Jesus@home: Die Begegnung

Schläfst Du noch oder lebst Du schon?

Du kannst den richtigen Glauben haben, ihn aber dennoch nicht leben…

Da siehst Du, dass der Glaube zusammengewirkt hat mit seinen Werken, und durch die Werke ist der Glaube vollkommen geworden. (Jakobus 2,22)

Simone hat uns im Bibel-Coaching einen Einblick in das wunderbare Buch  Die Begegnung von Andy Andrews gegeben.

Es geht in diesem Buch um einen älteren Mann, der einen jüngeren buchstäblich unter der Brücke wegholt, und zwar nicht, indem er ihn in ein Obdachlosenasyl steckt, sondern dem Jüngeren zeigt, wie er die Verantwortung für sich und sein Leben übernehmen kann.

Ob wir nun unter der Brücke leben oder aber in einem bequemen Haus, nichts wird sich ändern, wenn wir die Dinge nicht tun, die wir als richtig erkannt haben, bereit sind, Verantwortung für uns, unser Leben und unseren Nächsten zu übernehmen.

Der erste Schritt ist sicherlich, die Entscheidung zu treffen, mein Leben verantworten zu wollen. Aber wenn von 5 Möwen auf einem Steg, eine die Entscheidung trifft, fortzufliegen, sitzen da nicht mit einmal 4 Möwen, sondern immer noch 5. Denn es besteht ein erheblicher Unterschied zwischen einer Entscheidung, die ich treffe und dem, was ich dann wirklich tue! Wie heißt es so schön: Man kann den richtigen Glauben haben, ihn aber dennoch nicht leben, oder auch, um es mit Simones Lieblingsprediger Johannes Hartl zu sagen: Das, was Du wirklich glaubst, sieht man an dem, was Du lebst.

Den richtigen Glauben zu haben, ist ein erster richtiger und wichtiger Schritt, der uns als Belohnung das ewige Leben bringt. Aber es ist eben nur der erste Schritt, mit der Entscheidung für das Leben, leben wir dieses Leben noch nicht. Nun gilt es die Knochen mit Fleisch zu füllen.

Wie sieht dies praktisch aus?

Nun, die Antwort sieht für jeden einzelnen ganz anders, ganz individuell aus. Es gibt sie nicht, die Einheitsformel: „Wie lebe ich Christ!?“, unser Vater geht mit jedem von uns seinen ganz eigenen Weg. Aber alles fängt erst einmal mit zuhören an, aktivem Zuhören!

Ich bin der felsenfesten Überzeugung, wenn wir unsere Ohren spitzen und mit offenen Augen und dem Herz Jesu durch das Leben gehen, finden wir jeden Tag mindestens eine Gelegenheit, unseren Glauben in die Tat umzusetzen. Dies kann die Oma sein, die vorm Supermarkt steht und ihre Maske vergessen hat. Wir gehen hinein und kaufen ihr eine. Das kann der Obdachlose sein, der vor demselben Supermarkt steht, wir drücken ihm nicht einfach eine Mark in die Hand, sondern hören ihm zu, was immer er zu erzählen hat. Es bedeutet, dass ich meine Prioritäten neu ordne, weg von mir, hin zu meinem Nächsten, mit Jesus in der Mitte, der mit jedem Tun immer mehr ins Zentrum rückt, unsere Nr. 1 wird.

So erfüllen wir das Gesetz Christi, nämlich unseren Nächsten zu lieben, wie Christus uns liebt, d.h. unser Gegenüber mehr zu lieben als uns selbst.

Wenn wir Stück für Stück anfangen, uns nicht mehr um uns selbst zu drehen, uns als den Mittelpunkt, den Nabel der Welt zu betrachten, werden wir, genauso Stück für Stück, diese Welt besser hinterlassen als wir sie vorgefunden haben…, und zwar nicht nur die große Außenwelt, sondern auch die kleine, innere. Mit jedem Tun werden beide Welten ein Stück heiler, schöner, freudiger und zufriedenstellender, ganz so, wie es sich unser Heiland wünscht, für Dich, für mich und für alle, die um uns herum sind!

Wenn Du eine Gemeinschaft suchst, in der man sich umeinander kümmert und füreinander betet, wenn Du Schritte vom Hörer des Wortes hin zum Täter machen möchtest, dann schau doch mal rein in unsere kleine Online-Gemeinde Jesus@home. Ganz egal, wer oder wo Du bist, wir freuen uns auf Dich und die Gemeinschaft mit Dir…

Ein Kommentar zu „Jesus@home: Die Begegnung

  1. „Richtiger Glaube“ kommt von Herzen und mit der Liebe zu Gott und den Menschen. Der wird sich auch vor den „Taten“ nicht drücken.

    Jesus hat die Pharisäer und Schriftgelehrten als Beispiel genannt:
    Mt 6, 1-4: Habt acht, dass ihr eure Almosen nicht vor den Leuten gebt, um von ihnen gesehen zu werden; sonst habt ihr keinen Lohn bei eurem Vater im Himmel. Wenn du nun Almosen gibst, sollst du nicht vor dir her posaunen lassen, wie es die Heuchler in den Synagogen und auf den Gassen tun, um von den Leuten gepriesen zu werden. Wahrlich, ich sage euch: Sie haben ihren Lohn schon empfangen. Wenn du aber Almosen gibst, so soll deine linke Hand nicht wissen, was deine rechte tut, damit dein Almosen im Verborgenen ist. Und der Vater, der ins Verborgene sieht, er wird es dir öffentlich vergelten.

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