Jesus@home: Loslassen…

Warum fällt es uns so schwer, etwas loszulassen?

Ein Impuls von Simone & Joseph

Simone: Warum fällt es uns so schwer, etwas loszulassen? Weil wir uns daran gewöhnt haben? Weil es uns lieb geworden ist? Es ist verständlich, dass es nicht leicht für uns ist, auf angenehme, materielle Dinge zu verzichten. Aber noch schwerer ist es, Einsichten oder Glaubenssätze loszulassen, die wir uns über die Zeit angeeignet haben. Manche davon haben wir so verinnerlicht, dass sie ein Teil unserer Identität zu sein scheinen.

Joseph: Hilfreich kann auch der Gedanke sein, dass wir erst bereit sind, etwas zu empfangen, wenn wir loslassen. Solange wir die Fäuste ballen und krampfhaft festhalten, was wir vermeintlich haben, solange kann GOTT nicht unsere Hände füllen, denn dazu müssen sie offen und leer sein.

Wisst Ihr, wie man einen Affen fängt? Man schneidet das obere Drittel einer Kokosnuss ab, höhlt den größeren Teil aus und befestigt ihn mit einer Schnur an einem Baum. Dann legt man eine Banane hinein und wartet. Kommt nun ein Affe vorbei, so greift er nach der Banane. Da er aber nun in seiner Faust die Banane hält, kommt er mit dieser nicht aus der engen Öffnung der Kokosnuss heraus, er ist gefangen. Und der Affe weiß, dass er gefangen ist, er tut alles, um sich zu befreien: Er zerrt an der Kokosnuss und der Schnur, er schreit, stampft und wütet. Nur eines, das tut er nicht: Die Banane loslassen –  und so bleibt er ein Gefangener…

Simone: GOTT möchte uns nichts wegnehmen, sondern uns reich beschenken. Dazu gehört Veränderung, dass wir wachsen, zu Ihm hin, Jesus jeden Tag ein Stück ähnlicher werden.

Halten wir Ihm in diesem Bewusstsein im folgenden Lied unser Leben hin.

Lied: Meine engen Grenzenhttps://www.youtube.com/watch?v=Z18Aadf_tgo

Komischerweise fällt es uns sogar schwer, Negatives loszulassen, obwohl wir doch eigentlich froh sein müssten, dass wir diese Last los sind. Dies ist jedoch oft mit der Ansicht verbunden, dass wir unsere Probleme selbst lösen müssen (und können). 

Joseph: Zentrales Thema der Bibel, von der ersten Seite des Alten Testaments bis zur letzten Seite des Neuen, ist der Themenkomplex rund um Sünde, Schuld und Vergebung. Auch hier geht es primär ums Loslassen. Ich möchte hier nur eine Frage aus diesem großen Komplex herausgreifen, meiner Meinung nach die Wesentlichste: Hast Du Deine Schuld losgelassen und die Vergebung des Vaters angenommen?

Höhepunkt der gesamten Bibel sind Jesu Tod am Kreuz und Seine Auferstehung. Aufgrund dieser unumstößlichen Tatsache gibt es, so Paulus in Römer 8,1, keine Verdammnis (oder Verurteilung) für die, die in Christus Jesus sind. Und er fährt in Vers 3 fort, dass, was dem Gesetz unmöglich war, nämlich uns von Schuld, Verdammnis und Verurteilung zu erlösen und zu retten, das tat GOTT für uns, durch Seinen ultimativen Liebesbeweis am Kreuz, bestätigt vom Vater durch die Auferweckung Seines Sohnes.

Nehmen wir aber GOTTES Liebe in diesem Punkt nicht an, halten wir an unserer Schuld fest, gehen wir an der Liebe des Vaters vorbei, wir werden Sein liebendes Vaterherz nicht in Fülle erfahren, denn nur wenn wir loslassen, kann Er unsere leeren Hände mit Seiner Liebe und Vergebung füllen.

Simone: In dem Maße, in dem wir unsere Vergebung annehmen, sind wir auch in der Lage, unserem Nächsten zu vergeben, was wiederum ein Loslassen bedeutet und uns freisetzt. Denn wenn wir uns mit jemandem gestritten haben und nicht verzeihen können, heißt es redensartlich, dass wir ihm etwas nachtragen. Diese Redewendung zeigt deutlich die Unfähigkeit, Ärger, Groll oder Rachegefühle loszulassen. Diese Gefühle beschweren uns mehr als unseren Nächsten, dem wir nicht vergeben. Während des folgenden Liedes laden wir Euch ein, Eure Sorgen und negativen Gedanken bei Gott abzulegen.

Lied: Sefora Nelson: Lege deine Sorgen nieder – https://www.youtube.com/watch?v=qhMjqDhT26k

Wenn es uns wieder einmal schwer fällt, etwas loszulassen, sollten wir uns daran erinnern, dass letztlich alles ein Geschenk ist. Und wir müssen daran glauben, dass der Vater uns nichts vorenthalten möchte, sondern zu jeder Zeit nur das Beste für uns will. Der folgende Bibelvers kann helfen, sich das wieder neu bewusst zu machen:

Jede gute Gabe und jedes vollkommene Geschenk kommt von oben herab, von dem Vater der Lichter, bei dem keine Veränderung ist noch der Schatten eines Wechsels(Jakobus 1,17; EÜ).

Dieser Bibelvers versichert uns, dass wir alles von Gott bekommen haben und auch in Zukunft bekommen werden, denn bei Gott gibt es keine Veränderung: Er ist derselbe gestern, heute und in Ewigkeit. Lassen wir diese Gedanken im folgenden Lied noch einmal nachklingen.

Lied: Vater des Lichts – https://www.youtube.com/watch?v=wN5peywATmM

In seiner Güte wird Gott uns das geben, was wir zum Leben brauchen. Und das ist vielmehr als materielle Versorgung. Es ist die Liebe, die uns die Kraft zum Leben gibt, ein aufmunterndes Wort, die Unterstützung eines Freundes.

Schlusslied: Samuel Harfst: Privileg zu Sein –  https://www.youtube.com/watch?v=nhl5de8qO1M

Wenn Du bei unserem nächsten interaktiven Online-Gottesdienst dabei sein möchtest, dann klick Dich rein: www.jesusathome.de

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