Jesus@home: Dankbarkeit als Lebensstil

Wer dankbar zurückblickt… kann voller Zuversicht nach vorne schauen.

Wo sind die anderen neun? (Lukas 17,17; NLB)

Was macht uns glücklich? Wenn wir uns etwas Schönes kaufen?

Nein, jeder weiß, dass dies nicht stimmt, denn nicht das Neue oder das Mehr von etwas macht uns glücklich. Vielleicht kennst Du ja jemanden oder hast von jemanden gehört, der scheinbar alles hat und trotzdem nicht glücklich ist. Denn glücklich werden wir in dem Moment, in dem wir zu schätzen wissen, was wir haben. Fangen wir aber an, zu schätzen was wir haben, fangen wir auch an, dankbar zu sein. Und je dankbarer wir sind, desto mehr wissen wir zu schätzen, was wir haben. Wir werden so fast automatisch zu glücklichen Menschen…

Es gibt wohl kaum etwas, was uns so wenig kostet, uns so wenig abverlangt und doch eine so große Auswirkung auf unser Leben und das Leben unserer Nächsten hat wie Dankbarkeit.

Und so hat es seinen Grund, dass GOTT möchte, dass wir dankbare Menschen sind. Und wie immer bei GOTT geht alles in zwei Richtungen, wie bei einem Kreuz. Dankbarkeit, genau wie jeder Aspekt unser Beziehung zu GOTT und den Menschen, braucht zum Einen die vertikale Ebene, also von unten nach oben, von uns hin zu GOTT.

Wir sollten uns ganz bewusst Zeiten nehmen, in denen wir dankbar auf den Tag, die Woche, das Jahr und/oder unser Leben zurückblicken. Allein das bewahrt uns schon vor Bitterkeit und Verzweiflung. Ein dankbares Herz ist selten ein verbittertes und wer dankbar auf GOTTES Handeln in der Vergangenheit zurückblickt, fasst Mut und Hoffnung für die Zukunft und die Herausforderungen des heutigen Tages.

Dankbarkeit ist gerade dann besonders wichtig, wenn uns gar nicht nach danken zumute ist, das Danken zur Herausforderung wird, ein echtes Dankopfer eben. GOTT gefällt es, wenn wir dankbar sind und ein Dankopfer wird Er nicht unbeantwortet lassen. Wenn wir in Zeiten der Not danken, verändert das unser Herz, unser Denken, die Not fängt an, ihren Schrecken zu verlieren. Unser Vertrauen, dass GOTT allezeit gut ist, wächst und stärkt uns für alles, was da noch kommen sollte.

Neben der vertikalen Ebene, der Ebene zwischen mir und GOTT, gibt es natürlich auch noch die horizontale Ebene, die Ebene zwischen mir und meinem Nächsten. Beide Ebenen bedingen sich gegenseitig: Ist meine Beziehung zu GOTT in Ordnung, werden zwangsläufig auch die Beziehungen zu meinen Nächsten besser. Umgekehrt gilt das Gleiche: Werden die Beziehungen zu meinem Nächsten besser, verbessert sich auch die Beziehung zu GOTT. Mal des Gegenteil eines Teufelskreises, kann man ihn Gotteskreislauf nennen?

Dankbarkeit ist dabei ein elementarer  Bestandteil einer jeden Beziehung. Wo Dankbarkeit fehlt, entsteht ein Bruch, eine immer größer werdende Lücke in jeder Beziehung.

Wir alle kennen die Geschichte von den 10 Aussätzigen, die Jesus in Lukas 17 heilt. Von den 10 Geheilten kehrt nur einer um, um Jesus zu danken. Jesus fragt zu Recht: „Wo sind die anderen neun?“ (Vers 17)

Was meint ihr, waren die Neun undankbar?

Nun, sie waren es sicherlich nicht! Sie werden in ihren Herzen äußerst dankbar gewesen sein, hatte Jesus ihnen doch ihr Leben zurückgegeben. Sie, die vorher isoliert waren, abgeschieden und abgesondert von jeder Gemeinschaft, konnten zurück in die Gesellschaft, zurück zu ihren Frauen und Kindern, konnten wieder arbeiten und am Leben teilnehmen. Bestimmt waren sie äußerst dankbar!

Warum halten wir sie dann für undankbar?

Weil sie ihre Dankbarkeit nicht kommuniziert haben. Ich kann im Herzen noch so dankbar sein, wenn ich diese Dankbarkeit nicht äußere, kommt sie bei meinem Gegenüber nicht an! Dieser empfindet dann mein Verhalten als undankbar und wird entsprechend reagieren. Jeder von uns kennt undankbare Menschen, Menschen, für die wir eine Menge getan haben und die uns nicht gedankt haben, die im Gegenteil vielleicht noch unzufrieden waren, mit dem, was wir ihnen Gutes getan haben. Wie unangenehm ist doch die Erinnerung an solche Menschen und Situationen. Du möchtest doch nicht zu diesem Menschlag gehören, oder? Tust Du auch nicht, denn Du weißt ja um die elementare Bedeutung von Dankbarkeit, damit bist Du dieser Welt ein Stück voraus…

Und noch eines: Seid dankbar in kleinen Dingen, auch und gerade in kleinen Dingen, also auch für die Dinge, die Ihr für selbstverständlich haltet, denn eigentlich ist doch nichts selbstverständlich, oder? Wenn Ihr dies tut, werdet Ihr Dinge erleben, die Ihr vorher für unmöglich gehalten habt, Ihr öffnet Herzen, die scheinbar unmöglich zu erreichen waren. Die Menschen werden Euch mit Freude im Herzen gerne jeden Gefallen erweisen, ob klein oder groß und Euch dabei lieben. Also seid weise…, denn Dankbarkeit öffnet Türen, die ansonsten keine Kraftanstrengung und keine Nörgelei der Welt aufbrechen könnte!

Frage:

Eine Gedankenreise: Wofür bist Du im Rückblick auf das Jahr 2021 dankbar?

Wenn Du beim nächsten Jesus@home-Gottesdienst dabei sein live möchtest, dann klick Dich rein: www.jesusathome.de

Ein Kommentar zu „Jesus@home: Dankbarkeit als Lebensstil

  1. Ja, es sollte immer eine Rückmeldung kommen und nicht nur bei Dankbarkeit. Dann ist sichergestellt, dass alles gut verstanden wurde. – Ich bin Gott näher gekommen, als ich anfing, mich für alles zu bedanken. Das fängt am Morgen an: Ein guter Schlaf, ich wurde zeitig geweckt, stehe gesund auf, kann mein Frühstück genießen, ich muss einkaufen und der Bus kommt gerade um die Ecke, im Laden ist eine freundliche Kassiererin, es regnet nicht und ich kann meinen Spaziergang machen … usw. Weil ich befürchte, alle diese guten Dinge bis zum Abendgebet zu vergessen, sende ich immer sofort ein Dankeschön an Gott. Das macht mich froh, weil man beim Danken kein griesgrämiges Gesicht machen kann.
    Das Jahr 2021 ist noch sehr jung. Ich freue mich, dass Du Deinen Schreibstil geändert hast. Er ist viel freundlicher gestaltet.

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