Jesus@home im Advent: Glaube als Lebensstil

Glaube im Alltag

Christ sein bedeutet: Beziehung leben, zu GOTT und den Menschen, und dies nicht nur an Weihnachten

Ehre sei GOTT in der Höhe und Friede auf Erden bei den Menschen Seines Wohlgefallens. (Lukas 2,14)

Wenn ich früher in den Gottesdienst gegangen bin, habe ich mich immer geärgert, dass die Kirche an Weihnachten und Ostern immer so voll ist. Es kommen so viele Menschen, die sich sonst das ganze Jahr nicht blicken lassen.

Dann habe ich festgestellt, dass viele Christen, die sonntags regelmäßig in den Gottesdienst kommen, eben nur an dem Sonntag Christen sind, man aber in ihrem Alltag nicht viel davon merkt.

Das wollte ich nie. Es ist schon so, wie es Johannes im Video sagt: Ich bin ja auch nicht nur an meinem Hochzeitstag verheiratet, sondern das ganze Jahr, 24 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche…

Glaube, Christ sein, ist wie verheiratet sein: Man geht eine Beziehung ein, eine Beziehung, die mein ganzes Leben beeinflusst, Auswirkungen hat, auf alles was ich denke, sage oder tue. Man ist quasi mit Jesus verheiratet und so bezeichnet sich Jesus ja auch selbst als „Bräutigam“ und uns, seine Gemeinde, als „Braut“.

Jeder von uns, der schon Beziehungen gelebt hat, weiß, dass nicht immer alles eitel Sonnenschein ist. Es gibt Enttäuschungen, Missverständnisse und Streit. Dinge und Zeiten, die, wenn wir könnten, am liebsten vorspulen würden, um sie möglichst schnell hinter uns zu lassen. Aber es gibt sie natürlich auch, diese wunderbaren Momente des glücklich sein in einer Beziehung, die wir so gerne für die Ewigkeit festhalten würden.

Nicht viel anders ist das in der Beziehung zu Jesus. Da ist so vieles, was wir nicht verstehen, was unser Verstand nicht begreifen kann oder unseren Gefühlen zuwider läuft. Es ist nicht immer alles so, wie wir uns das wünschen.

Und doch sind es gerade die schwierigen Zeiten, das Ringen mit GOTT, das unsere geistlichen Muskeln trainiert und stärkt, ganz ähnlich wie in einem Fitnessstudio, wo man seine körperlichen Muskeln durch hartes Training stärkt. Die Anstrengung mag uns nicht gefallen, das Ergebnis dieser Anstrengung aber schon, denn es ist durchweg positiv und immer aller Mühe wert.

Es sind nicht die Glücksmomente im Leben, sondern die Widerstände, die Anstrengungen und Kämpfe, die uns wachsen und reifen lassen. Ein Schmerz ohne Wachstum ist vergebliche Lebenszeit, wir hätten etwas ganz wesentliches verpasst. Im englischen gibt es einen wunderbaren, prägnanten Reim, der es auf den Punkt bringt: „A pain without a gain is a shame!“.

Und ja, so lässt unser himmlischer Vater auch Dinge zu, die uns so gar nicht gefallen, vor denen wir am liebsten weglaufen würden. Laufen wir aber nicht weg, sondern stellen uns den Dingen, dient dies unserem Besten. Nicht alles was uns passiert, hat einen vernünftigen Grund oder wäre fair, aber man kann einen Sinn auch im Leid sehen und darauf vertrauen, dass GOTT, wenn Er die Umstände nicht ändert, Er sie doch benutzt. Sein liebstes Hobby ist es, aus dem Bösen dieser Welt Gutes entstehen zu lassen. Und ja, wir können GOTT nach dem „Warum“ und „Wozu“ fragen, Er wird uns zu gegebener Zeit antworten, wenn wir uns ein offenes Herz bewahren…

Das Fazit lautet also: Es gibt nichts schöneres auf dieser Welt, als gelebte Beziehungen und die schönste von allen ist die zu unserem besten Freund Jesus, allen Schwierigkeiten zum Trotz…

Frage: Glaubst Du daran, dass GOTT einen speziellen Plan für Dein Leben hat? Was denkst Du, wie der aussieht?

So ziemlich das Erste, was ich als Christ gelernt habe, war, dass GOTT für jedes Seiner Kinder einen Plan hat und eine Aufgabe, die diesem Leben Sinn und Erfüllung gibt. Daran habe ich immer ganz fest geglaubt, auch wenn es 25 Jahre gedauert hat, bis ich meine Aufgabe, meine Bestimmung gefunden habe.

Gebet:

Danke Jesus, dass Du einen Plan für jeden einzelnen von uns hast. Du möchtest uns berufen und mit und durch uns Geschichte schreiben. Bitte zeige uns, wie unsere nächsten Schritte ganz konkret aussehen können. Und schenke uns den Mut, uns darauf einzulassen.

Lieber GOTT, danke, dass Du mir Orientierung für mein Leben gibst. Danke, dass Du Freude in meinem Leben ausbreiten möchtest, durch Deine Geschenke. Danke, dass Du Trost und Beistand bist, wann immer ich es brauche. Danke, dass Du Frieden für mein Herz hast. Danke, dass ich jeden Tag neu an Dich glauben darf und Du mir sagst „Fürchte Dich nicht.“ Danke, dass mein Leben eine Bestimmung hat und ich mit Dir das Leben leben darf.

Psalm 5,12f (NLB)

Doch die bei Dir Zuflucht suchen, sollen sich freuen, sie sollen Loblieder singen in alle Ewigkeit. Du beschützt sie, darum dürfen sich alle freuen, die Deinen Namen lieben. Denn Du segnest den Gottesfürchtigen, HERR, und umgibst ihn schützend mit Deiner Güte.

Wenn Du beim nächsten interaktiven Online-Gottesdienst live dabei sein möchtest, dann klick Dich rein: www.jesusathome.de

Ein Kommentar zu „Jesus@home im Advent: Glaube als Lebensstil

  1. Ja, unser himmlischer Vater lässt Dinge zu, die uns so gar nicht gefallen, weil ER unsere Entscheidungen akzeptiert. Denn ER will keine Marionetten. Aber sein liebstes Hobby ist es, aus dem Bösen dieser Welt Gutes entstehen zu lassen.

    Gefällt mir

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s