Krise?!

Corona – und dann…?

Wie Krisen zu Chancen werden

Jesus spricht bei Seinem Abschied: Ich habe Euch das alles gesagt, damit Ihr in Mir Frieden habt. Hier auf der Erde werdet Ihr viel Schweres erleben. Aber habt Mut, denn Ich habe die Welt überwunden. (Johannes 16,33; NLB)

Wir Menschen sind schon ein merkwürdiges Volk: Kommen wir in eine Krise sind wir zu Anfang oft erst wie gelähmt, unfähig angemessen zu reagieren. Das ist normal und keineswegs verwerflich. Ungut wird es erst dann, wenn wir in diesem Zustand verharren.

Wir alle erleben im Moment eine Krisensituation, die über die ganze Welt hereingebrochen ist, uns völlig unvorbereitet und unverschuldet getroffen hat.

Am Anfang haben nur wenige diese Pandemie wirklich ernst genommen, China war ja so weit weg. Das ist auch o.k., normal und verständlich. Dass es aber heute noch, nach mehr als einem Jahr Corona in Deutschland, Menschen gibt, die das Ausmaß der Krise leugnen, ist zwar bei vielen Menschen normal, aber nicht gerade gesund. Die meisten von uns haben die Tendenz, Ernsthaftes zu bagatellisieren und Bagatellen zu dramatisieren.

Was oft fehlt ist der Blick von außen, das richtige Maß, um die Dinge korrekt einzuschätzen.

Beides ist in unserer modernen Welt nicht mehr gefragt, der Blick richtet sich ausschließlich auf sich selbst und damit einhergehend erhebt man sich selbst zum Maßstab. Kann das woanders hinführen als in die Katastrophe, in die nächste Krise, nach dieser Krise?

Für mich gibt es nur eine Blickrichtung, einen Maßstab: Jesus!

Ich möchte die Dinge und Menschen mit Seinen Augen sehen, sie nach dem Maßstab Seiner Worte und Taten beurteilen.

Bitte versteh mich nicht falsch: Ich sagte beurteilen, nicht verurteilen. Zu ersterem sind wir aufgefordert, vor letzterem warnt uns die Bibel ausdrücklich.

Wenn ich die Dinge beurteile, stelle ich fest, was war, was ist und was sein könnte. Diese Bestandsaufnahme ist äußerst wichtig, um vernünftige Entscheidungen zu treffen, u.a. auch, um aus Fehlern der Vergangenheit zu lernen. Ich beurteile mich selbst, ob ich gewachsen bin oder stillstehe, also ob ich lebe oder innerlich schon tot bin.

So ist auch diese Krise eine Chance zum Wachstum, wie alle anderen Krisen auch. Wachse ich nicht, verharre ich im Stillstand, wird es höchste Zeit für ein ernsthaftes Gespräch mit Jesus. Und ernsthaft ist es nur, wenn es wahrhaft ist. In dem Moment, wo ich anfange, vor Jesus Dinge schön- oder klein zu reden, habe ich schon verloren, die Chance auf Wachstum vertan.

Wachstum bedeutet immer auch Veränderung, und die wenigsten Menschen mögen Veränderung; Wachstum geht immer einher mit dem Verlassen der Komfortzone, kaum jemand möchte sein bequemes Sofa verlassen, höchstens noch, um das Handy zu suchen, ohne das wir heute gar nicht mehr auskommen. Wenn ich die „Handymütter“ auf der Straße sehe, den Blick von ihren Kindern abgewandt und dem Handy ganz zugewandt, dann kocht es innerlich in mir. Aber das ist ein anderes Thema, für einen anderen Impuls.

Es geht also um Wachstum und Veränderung, und wenn ich dabei so flexibel bin wie eine Brechstange, findet ersteres nicht statt und jede Veränderung und/oder Krise wirft mich aus der Bahn, dauerhaft.

Das Ergebnis ist, dass wir nicht mehr leben, sondern nur noch überleben, nicht wir leben unser Leben, sondern das Leben lebt uns. Wir sind der Meinung keine Wahl mehr zu haben, sehen kein Licht am Ende des Tunnels, ja gar nichts Gutes mehr. Wir werden alt und verbittert und sterben einen einsamen Tod. Mag sein, dass wir in den Himmel kommen, aber auf dem Weg dorthin wären wir am liebsten gestorben.

Dabei macht es Jesus ganz deutlich: Der Himmel beginnt hier, hier auf Erden, bei Dir und bei mir. Er ist in jeder Gemeinschaft zu finden, in die ich mich einbringe, in die Gemeinschaft mit GOTT und Seinen Kindern. Wie heißt es doch so schön: Geteilte Freude ist doppelte Freude, geteiltes Leid ist halbes Leid.

In Gemeinschaft mit Jesus und Seinen Menschen stehen wir diese Krise durch, diese und die vielen anderen, die noch kommen werden. Fast sieht es so aus, als gäbe es nur drei Settings: Entweder, ich habe eine Krise überstanden, stecke mitten in einer oder habe die nächste unmittelbar vor mir. Dabei werden wir nicht nur überleben, sondern das Leben in Fülle haben, zur vollen Genüge, ganz wie Jesus es versprochen hat!

Wenn auch Du Gemeinschaft suchst, Du aber nicht in eine normale Kirche gehen kannst oder willst, dann besuch doch unsere Community Jesus@home, ganz bequem von zu Hause aus. Hier findest Du Menschen, die Dich nehmen und akzeptieren, wie und wer Du bist, die mit Dir den Glauben teilen und gemeinsam mit Dir wachsen wollen, jeden Tag ein Stück auf Jesus zu. Also hab Mut, trau Dich, schau vorbei…

Ein Kommentar zu „Krise?!

  1. Vor vielen Jahren wurde ich von AL-ANON eingeladen. Es ist eine Selbsthilfe – Gruppe für Angehörige von Alkoholikern. Zwei Jahre habe ich an den Sitzungen teilgenommen. Ihr Leitspruch ist:

    Gott, gebe mir die Gelassenheit,
    Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann,
    den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann,
    und die Weisheit, das eine von dem anderen zu unterscheiden.

    Es wurde eins meiner Leitsprüche. So habe ich die Pandemie gut überstanden. Ich habe keinen Lagerkoller bekommen, war nicht traurig und fühlte mich auch nicht einsam. Da wir keine Ausgangssperre hatten, war ich alle Tage ca. zwei – drei Stunden draußen, mit der Kamera. Wenn es regnete, kam der Regenschirm mit. Dann reichte auch eine Stunde.

    Dieser Leitspruch hilft mir aus allen Krisen.

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