Schuldig im Sinne der Anklage?

Gedanken zum Römerbrief – Kapitel 3

Da ist keiner, der gerecht ist, auch nicht einer. (Römer 3,10)

In der ganzen Bibel, vom Sündenfall bis zur Offenbarung, geht es um Schuld. Auch hier bei uns, im 3. Kapitel des Römerbriefes.

Dass jeder Mensch, ohne Ausnahme, an GOTT und seinem Nächsten schuldig wird, daran lässt der Apostel Paulus keinen Zweifel. Nun haben wir aber zwei Strategien entwickelt, um mit unserer persönlichen Schuld umzugehen.

Zum einen sind da die, die ihre Schuld verdrängen und/oder kleinreden, indem sie z.B. mit dem Finger auf ihren Nächsten zeigen mit der Anmerkung: „So schlimm wie der da bin ich noch lange nicht, im Grunde meines Herzens bin ich doch ein anständiges Kerlchen, oder?“. Im nächsten Atemzug verurteilen sie dann ihren Nächsten für die gleichen Fehler, die sie selbst begehen, teilweise sind diese Menschen sogar bereit, ihren Nächsten zu töten für seine vermeintlichen Fehler oder auch nur für seine Andersartigkeit.

Auf der anderen Seite sind da die, die unter ihrer Schuld zusammenbrechen, deren Gedanken sich immer und immer wieder um das von ihnen begangene Unrecht drehen, die sich dafür verdammen und runterziehen lassen, teilweise so weit herunter, wie es nicht mehr geht, wo man keinen Ausweg mehr sieht und die einzige Chance der Selbstmord zu sein scheint.

Beides, und das ist wohl offensichtlich, sind keine gangbaren Wege, mit seiner Schuld umzugehen, oder?

Psychologen der ganzen Welt und jeder Couleur beißen sich an diesem Problem die Zähne aus, denn das die Frage der Schuld, bzw. die Antwort darauf, ganz entscheidend dafür ist, wie wir unser Leben in Zukunft gestalten, haben sie alle erkannt. Sie wissen, dass unvergebene Schuld die Wurzel allen Übels ist, zu Neid, Bitterkeit und Angst führt. Diese wiederum machen uns krank, lassen uns z.B. in eine Depression fallen, die, wie schon angedeutet, bis zum Tod führen kann. Diese bitteren Wurzeln treiben uns auch in die Armut, denn sie schneiden uns vom einem wahren, reich erfüllten Leben ab.

Wie lautet nun die einzig richtige und wahre Antwort auf die Frage der Schuld?

Es ist schon erstaunlich, obwohl diese Antwort auf der ganzen Welt propagiert wird, sie in dem meistverkauften Buch der Welt zu finden ist, ist es doch nur eine kleine Minderheit, die auf die Lösung kommt.

Die Antwort liegt im Kreuz, im Opfer Jesu, das Er für uns gebracht hat. Seine Auferstehung von den Toten ist die Bestätigung dieses Opfers. Denn wir können das Kreuz nicht ohne die Auferstehung sehen. Jesus ging für unsere Schuld in den Tod und hat durch Seine Auferstehung Hölle, Tod und Teufel besiegt. Wenn wir nun mit Jesus in diesen Tod gehen und uns vom Ihm wieder auferwecken lassen, erben wir das wahre Leben, ein Leben in Fülle und zur vollen Genüge, wie Er es uns versprochen hat.

Das Kreuz wäscht uns rein von aller unserer Schuld, da ist nichts mehr, was GOTT uns vorwirft. Statt unserer Schuld sieht Er Jesu Reinheit, denn Er hat den Preis bezahlt für unsere Schuld. Wir sind frei!

Frei von der Verdammnis, von Schuld und Scham, frei von den Lügen, die andere oder wir selbst über uns aussprechen. Wir sind angenommen als Kinder des himmlischen Vaters, wir werden zu Prinzen und Prinzessinnen des höchsten Königs, zu GOTTES Augapfel.

Es ist die Liebe, die Jesus dazu brachte, sich für uns, für Dich und mich, zu opfern. Nehmen wir dieses Opfer im Glauben, im Vertrauen an, werden wir erfüllt mit dieser göttlichen Liebe, die die größte Kraftquelle im Universum ist.

In der Kraft dieser Liebe gehen wir mutig auf Jesus zu, verändern diese Welt und lassen uns verändern. Genau so hinterlassen wir diese große Welt dann ein kleines Stück besser als wir sie vorgefunden haben…

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