Glauben leben…?

Warum unsere Taten mehr sprechen als 1.000 Worte

Jesus spricht: Geht in die ganze Welt und verkündet allen Menschen die gute Botschaft. (Markus 16,15; NLB)

So viele Geschwister haben Probleme mit Jesu Auftrag, allen Menschen das Evangelium, die gute Botschaft zu verkünden. Mir geht es da nicht anders! Schon ziemlich früh in meinem Christenleben wurde mir klar, dass ich kein Evangelist bin: Mir ist es nicht gegeben, in der Fußgängerzone Traktate zu verteilen oder ein Zelt aufzubauen und die Ungläubigen nach vorne zu bitten, um ihr Leben Jesus zu übergeben.

Der Heilige Geist hat jedem von uns Gaben gegeben, jedem einzelnen Christen seine ganz individuellen. So viele Christen es auf Erden gibt, so viele unterschiedliche Gaben gibt es auch auf der Welt. Jeder von uns hat seinen ganz individuellen Gabencocktail aus den unterschiedlichsten Geistesgaben in ihrer eigenen Gewichtung erhalten. Damit wird unsere Gabe einzigartig. So unterschiedlich die Gaben, so unterschiedlich auch die Aufgaben, die uns gestellt werden. Genauso individuell muss man auch Jesu Auftrag an Seine Jünger in Markus 16 sehen.

Mir z.B. wurde recht bald klar, dass meine Aufgabe, mein Auftrag darin lag, den Geschwistern zu dienen. Den Evangelisten, den Predigern, aber vor allem denen, die der Feind versuchte, zu Boden zu drücken und denen, die Fragen hatten, zu helfen, Antworten zu finden. GOTT hat aus mir einen Ermutiger gemacht, der den Geschwistern helfen soll, ihre gottgegebenen Gaben und Aufgaben zu erkennen und wahrzunehmen und da, wo ihre Sicht auf GOTT getrübt ist, ihnen die unendliche Liebe Jesu vor Augen zu malen.

Unser HERR Jesus öffnet jedem von uns die Augen für die Nöte der Welt. Dabei geht es auch wieder höchst individuell zu. Jedem von uns sind ganz besondere Nöte nahegelegt, für die unser Herz brennt und unser heiliger Zorn entflammt. Wenn wir uns dieser Nöte annehmen, aktiv werden, erfüllen wir Jesu Auftrag.

Die Not, die mir am Herzen liegt, ist die, dass GOTTES Volk umkommt aus Mangel an Erkenntnis (Hosea 4,6). In mir kocht ein heiliger Zorn auf, wenn ich sehe, wie manche Christen, auch Pastoren, mit ihren Geschwistern und dem Wort GOTTES umgehen. Da wird die Liebe Jesu in eine Gesetzeskeule verwandelt und dem Nächsten um die Ohren gehauen. Diese Christen beurteilen alles und jeden durch ihre eigene Brille, ihre eigene Sicht der Dinge, anstatt sie durch die liebenden Augen Jesu zu sehen, Seine Sicht und Seinen Standpunkt sich zu eigen zu machen. Kurz: Sie verurteilen und machen nieder, anstatt zu ermutigen und aufzubauen.

Wenn Du nun aber Deinen Auftrag lebst, Dich der Nöte der Welt anzunehmen, welche Nöte das auch immer im einzelnen sein mögen, wenn Du anfängst, die Welt mit Jesu Augen zu sehen und ihn mehr lieb hast, als alles andere in dieser Welt, dann, ja, dann wirst Du einen Unterschied machen. Einen Unterschied, den die Ungläubigen dieser Welt sehr deutlich erkennen können, denn dann bist Du Licht in dieser dunklen Welt. Die Ungläubigen werden kommen und Fragen stellen. Das ist dann Deine Zeit und Stunde, ihnen einen Eindruck von der Liebe Jesu, die Dein Herz erfüllt, weiterzugeben und ihre Herzen ebenfalls in Brand zu stecken.

Vergiss es nicht: Wenn unser Tun und Sein nicht mit unseren Worten übereinstimmt, werden wir mit Engelszungen reden können oder gar die ganze Bibel rezitieren und dennoch nichts erreichen. Es ist die Liebe Jesu in unseren Herzen und die daraus erwachsenen Taten, die unseren Nächsten anstecken. Stecken wir aber nur einen Menschen mit der Liebe Jesu an, haben wir diese Welt schon ein ganzes Stück besser gemacht, als wir sie vorgefunden haben…

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