in Jesus geoffenbart hat.

Paulus macht uns in vielen seiner Briefe darauf aufmerksam, dass niemand durch Werke, also sein Tun, gerecht wird, sondern allein aus Glauben (z.B. Römer 3,27f).

Kurz gesagt: Gute Taten bringen uns nicht in den Himmel!

Sie bringen uns auch nicht näher zu GOTT, oder Ihn dazu, uns mehr zu lieben und uns besonders zu begünstigen oder zu segnen.

Dies war schon zu allen Zeiten so, auch schon vor Jesu Geburt, denn nicht umsonst lässt unser GOTT dem Volk Israel durch den Propheten Hosea ausrichten, dass Er keinen Gefallen hat an den Opfern, sondern an der Liebe und Gotteserkenntnis (6,6)!

Es kam unseren GOTT nie auf unser Tun an, sondern immer auf unser Herz, unseren Glauben.

Wenn ich das Richtige glaube, werde ich auch das Richtige tun, glaube ich das Falsche, wird auch das, was scheinbar richtig aussieht, falsch! So wird auch der alte Spruch meiner Mutter wahr: „Wenn zwei das Gleiche tun, ist es noch lange nicht das Selbe…“

Jesus ist kein Arbeitgeber, der ein Interesse an unserer Hände Werk hat, auch zählen bei Ihm nicht die Ergebnisse, wie in dieser Welt, die dann auch noch frech die Lüge aufstellt: „Der Zweck heiligt die Mittel“.

Die ganze Bibel bezeugt, dass unser GOTT einzig und allein an unserem Herzen, an unserem Glauben interessiert ist. Dies war schon bei Adam und Eva so, die der Schlange mehr Glauben geschenkt haben, als ihrem GOTT, der sie geschaffen hat und von Herzen liebt. Es geht weiter über Abraham, dem der Glaube zur Gerechtigkeit gerechnet wurde, über Mose, der zum Schluss mehr auf seine eigene Kraft als auf seinen GOTT vertraute, und schließlich über alle Propheten bis hin zu Jesus, den Seine Liebe zum Vater und zu den Menschen das Leben kostete. Seine Jünger haben dann des Evangelium der Gnade der ganzen Welt bekannt gemacht.

Und doch dauerte es nicht lange, bis wir wieder aus Werken gerecht werden wollten. Im Namen unseres HERRN haben wir Moslems und Juden abgeschlachtet und waren der festen Überzeugung, unser GOTT will es so. Und heute? Wir lehnen die ab, die anders sind, anders aussehen, anders denken, einen anderen Glauben haben und eben nicht das „Richtige“ tun, das ist ekelhAfD! Das ist genau der stinkende Gedankenmüll, der die Rechtpopulisten nährt, die dann, genau wie die damaligen Päpste, frech behaupten: „Gott will es so!“.

Was GOTT eigentlich will, was Sein Wunsch ist, ist, dass wir Ihn immer besser kennenlernen, Ihm unser Herz öffnen und Ihm glauben und vertrauen. Kurz: Er will, dass wir Ihn lieben! So wie Er uns liebt. Ja, Er hat uns sogar zuerst geliebt, als wir noch im Dreck lagen und fürchterlich in die Irre gegangen sind.

Denn GOTT hat die Welt so sehr geliebt, dass Er Seinen einzigen Sohn hingab, damit jeder, der an Ihn GLAUBT, nicht verloren geht, sondern das ewige Leben hat. (Johannes 3,16; NLB)

Ein Kommentar zu „Tun oder Glaube?

  1. Nach dem wir zu Gott gekommen sind
    und wir ihm erlauben in uns zu „wohnen“,
    folgen die „guten Taten“.

    Stellen wir die „guten Taten“ voran, vielleicht auch um … oder wegen der vermeintlichen Erlösung,
    dann läuft da irgendetwas … – doch wer bin ich?, daß so zu formulieren?

    Alles Liebe,
    Ralf.

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