…und die letzte Antwort

Mit einem Ehepaar auf dem Weg?

Brannte nicht unser Herz in uns, da Er mit uns redete auf dem Wege und uns die Schrift öffnete? (Lukas 24,32)

Ostersonntag, der erste Tag der Woche, der Tag nach Passah, nicht lange nach der Auferstehung Jesu von den Toten…

Zwei Seiner Jünger machen sich traurig auf den Weg von Jerusalem in ein kleines Dorf namens Emmaus, 12km von Jerusalem entfernt, durch das schwierige Gelände wohl ein Fußweg von etwa 3 Stunden.

Sie sind traurig, weil ihr HERR, von dem sie glaubten, Er sei der Messias, der Retter und Erlöser Israels, am Freitag hingerichtet wurde. Er starb den Tod eines Verbrechers am Kreuz. Von Seiner Auferstehung haben sie zwar gerüchteweise gehört, aber glauben können sie es nicht, und so sind sie nicht nur traurig, sondern auch verwirrt.

Lukas überliefert uns nur den Namen eines Jüngers: Kleopas. Der Name des Anderen bleibt ungenannt. Kann es sein, dass es sich bei dem namenlosen Jünger um eine Frau handelt, die Ehefrau des Kleopas? Zur Zeit Jesu galt eine Frau nichts, der Name einer Frau wurde nur selten erwähnt. Dies änderte sich erst mit dem Aufkommen der ersten Gemeinden, die, genau wie ihr Vorbild Jesus, die Frau als gleichwertig neben dem Mann anerkannten.

So sind die beiden Hoffnungslosen also auf dem Weg nach Hause, als sich ein Fremder zu ihnen gesellt. Es ist der auferstandene Jesus, aber sie erkennen Ihn nicht. Auf Seine Nachfrage hin klagen sie Ihm ihr Leid.

Jesus antwortete und sprach zu ihnen: O ihr Toren, zu trägen Herzens, all dem zu glauben, was die Propheten geredet haben! Musste nicht der Christus dies erleiden und in Seine Herrlichkeit eingehen? Und Er fing an bei Mose und allen Propheten und legte ihnen aus, was in allen Schriften von Ihm gesagt war. (Lukas 24,25-27)

„In allen Schriften“ meint das gesamte Alte Testament. Es gibt wohl kaum eine Seite in der Bibel, die nicht in irgendeiner Form auf Jesus verweist, es ist schier unmöglich, in 3 Stunden alle Verweise auf Jesus im Alten Testament zu erläutern. Es wird wohl ein Querschnitt durch Mose und die Propheten gewesen sein, den Er ihnen auslegte, wahrscheinlich mit dem Schwerpunkt auf Seinen Tod und die Auferstehung.

Es waren die Weisen aus Babylon, die nur die Schriften Daniels und Bileams kannten, doch diese Schriften und die damit verbundenen Zeichen richtig zu deuten wussten, die die jüdischen Schriftgelehrten mit der Nase auf die Geburt ihres Messias stoßen mussten. Von selbst sind sie nicht darauf gekommen. Für einen Großteil der Juden gilt das bis heute. Und das, obwohl das gesamte Alte Testament, vom 1. Buch Mose bis hin zum Propheten Maleachi, dem letzten Buch der alten Schriften, von Jesus zeugt. Dies ist mit natürlichen Ursachen nicht zu erklären und trifft nicht nur auf die Juden zu, sondern auf die gesamte Welt.

Wie GOTT es vorhergesagt hat, sind es die Wenigen, eine kleine Minderheit, die dem Wort GOTTES Vertrauen schenken, ein offenes Herz haben und die große Rettungsaktion Jesu am Kreuz für sich annehmen.

Für Israel gibt es Hoffnung, in den letzten Tagen werden sie den erkennen, den sie durchbohrt haben und gerettet werden. Kommt aber der letzte Tag, der Tag des Gerichts über die Völker, wird es für eine Umkehr zu spät sein.

Wir aber, die wir uns zu Jesus halten, haben in Seiner Auferstehung das ewige Leben als Geschenk erhalten. Nicht mehr lange, dann sind wir mit Jesus im Himmel vereint und werden in Seinem Arm getröstet. Das ewige Leben fängt allerdings nicht erst im Himmel an, es beginnt im Hier und Jetzt, von dem Moment an, an dem Du Jesus in Dein Herz lässt. Es ist ein Leben in Fülle und zur vollen Genüge, denn so hat Er es versprochen. Das Kreuz und die Auferstehung sind GOTTES Antwort auf unser verkorkstes Leben und dies ist unsere feste Zuversicht und Hoffnung, nicht nur an Ostern, sondern für jeden einzelnen Tag unseres Lebens…

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