Freigesprochen?

Warum niemand ein zweites Mal angeklagt wird

Auch Ihr gehörtet zu denen, die so leben und sich so verhalten – zumindest einige von Euch. Aber das ist Vergangenheit. Der Schmutz Eurer Verfehlungen ist von Euch abgewaschen, Ihr gehört jetzt zu GOTTES heiligem Volk, IHR SEID VON ALLER SCHULD FREIGESPROCHEN, und zwar durch den Namen von Jesus Christus, dem HERRN, und durch den Geist unseres GOTTES. (1. Korinther 6,11; ELB)

Vor kurzem ging ein Bericht durch die Presse: Da hat vor 20, 30 Jahren ein Mann ein Mädchen ermordet und wurde damals auch dafür angeklagt. Allerdings musste man ihn aus Mangel an Beweisen freisprechen. Heute nun kann man dank moderner Untersuchungsmethoden die Schuld des Mannes zweifelsfrei nachweisen. Deutsches Recht verbietet es allerdings, den Mann ein zweites Mal vor Gericht zu stellen und zu verurteilen.

Bei vielen Menschen hat dieser Artikel Empörung ausgelöst, weil sie nicht verstehen, wie ein Mörder unbehelligt davon kommen kann.

Aber, liebe Freunde, deutsches Recht folgt hier nur GOTTES Recht. Er hat in diesem Punkt das gleiche Rechtsprinzip: Einmal freigesprochen, immer freigesprochen! Auch das verstehen viele Menschen, darunter auch viele Christen, nicht.

Nun macht Paulus in unserem Eingangsvers aus dem 1. Korintherbrief unmissverständlich klar, dass wir durch Jesus von aller Schuld freigesprochen sind. Wir stehen gerecht, heilig und untadelig vor unserem GOTT. Jesus ist für uns in das Gericht gegangen, wurde für uns verurteilt und hat unsere Strafe getragen.

So sind wir denn nun, durch Jesus, frei. Ein für alle Mal! Es wird keinen zweiten Prozess geben! Wir, die wir Jesus glauben und vertrauen, haben das göttliche Gericht hinter uns und wurden freigesprochen. Keine Macht der Welt, auch GOTT nicht, kann uns ein zweites Mal zur Verantwortung ziehen. Täte Er es, wäre Er ungerecht. Da Er aber die Gerechtigkeit ist, kann Er nicht ungerecht handeln. Ja, es gibt Dinge, die selbst ein allmächtiger GOTT nicht kann: Unser GOTT kann nicht lügen, weil Er die Wahrheit ist, Er kann nicht lieblos sein, weil Er die Liebe ist, und so kann Er auch nicht ungerecht sein.

Das Gericht am Ende der Tage ist für die bestimmt, die Jesus nicht geglaubt und Ihm vertraut haben, die Sein Opfer nicht angenommen haben. Diese werden empfangen, was sie verdient haben. Wir aber werden unsere Belohnung empfangen, für jede Beziehung, die wir gelebt haben. Die Beziehung zu Jesus und zu unserem Nächsten. Der Tag des Gerichts ist für uns ein Freudentag, nicht nur, weil wir unsere Belohnung empfangen, sondern weil von nun an absolute Gerechtigkeit und Liebe herrschen werden.

Das Wissen um eine endgültige Gerechtigkeit hilft uns, gewaltfrei zu leben, sie ist Voraussetzung dafür, dass wir vergeben können und keine Rache üben müssen. Denn wir können unsere Rachegefühle unserem GOTT anvertrauen, der Recht und Gerechtigkeit sprechen wird und die Schuldigen zur Verantwortung zieht.

Mit diesem vergebungsbereiten Herzen verändern wir die Welt, ja, wir stellen sie auf den Kopf und hinterlassen sie so ein ganzes Stück besser, als wir sie vorgefunden haben…

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