Jesus@home: Erfolgsjournal und Dankbarkeit

Sich zu erinnern heißt, aktiv die Zukunft zu gestalten…

Wusstest Du, dass Undankbarkeit Ablehnung ist, Ablehnung wiederum mit das Schlimmste ist, was wir Menschen und Jesus antun können?

Ich will die Gnade des HERRN allezeit loben und den kommenden Generationen von Seiner Treue erzählen. (Psalm 89,2; NLB)

Eine Möglichkeit, auch dem schlechtesten Tag noch einen Sinn zu geben, ihn aktiv zu gestalten, ist sich an das Gute in der Vergangenheit zu erinnern.

Von GOTT kommen nur die guten Dinge, nie ein böses Wort oder ein Unheil. So haben wir alle, die wir mit Christus gehen, auch Seine Wohltaten, Seine Gnade erlebt. Es tut gut, sich diese voller Dankbarkeit immer wieder vor Augen zu führen. Tun wir dies im Hier und Jetzt, gestalten wir unseren heutigen Tag im positiven Sinne, der wiederum unsere Zukunft positiv beeinflusst. Dankbares Erinnern ist also aktives Gestalten der Zukunft.

Die Dankbarkeit sollte allerdings nicht auf GOTT oder Jesus beschränkt bleiben, auch unseren Nächsten gegenüber sollten wir dankbar sein und vor allem, dies auch äußern. Dankbarkeit, die ich nicht nach außen trage, ist gelebte Undankbarkeit. Undankbarkeit aber ist Ablehnung, ich lehne meinen Nächsten ab, sowohl indem was er tut, als auch wer er ist, und das schmerzt, ungemein. Dies gilt natürlich gleichermaßen für GOTT als auch für die Menschen. Wir Menschen müssen dabei aufpassen, dass die Ablehnung keine bittere Wurzel in uns wachsen lässt, die uns und unsere Umgebung vergiftet. Vergebung ist dabei das einzig wirksame Gegengift.

Unser Eingangsvers aus Psalm 89 ist nur eines von vielen Beispielen gelebter Dankbarkeit in der Bibel, zu der wir, im Alten, wie im Neuen Testament immer wieder aufgefordert werden. Aus gutem Grund, Dankbarkeit tut unserer Seele wohl und ein dankbares Herz ist selten ein verbittertes, ein undankbares dagegen ist es in aller Regel.

Wie auch immer, wir sollten eine Erinnerungskultur entwickeln. Diese mag für jeden einzelnen ganz unterschiedlich aussehen. Oft wird der Rat gegeben, ein Tagebuch, ein Erfolgsjournal zu führen. Ich denke, dies ist ein guter Rat, denn Menschen haben ein kurzes Gedächtnis, wie schon die Kinder Israels in der Wüste bewiesen haben. Für mich passt es allerdings nicht, mir fehlt wohl die Selbstdisziplin. Aber ich nehme mir Abends ganz bewusst Zeit, den Tag Revue passieren zu lassen, für die guten Dinge zu danken und die schlechten vertrauensvoll in die heilenden und tröstenden Hände von Jesus zu legen. Genauso mache ich es mit allen Sorgen und Ängsten, die mich quälen wollen, bevor der neue Tag überhaupt begonnen hat. So schlafe ich, nachdem ich die schlechten Dinge losgeworden bin, nur noch mit den guten ein. Glaub mir, von allem Ballast befreit und mit Dankbarkeit im Herzen schläft es sich auf jeden Fall gut und der neue Tag fängt nicht gleich mit Grübeln und Sorgen an, sondern mit einem frohen Herzen, dass sich auf neue Geschenke von Jesus freut.

Für einen anderen mag der Morgen die rechte Zeit sein, Gemeinschaft mit Jesus zu suchen, den neuen Tag in Seine Hände zu legen und umgekehrt alles was kommt, dankbar aus Seiner Hand zu nehmen, auch und gerade die Herausforderungen, denn die sind es, die uns wachsen und reifen lassen. Nehme ich also ganz bewusst alles aus Jesu Hand, dann erscheinen mir auch die schlechten, negativen Dinge in einem ganz anderen Licht. Anstatt mich zu ärgern, begreife ich sie als Möglichkeit, meinem Jesus näher zu kommen. Und so führt eine Veränderung der Einstellung zu den Dingen zu geistlichem Wachstum, in einem Tempo und Ausmaß, das unsere Umwelt staunen lässt.

Dies alles kostet natürlich Zeit. Aber ganz ehrlich, in etwas, was uns lieb und teuer ist, investieren wir doch ganz automatisch und ohne viel nachzudenken möglichst viel Zeit, denn Zeit ist die kostbarste Währung in einer Beziehung. Jemanden, der lieber im Büro als Zuhause bei seiner Familie ist, glaubt man sein „Ich liebe Dich, Schatz“ doch irgendwie nicht, oder? Zeige mir wo und mit wem oder was Du Zeit verbringst und ich zeige Dir, wo Dein Herz, Dein Schatz ist.

Jesus sagt: Wovon das Herz voll ist, davon redet der Mund (Matthäus 12,34b; SCHL). Verbringen wir Zeit mit Jesus und beweisen damit unsere Liebe zu Ihm, können wir gar nicht mehr anders, als die Gnade des HERRN allezeit [zu] loben und den kommenden Generationen von Seiner Treue [zu] erzählen. (Psalm 89,2; NLB)

Wenn Du bei einer unserer nächsten Veranstaltungen live dabei sein willst, dann klick Dich rein: www.jesusathome.de

Ein Kommentar zu „Jesus@home: Erfolgsjournal und Dankbarkeit

  1. Aus gutem Grund schaue ich mir keine Krimis an. Nun lese ich in immer größeren, fetteren Buchstaben, wie das Schlechte, das Negative hervorgehoben und von allen Seiten beleuchtet wird.
    „Sage mir, woran dein Herz hängt und ich sage dir, wie dein Gott heißt!“

    Da bleibt keine Kraft mehr für das Gute. Nur ein armseliger Satz: „Das kann ich nicht.“ Dabei hat Gott uns Fantasie und eine reiche Auswahl gegeben, von den vielen Wegen die zu Gott führen, den zu finden, der für mich passt und jeden Einzelnen, der ihn sucht. Den ich mit Freuden gehen kann. Der mein Herz zum Schwingen bringt, meine Augen zum Strahlen, meine Fantasie beflügelt, das Gute zu suchen und zu tun.

    Jesus lebt in der Gegenwart. ER sagt: Wir sollen in der Vergangenheit nur kurz verweilen und dann im Jetzt und Heute leben.
    Die Zukunft können wir nicht verplanen. Sie steht in Gottes Hand.
    „Der Mensch denkt und Gott lenkt!“

    Undankbarkeit kommt mir nicht in den Sinn!

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