Was macht Baal in Frankfurt?

Wie das Alte Testament, nach Tausenden von Jahren, aktueller ist denn je…

Alle Götter der Völker sind Götzen (Psalm 96,5)

Wenn man das Alte Testament liest, stößt man häufig auf den Götzen Baal. Schon ab dem 2. Buch Mose wird vom ausgedehnten Götzendienst der Kinder Israels berichtet. Ein Name, der dabei besonders häufig auftaucht, ist Baal. Und dies ist auch kein Wunder, denn Baal ist der Obermieseste der Götzen, sozusagen der Vater aller Götzen. Und der Schrecklichste dazu, fordert er von seinen Anhängern doch Kinderopfer. Der Baalskult war weit verbreitet in der Gegend um die Israeliten herum, bis zum Mittelmeer herauf nach Karthago. Hier finden sich auch Beweise für die Kinderopfer, die Archäologen bis dahin für eine Erfindung der Bibel gehalten haben, einige wenige tun dies allerdings bis zum heutigen Tag.

Kennzeichen und Sinnbild von Baal ist der Stier, er sollte Fruchtbarkeit, Kraft und Stärke symbolisieren, natürlich auf Kosten der Armen und Schwachen. Das ist Kennzeichen jeder Religion, jedes Götzendienstes: Man selbst hält sich für den Stärksten, Besten, Klügsten, der alles Recht der Welt hat, auf die, die „unter“ ihm stehen, einzutreten. So wie Adolf Hitler in unserer modernen Welt für dieses menschenverachtende System Sinnbild ist, so war es Baal zu Zeit des Alten Testaments. Vielleicht verstehst Du nun, warum GOTT so wütend auf die Kinder Israels war, nachdem sie ein goldenes Stierbild, das von der Bibel so genannte „Goldene Kalb“, anfertigten. Es war ein Abbild Baals, ihm geopfert und es ist nur wahrscheinlich, dass im Rahmen der Ausschweifungen zu diesem „Fest“ auch Kinder geopfert wurden. Dieser Baalskult zieht sich durch das gesamte Alte Testament und führt schließlich zum Exil des Volkes Israel in Babylon.

Nun fragst Du Dich vielleicht, was hat dies alles mit mir heute zu tun? Wir beten doch keine Stiere mehr an und bauen ihnen Denkmäler, oder?

Dann fahr doch mal nach Frankfurt, zur Börse. Vor deren Eingang steht ein Stier. Ein mächtiger, kraftvoller Stier, so mächtig und kraftvoll, dass man gar nicht so genau hinsehen muss, um die Größe seiner Eier zu ermessen. Aber größer geht allemal, google mal die New Yorker Börse, da steht ein Stier, der Leitstier aller Stiere, vor der Leitbörse der Welt.

Sie sind die Götzenbilder unserer modernen, westlichen Gesellschaft und stehen für Habsucht, Geiz, Egoismus und Eigennutz. Über allem steht das eigene Ich, das unbedingt befriedigt werden will, mit Sex, Geld und Macht. Und dies, wie schon zu alten Zeiten, auf Kosten der Armen und Schwachen, die Großen treten auf den Kleinen herum. So mancher Familienvater ordnet seine Familie diesem Götzen unter, opfert Frau und Kinder für ein bisschen mehr Geld, Ruhm und Anerkennung.

Waren am Anfang der Coronakrise die Rechtspopulisten noch die großen Verlierer, so schwimmen sie mittlerweile mit der Widerstandsbewegung wieder obenauf. Die anfängliche Solidarität in der Krise ist gewichen, nun sind die Nazis wieder am Zug und prahlen mit der Überlegenheit ihrer jeweils eigenen Nationalität. Dabei ist „America first“ für uns hier in Deutschland noch das kleinste Problem, wo sich mittlerweile sogar die Liberalen und Grünen nach rechts außen verlagern.

Wer in der letzten Zeit die Nachrichten aufmerksam verfolgt hat, kann eigentlich nur besorgt sein.

Braucht es aber nicht, denn alle Götter der Völker sind Götzen (Psalm 96,5). Sie können nichts tun, sind das Werk der Menschen Hände, aus Holz, Stein oder Metall gemacht. Wie sollten diese Abbilder bestehen neben dem lebendigen GOTT. Die, die diesen Götzen nachlaufen, werden ihren Lohn empfangen. Vielleicht schon bald, denn uns droht die größte wirtschaftliche Rezession unserer modernen Geschichte. Vielleicht müssen die Börsen dieser Welt bald ihre Stierbilder verkaufen, um irgendwie an ein bisschen Geld zu kommen. Nur, wer wird sie dann noch haben wollen…?

Wir aber, die Kinder GOTTES, halten uns an den Einen, den Einzigen und wahren GOTT. Jesus spricht in Offenbarung 21,6: „Ich bin das A und das O, der Anfang und das Ende. Ich will dem Durstigen geben von der Quelle des lebendigen Wassers umsonst.“ Es ist das Wasser, von dem Jesus versprochen hat, dass wer [Ihm] glaubt, den wird nimmermehr dürsten (Johannes 6,35b).

Dieser Jesus ist der einzige, der nicht nur unsere tiefsten Bedürfnisse kennt, sondern gleichzeitig in der Lage ist, sie zu stillen. Wir müssen Ihn nur bitten, denn so spricht GOTT in Jesaja 55,1-3 (NLB): „Auf, Ihr Durstigen, kommt zum Wasser! Geht los, auch wenn Ihr kein Geld habt. Geht, kauft Getreide und esst. Wer kein Geld hat, versorge sich kostenlos mit Korn. Geht hin und besorgt Euch Wein und Milch, Ihr braucht nicht zu bezahlen. Warum solltet Ihr Euer Geld für etwas ausgeben, das kein Brot ist, euren Lohn für etwas, von dem ihr nicht satt werdet? Hört zu und esst Gutes und Eure Seele wird satt werden. Kommt zu Mir und sperrt die Ohren auf! Hört Mir zu und Eure Seele wird leben. Ich will einen ewigen Bund mit Euch schließen. Er soll so verlässlich sein wie die Gnade, die Ich an David bewiesen habe.“

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