Das Zeichen des Jona

Wenn GOTT schweigt…

Es wird […] kein Zeichen gegeben werden, außer dem Zeichen des Propheten Jona (Matthäus 12,39b)

In Jesu Wirken ist an einer Stelle ein deutlicher Bruch zu erkennen.

Bis Matthäus 12 tat Jesus öffentlich Wunder, auch Zeichen genannt. Denn sie waren Zeichen für Sein Volk, Zeichen, die bewiesen, dass Er der Messias, der Retter ist.

Schon das erste Kapitel in Matthäus listet den Stammbaum Jesu auf, bestätigt Ihn als Sohn Davids, der Abstammung des Messias. Seine Geburt ist ein Zeichen, auch wenn die Elite des jüdischen Volkes erst durch ein paar Ausländer mit der Nase darauf gestoßen werden muss (Matthäus 2).

Der Auftrag von Johannes dem Täufer war es, auf Jesus als den Messias hinzuweisen, Ihm den Weg zu ebnen (Matthäus 3).

In Matthäus 8 heilt Jesus einen Aussätzigen. Es ist das erste Mal, seit das Gesetz gegeben worden ist, dass eines der Kinder Israels vom Aussatz rein wird. Von daher wussten die Juden: Dieses Zeichen kann nur der Messias tun.

Diese, und viele andere Zeichen gab Jesus, um Seinen Anspruch der Messias, der Sohn Davids zu sein, zu beweisen.

Doch dann kommt Matthäus 12 und Jesu Wirken ändert sich radikal. Was ist passiert?

Jesus treibt, wieder einmal, einen Dämonen aus, einen Dämonen, der den Besessenen blind und stumm gemacht hat. Bei einem Stummen aber einen Dämon auszutreiben, das konnte nach festem Glauben der Juden einzig und allein der Messias tun. Und so fragt sich das Volk zu Recht: „Ist dieser etwa Davids Sohn?“ (Matthäus 12,23b), also der Messias?

Aber schon im nächsten Vers lehnen die Pharisäer, die religiöse Elite der Juden, dies vehement ab, mit dem Hinweis, Jesus selbst sei von einem Dämon besessen. Damit begehen sie die unvergebbare Sünde gegen den Heiligen Geist (Matthäus 12,31f)!

Auf die folgende Zeichenforderung der Pharisäer antwortet Jesus in Matthäus 12,39: „Ein böses und ehebrecherisches Geschlecht fordert ein Zeichen, und es wird ihm kein Zeichen gegeben werden, außer dem Zeichen des Propheten Jona.“

Von nun an stellt Jesus Seine öffentlichen Zeichen ein und spricht ab jetzt nur noch in Gleichnissen, in Bildern, die das Volk nicht mehr versteht. Die Wunder und die Heilungen, die Er noch tut, sind nur noch für Seine Jünger bestimmt, sollen ihnen zur Lehre dienen, ihnen legt Er auch die Gleichnisse aus

Was bleibt, ist das Zeichen des Jona. Es ist ein dreifaches Zeichen: Zuerst durch die Auferweckung des Lazarus (Johannes 11), denn einen Menschen, der länger als drei Tage tot ist, kann nach fester Überzeugung der Juden nur der Messias wieder auferwecken.

Das zweite Zeichen ist Seine eigene Auferstehung. Es ist ein Zeichen für die gesamte Welt, viele verstehen es und nehmen es an.

Das letzte Zeichen des Jona steht noch aus. Es ist die Auferweckung der beiden Zeugen aus Offenbarung 11, die 3 ½ Tage tot auf der Straße liegen. Die ganze Welt wird Zeuge dieses Zeichens sein.

Du und ich, wir haben uns entschieden, diesem Jesus zu glauben, all‘ unsere Hoffnung und Zuversicht setzen wir in Ihn, wir wissen: Alles was wir sind und haben, kommt von Ihm.

Sollte Dir allerdings dieser Glaube noch fremd sein, dann empfehle ich Dir, eines der vier Evangelien in der Bibel zu lesen. Lies nach und schau selbst, was Jesus getan und gesagt hat. Denk darüber nach, bewege es in Deinem Herzen und triff dann eine Entscheidung.

Wenn Fragen aufkommen, wende Dich gerne an uns. Wir stehen Dir mit Rat und Tat beiseite, lassen Dich nicht allein. Denn mit Jesus ist niemand mehr allein und mit Ihm hinterlassen wir diese Welt ein klein wenig besser, als wir sie vorgefunden haben…

Ein Kommentar zu „Das Zeichen des Jona

  1. Es tut mir leid, ich will niemandem zu nahe treten, aber das, was hier geschrieben steht, ist ein Sammelsurium nicht verstandener Bibelstellen.
    Ich bin nicht geneigt, das alles gerade zu rücken. Eines möchte ich aber doch über den Propheten Jona schreiben. Auf dem Weg durch die materielle Entwicklung kommt kein neues Paradies zustande. Man entfernt sich durch die Entwicklung immer mehr und geht unweigerlich einer Katastrophe entgegen.

    Diese Entwicklung beschreibt auch die Bibel in der Geschichte vom Paradies, von der Sintflut und von Ägypten.
    Es gab EINEN, nämlich Jona, der mit seiner Prophezeiung die ganze Welt rettete, obwohl er dieser keinen Wohlstand für ewige Zeiten, sondern den Untergang vorhersagte.
    ,
    Die Überlieferung erzählt, dass der umgekommene Pharao in einer anderen Welt zum König vom Ninive wurde, der, wie im Buch Jona berichtet, nicht nur selbst, sondern mit seinem gesamten Volk die Umkehr zu Gott vollzog, als Jona ankündigte, Ninive würde in 40 Tagen untergehen. Am ‚Meer des Endes‘ stand der Tod.

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