Lebenswert?

Hat das alles einen Sinn?

Fürchte Dich nicht, denn Ich habe Dich erlöst; Ich habe Dich bei Deinem Namen gerufen; Du bist Mein! (Jesaja 43,1b)

In der neuen „Movo“ (1/20) habe ich ein interessantes Zitat gefunden:

Niemand beschließt, sein Leben zu vergeuden. ES GESCHIEHT EINFACH.

Ja, das ist richtig. Um unser Leben zu vergeuden, brauchen wir uns nicht anzustrengen, wir lassen es einfach geschehen, wir müssen nur in unserer Komfortzone bleiben und es uns in der Hängematte des Lebens bequem machen. Ich denke, des Teufels liebstes Mittel, um die Kinder GOTTES von Seinem Willen fernzuhalten, ist: Es ihnen so bequem wie möglich zu machen. Dann werden sie von ganz allein faul und träge und vergessen, dass GOTT für jeden von uns eine Aufgabe hat.

Unser GOTT ist ein nerviger GOTT. Von Seinem extrem nervigen Zeitplan (nämlich möglichst viel möglichst langsam zu machen und meistens auf den letzten Drücker zu kommen) mal abgesehen, fordert Er uns ständig heraus.

Ja, wir können, dürfen und sollen so zu Ihm kommen, wie wir sind. Aber, GOTT SEI DANK, lässt Er uns nicht so, wie wir sind. Vertrauen wir unser Leben Jesus an, wird in diesem Augenblick ein neues Leben daraus und Jesus macht sich sofort daran, unser altes Leben auf den Kopf zu stellen. Er ruft, Er lockt uns, mit unendlicher Liebe und einer Engelsgeduld, aus unser Komfortzone hinaus, hinein in die Wachstumszone, die, zugegebenermaßen, mit allerlei Unannehmlichkeiten verbunden ist. Darüber hinaus haben wir auf einen Schlag einen Haufen neuer Geschwister, die mindestens genauso gut nerven können wie GOTT selbst.

Und die Menschen sind es, die unser Auftrag sind, meistens gerade die, die am meisten nerven. Es sind Menschen in Not, denen Jesus durch uns beistehen will. Wenn Du Nöten begegnest und in Dir ein heiliger Zorn aufflammt, dann weißt Du, Du bist berufen!

NICHTS, was in diesem Leben erstrebenswert ist, ist OHNE Anstrengung zu erreichen!

Wachstum und Veränderung geschehen niemals in der Komfortzone unseres Lebens. Es waren die Herausforderungen, der Kampf, der Schmerz, die Leiden, die uns und unseren Charakter geformt haben. Jesus tröstet uns über die Täler des Lebens hinweg und fordert uns auf, den Menschen den gleichen Trost [zu] spenden, wie GOTT ihn uns geschenkt hat. (2. Korinther 1,4; NLB)

Dabei steht uns oft unsere Furcht im Weg. Die Furcht davor, den gewohnten Weg zu verlassen und sich auf den Weg in ein unbekanntes, neues Land zu machen. Und natürlich die Furcht vor der eigenen Unzulänglichkeit. Wir glauben, was wir sind und haben, reicht nicht und so warten wir ab, bis wir mehr empfangen und es geschieht – nichts! Genau wie Jesus die Jünger aussandte, die 5 Brote und Fische unter die 5.000 zu verteilen, so möchte Er, dass wir losgehen mit dem, was wir haben. Das Wunder der Brotvermehrung erfolgt auf dem Weg, nachdem wir gehorsam waren.

Wir werden in diesem Leben unsere Bestimmung nur dann finden, wenn wir uns Ziele setzen, die größer sind als wir selbst und ohne GOTT nicht zu erreichen sind. Denn alles, was geschieht, soll zu Seiner Ehre geschehen. Dazu gehört, dass wir aufhören, auf uns selbst und unsere Schwächen zu sehen und vielleicht noch uns selbst zu bemitleiden und statt dessen anfangen, unseren Nächsten mehr zu lieben, als uns selbst (Philipper 2,3)!

Lasst uns also die Ärmel hochkrempeln und GOTTES Ruf aus der Komfortzone hinaus folgen. Lasst uns Beziehungen bauen, die in die Tiefe gehen und in denen wir einer am Anderen wachsen, auch wenn es heißt, sich mal aneinander zu reiben. Lasst uns offene Augen und Ohren für die Nöte der Menschen in dieser Welt haben und ihnen tatkräftig begegnen. Lasst uns dieser sterbenden Welt einen lebendigen Jesus bringen und sie damit ein ganzes Stück besser hinterlassen, als wir sie vorgefunden haben, mit GOTTES Hilfe und zu Seiner Ehre!

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