Von GOTT enttäuscht?

Warum Liebe keine Gefühlsduselei ist…

Liebe ist zuallererst eine Entscheidung, und dann… bedingungsloses Vertrauen!

Es ist das Herz ein trotzig und verzagt Ding; wer kann es ergründen? (Jeremia 17,9)

Wir sind so schnell enttäuscht, vor allem dann, wenn etwas nicht so ist oder so läuft, wie wir uns das vorstellen.

So viele Menschen sind von GOTT enttäuscht, so viele Christen verzweifeln an ihrem Glauben und gehen früher oder später zu Jesus auf Distanz. Meist ist die anfängliche Euphorie, an die wir uns so gerne zurück erinnern, verflogen. Wir möchten sie zurück, unsere erste Liebe, doch nichts passiert, GOTT scheint so fern, so unnahbar…

Wir haben uns auf unsere Gefühle verlassen, wo Gefühle doch nicht tragen, sie sind trügerisch und wandelbar.

Und so werden wir enttäuscht, weil wir uns von dem getäuscht fühlen, dem wir unser Herz geschenkt haben. Dabei hat GOTT uns nicht getäuscht, sondern wir uns in Ihm!

Jesus hat in Seinen 3 Jahren auf Erden eine Menge versprochen, dass wir nicht von Ihm enttäuscht sein werden, hat Er nie gesagt. Ganz im Gegenteil, Er hat während dieser Zeit Seine Zeitgenossen des Öfteren enttäuscht, und dies tut Er auch noch heute, mit voller Absicht. Denn, wie gesagt, wir sind es, die wir uns in Ihm täuschen, wir haben ein falsches Bild von Jesus oder eine zu kleine Schublade, in die wir Ihn pressen wollen, Er dann aber mit aller Gewalt ausbricht.

Wir sollen uns keine Bilder machen und doch machen wir uns welche, oft genug Trugbilder. Aber Jesus ist so facettenreich, dass Er jedes Bild, jede Schublade sprengt, in unserem Denken, in unseren Hoffnungen und, ja, auch in unseren Gefühlen. Lassen wir dies dankbar zu, sind wir am Ende auch nicht enttäuscht.

Denn nicht wie ich fühle, bestimmt, wie nahe ich meinem GOTT bin, sondern das unerschütterliche Wissen, das unbedingte Vertrauen darauf, dass Jesus mir immer und Allezeit nahe ist, gerade besonders dann, wenn ich es nicht fühlen oder glauben kann, auch wenn alle Umstände dagegen sprechen.

Ich entscheide mich, Jesus zu lieben und Seine Liebe anzunehmen, egal was ist oder kommt! Je häufiger ich angefochten werde, desto häufiger treffe ich diese Entscheidung und setze dabei alles Vertrauen, zu dem ich fähig bin, auf den Einen, der als Einziger meines Vertrauens würdig ist und sogar meine Enttäuschungen benutzt, mir Seine Liebe zu zeigen.

Denn bin ich enttäuscht, habe ich meine Täuschung bemerkt, ich werde in Zukunft nicht wieder auf die gleiche Täuschung hereinfallen. Stelle ich mich dabei nicht wie ein bockiges Kind an, das unbedingt seinen Willen haben will, lerne ich neue Facetten an dem diamantengleichen, vielschichtigen Jesus fest.

Bewahre ich mir einen offenen Geist, bin ich in der Lage, jeden Tag neue Facetten an Jesus kennenzulernen, und dabei heißt es oft genug, auch bei gestandenen Christen, dass ich alte Vorstellungen über Bord werfen muss, möglichst bevor sie mich enttäuschen.

Mit diesem offenen Geist kann ich dann Menschen helfen, die von GOTT und der Welt enttäuscht sind, ihnen einen unglaublichen und unbeschreiblichen Jesus näher bringen und so diese Welt ein klein wenig besser hinterlassen, als ich sie vorgefunden habe…

Ein Kommentar zu „Von GOTT enttäuscht?

  1. „Wir sind schnell enttäuscht, vor allem dann, wenn etwas nicht so ist oder läuft, wie wir uns das vorstellen.“ Warum?
    Weil wir Menschen alle fehlerhaft sind. Ich genau so wie mein Partner. Ich muss ihn so annehmen und lieben, wie er ist. Mit seiner Andersartigkeit und seinen Fehlern. Genau das Gleiche gilt auch für meinen Partner. Da ist das Problem. Jeder hat seine eigenen Vorstellungen, wie sein Partner zu reagieren und zu handeln hat. Darüber muss geredete werden. Da gibt es kein Weglaufen. Da hilft auch kein Trotz, kein Schreien, kein beschimpfen, kein maulen, keine alten Geschichten aufwärmen, kein „Ich habe Recht“. Sondern zuhören und sachlich miteinander reden. Nur so lernen wir den A nderen wirklich kennen.
    Frauen und Männer sind unterschiedlich. Das ist etwas Wunderbares. Weil es nun einen Ausgleich gibt. Z: B:
    Was der eine nicht kann, kann der andere und umgekehrt. So ergänzen sie sich und sind ein hervorragendes Paar.

    Gott hat mich nie enttäuscht!

    Liebe ist nicht trügerisch, auch nicht wandelbar (1.Kor 13). Was viele Menschen als Liebe bezeichnen, ist unerträglich. Ein Strohfeuer? Bei der kleinsten Kleinigkeit wird die „Liebe“ aufgekündigt und verwandelt sich in Hass.
    Wie gehen wir mit der Liebe zu den Menschen, zu meinem Partner, um? Jesus sagt: „Was ihr einen meiner geringsten Brüder tut, das habt ihr mir getan.“ Das gilt für alle guten und schlechten Taten.

    Warum hat Jesus seine Zeitgenossen enttäuscht? Weil sie eine andere Vorstellung hatten, wie ein König von Israel zu sein hat. Aber auch weil sie so wenig Vertrauen zu Jesus hatten. Nicht einmal so groß wie ein Senfkorn.
    SEINE Liebe und Vertrauen ist grenzenlos und wird bis in Ewigkeit bestehen bleiben.
    Und wir? Ja, wir enttäuschen IHN, aber ER ruft und zeigt uns immer wieder, wie sehr ER uns liebt.

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