Jesus@home: Nach dem Winter kommt der Frühling, oder?

Warum der Winter nicht das letzte Wort hat…

Solange die Erde steht, soll nicht aufhören Saat und Ernte, Frost und Hitze, Sommer und Winter, Tag und Nacht. (1. Mose 8,22)

Josephs Impuls:

Die Idee zu diesem Gottesdienst entstand aus einer Andacht, die Sabine im Schwarzwald gehört hat. Als ich sie von dort abholte, hatte ich die Gelegenheit, mit ihr zusammen eine Wiederholung dieser Andacht zu hören.

Ich möchte mit Euch teilen, was mir wichtig geworden ist.

Wir alle wissen, dass es hier in Europa vier Jahreszeiten gibt, eine folgt der nächsten. Daraus folgt eine simple Wahrheit: Keine dieser Jahreszeiten dauert ewig…

Ich weiß, wenn man in einer Lebenskrise steckt, mitten im tiefsten Winter, dann neigt man dazu, die Vorboten des Frühlings zu übersehen. Man ist ehrlich der Überzeugung: Dieser Winter nimmt kein Ende, das wars, Schluss, aus, vorbei.

Aber, meine Freunde, dies ist eine Lüge des Satans, der uns am Boden, im Schnee und Eis, halten will.

Was sagt GOTT dazu? 1. Mose 8,22: Solange die Erde steht, soll nicht aufhören Saat und Ernte, Frost und Hitze, Sommer und Winter, Tag und Nacht.

Das ist die Wahrheit: Auf die Saat folgt die Ernte, unweigerlich, nach dem Frost kommt die Hitze, unweigerlich, dem Winter folgt der Frühling, unweigerlich, und selbst die tiefste Nacht hat am Morgen ihr Ende, unweigerlich!

Wir alle erinnern uns an die Zeit, in der noch niemand über den Klimawandel sprach und wir noch richtige Winter hatten, mit Schnee und allem Drum und Dran. Lebhaft erinnere ich mich noch an die Schneekatastrophe in meiner Jugend zum Jahreswechsel 1978/79 in Schleswig-Holstein, wo ich damals gelebt habe. Bergepanzer der Bundeswehr sind ausgerückt, um die eingeschneiten und von der Außenwelt abgeschnittenen Dörfer mit dem Notwendigsten zu versorgen.

In diesen Zeiten kam es vor, dass der Kalender den Frühlingsbeginn angezeigt hat, draußen aber noch Schnee lag, der die Frühlingsblüher kalt erwischt hat. Der Kalender sagt „Frühling“, doch unsere Augen sehen nur „Winter“. Wir müssen daran glauben, gerade wenn der Frühling sich verzögert, dass nichts und niemand diesen Frühling verhindern kann, ja, dieser vielleicht schon da ist, ohne dass wir ihn sehen können.

GOTT hat versprochen, dass der Frühling dem Winter folgt, sowie der Morgen auf die Nacht folgt. Jeder, der etwas anderes behauptet lügt, und Lügen weisen wir vehement zurück und halten uns an die Wahrheit GOTTES. So kommen wir auch durch den längsten und strengsten Winter, mit der Hoffnung darauf, dass der Frühling kommt, weil GOTT es versprochen hat. Und dieser GOTT hat noch nie ein Versprechen gebrochen und wird es auch in alle Ewigkeit nicht tun.

Ich weiß nicht, in welcher Jahreszeit Du Dich gerade befindest, doch ich denke, Du hast schon einige Winter überstanden und den anschließenden Frühling erlebt. In Zeiten der Not tut es gut, sich an die Güte GOTTES zu erinnern. Wie Er uns bis hierhin durchgetragen hat, keinen Moment hat Er uns aus den Augen gelassen und uns an Seiner Hand sicher durch jeden Winter gebracht.

Die Erinnerung daran, was GOTT für uns und andere schon alles getan hat, schenkt uns Hoffnung und trägt uns auch durch diesen Winter…

Sabines Impuls:

Ich möchte euch noch einmal hinein nehmen in diesen Gedanken, dass unser Leben gefühlt unterschiedliche Jahreszeiten haben kann und zu diesen Jahreszeiten möchte ich Euch etwas vorlesen, und dann noch einen kleinen Impuls dazu geben.

Wir beginnen mit unserer aktuellen Jahreszeit draußen, mit dem Herbst.

Herbst loslassen müssen bedeutet: Vergängliches akzeptieren und den Ewigen suchen. Abschied und Einkehr. Rückzug in die Stille zu mir, zu GOTT.

Winter. Dunkelheit und Kälte aushalten lernen, gegen die Hoffnungslosigkeit anbeten. Von GOTTES Liebe aufwärmen lassen. Hoffen und ahnen: Der Frühling wird kommen.

Frühling. Aufblühen und neues Leben willkommen heißen, Wunder sprießen lassen, dem Himmel entgegen. Die Welt trägt Hoffnungsfarben.

Sommer. Unterwegs sein. Raus in die Weite. Umgeben von Wärme und Licht. Sprudelndes Leben dankbar genießen. Alles strahlt, in mir ist es hell.

Ja, sicher hat jede und jeder von Euch eine Jahreszeit gefunden, der er sich im Moment am ehesten verbunden fühlt. Und wie Joseph schon in seiner Andacht gesagt hat: Keine Jahreszeit dauert ewig, auch wenn wir manchmal das Empfinden haben, dass es sich so verhält.

Was kann uns Hoffnung geben, in der Jahreszeit, die uns vielleicht nicht gefällt, in der wir feststecken, auszuharren und nicht aufzugeben? Mir ist dazu der Gedanke gekommen, dass das einzige, woran wir uns wirklich festhalten können, Jesus ist und Ihm ist das nicht fremd. Auch in seinem Leben gab es unterschiedliche Jahreszeiten. Und Er hat, beginnend vom Frühling, von der Zeit seines Wirkens, von seiner Taufe durch Johannes, über den Sommer, wo er Wunder getan, wo Er geheilt, wo Er gepredigt hat, den Herbst erlebt, wo Er Gegenwind empfunden hat vonseiten seiner Familie, in seinem Heimatort und insbesondere auch vonseiten der geistigen Führer in Israel. Zu seiner Zeit ist er bis in den Winter gegangen. Ein Winter, in dem Er verlassen wurde von seinen Jüngern, von denen, die zugesagt hatten, immer bei Ihm zu sein, die nicht eine Gebetsnacht lang bei Ihm ausharren konnten. Den Winter des Opfers am Kreuz, der Folter, die Er für uns erlitten hat, des Sterbens. Aber all das in dem Bewusstsein, dass GOTT Ihn auferwecken wird, ihn tragen wird.

So war Er nicht nur ganz GOTT, Er war auch ganz Mensch, und deshalb können wir ihm all unsere Jahreszeiten, all unsere Gefühle bringen, weil Er sie versteht. Er hat jede davon erlebt, und Er möchte uns ans Licht führen. In den Sommer.

Er hat sich darauf eingelassen, als Weizenkorn in die Erde zu fallen und zu sterben, damit daraus neues Leben wächst und von diesem Leben möchte Er uns überreichlich geben. Und schon im Winter bilden sich die Knospen dessen, was im Frühling aufblühen und sprießen und wachsen möchte.

Er ist treu und Er lässt uns nicht allein. Er hat gesagt: Ich bin bei Dir.

Wenn Du beim nächsten Mal live dabei sein willst, dann klick Dich rein: www.jesusathome.de

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