Lou ist tot!

Aller Abschied fällt schwer, doch wir haben die Hoffnung…

Wimmelt es im Himmel von Hamstern?

Aber allen Tieren der Erde und allen Vögeln des Himmels und allem, was sich auf der Erde regt, IN DEM EINE LEBENDE SEELE IST… (1. Mose 1,30; ELB)

Ja, es ist geschehen, was jeden Tag in unserer schönen Welt passiert, jedoch kaum einer wahrhaben will: Unsere jüngste Tochter kam von der Schule nach Hause und fand Lou tot auf…

…in seinem Käfig, denn Lou war der Hamster unserer Tochter, oder Hamsterin, so genau haben wir das nie klären können. Aber wir sind gewiss, es kommt der Tag, an dem wir auf diese Frage eine Antwort bekommen werden, dermaleinst im Himmel.

Haltet uns nicht für sentimental, wir glauben nicht an einen „Hamsterhimmel“, wir glauben, was GOTTES Wort sagt. Und dies stellt in unserem Eingangsvers aus dem 1. Buch Mose eindeutig fest, dass alle Tiere eine Seele haben.

Nun ist eine Seele aber per Definition unsterblich, d.h. wir werden Lou im Himmel wiedersehen. Auch Jesaja spricht in seiner großen Schau auf das Friedensreich davon, dass Wolf und Lamm, Panther und Böcklein uvm. nebeneinander lagern werden (Jesaja 11,6-8). Ja, es wird viele Tiere im Himmel geben, und keiner wird mehr den Anderen aufessen…

Lou hat es jetzt gut, im Himmel mit Petrus, Paulus und Jesus. Nicht, dass er es nicht auch bei unserer Tochter gut hatte, aber es gibt ja kaum etwas, was sich nicht steigern ließe.

So hatte Lou einen unbändigen Freiheitsdrang, das eine oder andere Mal ist er uns schon ausgebüxt. Nun hat er den ganzen Himmel für sich, kein Käfig mehr, der ihn eingrenzt.

Aber auch wir Menschen sind eingegrenzt, zum Einen durch unseren sterblichen Körper, zum Anderen auch durch unseren Geist, dem manchmal der Glaube fehlt. Oder die Hoffnung.

Die Hoffnung darauf, dass alles sich zum Guten wenden wird, dass wir alle auf das Paradies zugehen, welches schöner ist, als wir es uns hier auf dieser Erde jemals ausmalen könnten.

Verlässt uns ein geliebter Freund, wissen wir ihn in Jesu Hand. Gibt es auf der ganzen Welt irgendeine Hand, die fürsorglicher wäre, irgendein Herz, das größer ist als das von Jesus?

Der Abschied mag schwer fallen, die Lücke, die hinterlassen wird, groß, aber eben auch nur zeitlich. Denn wir werden uns wiedersehen, Arm in Arm mit Jesus, frei von allen Einschränkungen.

Ich persönlich freue mich auf den Himmel, auf die Willkommens- und Wiedersehensparty, die dann steigen wird, weil ich zu Hause angekommen bin, im Arm des liebenden Vaters.

So möchte ich auch nicht, dass die, die zurückbleiben, um mich trauern, sie sollen Wein trinken, genau wie ich mit Jesus den Wein im Himmel trinken werde, ganz so, wie Er es an Seinem letzten Abend versprochen hat (Matthäus 26,29).

Ich freue mich darauf, all‘ die Helden meines irdischen Lebens zu treffen, wie Abraham oder David und so viele mehr. Und natürlich meine Oma, die die Hölle hier auf Erden erlebt hat und nun in ganz besonderer Weise von Jesus getröstet wird.

All‘ dies hilft unserer Tochter nicht über ihren Schmerz hinweg, aber der Tag kommt, an dem sie wieder ihr wunderschönes Lächeln trägt…

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