Jesus@home im Advent: Glaube als Wendepunkt

Es muss sich doch etwas ändern, oder?

Wenn wir uns verrannt haben, in einer Sackgasse stecken, dann bleibt doch nur noch eines: Der U-Turn, die Umkehr…

Als sie den Stern sahen, war ihre Freude groß. (Matthäus 2,10; NLB)

Wir haben uns der Aktion 24x Weihnachten neu erleben angeschlossen und zu Beginn den Videoimpuls von Johannes Hartl zum 3. Advent gehört und gesehen.

Ja, Glaube als Wendepunkt. Wir gehen ja z.T. schon sehr lange mit Jesus und folgen Ihm nach. Aber wenn wir zurückdenken an die Zeit, bevor wir Jesus-Nachfolger wurden, dann können wir uns sicherlich an einige Wendepunkte in unserem Leben erinnern, an denen uns Jesus gelockt und gerufen hat. Aber wir haben Jesu Angebot abgelehnt.

Vielleicht ist es uns ja wie der Frau ergangen, von der Johannes im Video erzählt, die sagt: „Wenn das alles mit Jesus stimmt, dann müsste ich ja (oder: dann würde sich ja) mein Leben ändern“.

Ich glaube, wenn die Menschen ehrlich wären, dann würden wir diesen Satz viel häufiger hören, ich denke sogar, dass er der Haupteinwand gegen Christus ist.

Und dies trifft nicht nur auf Nichtchristen zu. Auch viele Christen haben aus den unterschiedlichsten Gründen entschieden: „Bis hierhin und nicht weiter!“.

Von Sabine habe ich kürzlich gelernt, dass es zwei Wege gibt, Lösungen für ein Problem zu finden: prozessorientiert oder produktorientiert.

Produktorientiert heißt: „Das Ergebnis zählt“, alle Gedanken und Taten werden dem Erreichen des Zieles untergeordnet, das Ergebnis ist wichtig und das einzige, was zählt.

Leider denken viele Menschen so, sie gehen alle möglichen und unmöglichen Wege, nur um das gesteckte Ziel zu erreichen. Scheitern diese Menschen, sind sie am Boden zerstört. Oder aber die Wahl des falschen Weges hat ihnen große Schwierigkeiten eingebracht, obwohl sie das Ziel vielleicht sogar erreicht haben, aber um welchen Preis?

Wir merken instinktiv, wenn wir auf dem falschen Weg sind, kaum einer kann sagen, er wäre nicht gewarnt worden. Wie oft haben wir den Satz gehört: „Ich hab es gewusst, ich habe es Dir vorher gesagt!“. Wie oft haben wir dies zu uns selbst gesagt…

Nun aber ist GOTT, ist Jesus, nicht wie diese Welt produktorientiert, sondern prozessorientiert. Nicht das Ergebnis zählt, das Erreichen des Zieles, sondern einzig und allein der Weg, den wir nehmen, die Entscheidungen, die wir treffen. Nichts wünscht sich Jesus sehnlicher von uns, als diesen „U-Turn“ von dem Johannes sprach, die Umkehr, das Verlassen des alten, schlechten Weges hin in die Nachfolge Jesu. Wir sind eingeladen, mit Ihm einen ganz neuen Weg zu gehen; und ja, diese Entscheidung verändert das Leben eines jeden, der sie trifft. Auch müssen wir diese Entscheidung u.U. mehrmals an jedem Tag treffen.

Sie wird uns umso leichter fallen, je öfter wir uns für den richtigen Weg entscheiden und dagegen, ein einmal gestecktes Ziel unter allen Umständen erreichen zu wollen, frei nach dem Motto: „Der Zweck heiligt die Mittel“. Es gibt kaum eine Lüge, die größer ist…

Der Weg wird von GOTT belohnt: Dass wir uns auf den Weg machen, macht Ihm Freude, niemals das Erreichen eines Zieles, denn das endgültige Ziel werden wir in diesem Leben sowieso nicht erreichen. Dieses Ziel ist, dem Bild Jesu gleich zu werden, so wie Er uns nach Seinem Bilde geschaffen hat.

Aber jedes Mal, wenn wir uns auf den Weg machen, werden wir Jesus ein Stück ähnlicher, völlig unabhängig vom Ergebnis oder dem Erreichen eines Zieles, das wir auf diesem Weg haben…

GOTT schenkt uns für unser Leben eine neue Richtung, einen neuen Weg: Du kannst noch einmal neu anfangen – egal, wo Du gerade in Deinem Leben stehst.

Fragen:

Gibt es einen Bereich in Deinem Leben, in dem Du Dir Veränderung oder eine zweite Chance wünschen würdest?

Ich habe in meinem Leben sehr viele Fehler gemacht, unter denen ich teilweise heute noch leide. Aber immer habe ich mir den festen Glauben bewahrt, dass unser GOTT nicht nur ein GOTT der 2. und 3. Chance ist, sondern der 1.000 Chancen. Egal, was ich verbockt habe, egal, was ich angestellt habe, wie weit ich einen falschen Weg gegangen bin, ich brauche mich nur umzudrehen und GOTT ist da und nimmt mich in den Arm…

Hast Du schon einmal in einer wichtigen Frage ein Zeichen von GOTT erhalten?

Ich dachte mal, ich hätte ein Zeichen erhalten, dass meine erste Frau die Frau ist, mit der ich alt werde. So kann man sich täuschen.

Aber ich habe auch spezifische Verheißungen empfange, so z.B., dass ich viele Kinder haben werde und ein Lehrer der Völker sein soll…

Gebet:

Jesus, danke, dass Du uns so liebst wie wir sind. Wir dürfen mit all‘ unseren Schwächen und Fehlern zu dir kommen. Du nimmst uns an – völlig bedingungslos. Bitte schenke uns in den Punkten, die wir gern verändern würden, eine neue Richtung und die Kraft, neu anzufangen.

Lieber GOTT, ich danke Dir, dass Du mein Leben geschaffen hast. Danke, dass Du mich und meine Umstände besser kennst, als ich es je könnte. Ich bitte Dich, schenke mir einen Orientierungspunkt, der Deinen Gedanken entspringt – für genau meine Situation – und lass mich ihn erkennen. Danke für Deine Hilfe.

Psalm 20

Der HERR antworte Dir, wenn Du in großer Not bist. Der GOTT Jakobs schütze Dich. Aus Seinem Heiligtum auf dem Berg Zion komme Er Dir zu Hilfe. Er gebe Dir, was Du Dir von Herzen wünschst, was Du Dir vorgenommen hast, lasse Er gelingen. Der HERR erfülle alle Deine Bitten.

Wenn Du beim nächsten interaktiven Online-Gottesdienst live dabei sein willst, dann klick Dich rein: www.jesusathome.de

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