Leben kann tödlich sein…

Warum wir sterben müssen, bevor wir leben können

Wahrlich, wahrlich, Ich sage euch: Wenn das Weizenkorn nicht in die Erde fällt und erstirbt, bleibt es allein; wenn es aber erstirbt, bringt es viel Frucht. (Johannes 12,24)

Es ist schon eine Zeit her, da habe ich für eine Freundin ein T-Shirt fertigen lassen, im Stil der alten Tabak-Warnaufkleber, mit dem Spruch: Leben kann tödlich sein!

Meine Freundin wusste nichts von Jesus und Seinen Worten in Johannes 12, dass wir sterben müssen, um das wirkliche Leben zu erhalten.

Wenn wir nicht unser Ego kreuzigen, es vom Thron stoßen und Jesus nicht die volle Kontrolle übergeben, Ihm absolut vertrauen, gehen wir am wahren Leben vorbei.

Sehr deutlich wird die Macht des Egos in diesen Tagen der Krise. Da schlägt ein Mann auf einen Supermarktmitarbeiter ein, weil dieser ihm nicht erlauben wollte, 50kg Mehl zu hamstern, ein anderer Mann wird verprügelt, nur weil er gehustet hat, eine Frau wird mit Desinfektionsmittel besprüht, nur weil sie Chinesin ist.

Ja, in Zeiten der Krise tritt der Charakter der Menschen besonders deutlich zu Tage, die Furcht treibt sie zu den absonderlichsten Taten, ausverkauftes Toilettenpapier ist da nur die Spitze des Eisberges.

Aber es gibt sie, die Kinder GOTTES, die ihre Furcht in die Hände des liebenden Vaters legen und mehr an andere als an sich selbst denken, genau wie es ihr großes Vorbild Jesus getan hat. Wir hamstern nicht, wir säen aus!

Dabei trifft es auch uns hart: Alle Gottesdienste und Versammlungen sind abgesagt, und das, wo die Kinder GOTTES doch so sehr auf Gemeinschaft angewiesen sind.

Wir müssen, können und werden Alternativen finden: Über Telefon, per eMail oder Internet. Die Gemeinden bauen ihre Angebote aus, schau Dich um, ob etwas passendes für Dich dabei ist.

Lass Dich inspirieren, frag Jesus, was für Dich dran ist, wo Du gebraucht wirst und wo Du helfen kannst. Dann spring über Deinen Schatten, besiege Deine Furcht vor Deiner Unzulänglichkeit und lege los.

So werden wir einen Unterschied machen, wir setzen ein Zeichen für die Liebe, die jede Furcht vertreibt und die die stärkste Macht im Universum ist. Denn Furcht ist immer ein Zeichen für mangelndes Vertrauen. Wir aber vertrauen und lieben unseren HERRN Jesus und somit haben wir selbst vor dem Tod keine Angst, der für uns nur ein Übergang ist, ein nach Hause kommen zum liebenden Vater und in den tröstenden Arm von Jesus. Wir bringen einer sterbenden Welt den auferstandenen Jesus nahe und hinterlassen sie damit ein klein wenig besser, als wir sie vorgefunden haben…

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