Warum Gehorsam nicht gleich Gehorsam ist

Ich gehorche nicht, um des Gehorchens willen!

Es braucht mehr zu einer Beziehung zu GOTT als Kadavergehorsam!

Jesus spricht: Ihr seid Meine Freunde, wenn Ihr tut, was Ich Euch gebiete. (Johannes 15,14)

Es gibt Gehorsam und Gehorsam. Es gibt den Gehorsam, den diese Welt, kraft der jeweiligen Autorität einfordert und dem sich, gerade in unserer Zeit, viele widersetzen.

Es wäre aber ein Fehler, diesen Gehorsam gleichzusetzen mit dem an uns gerichteten Wunsch Jesu, zu tun, was Er sagt.

Denn, wenn wir tun, was GOTT sagt, kraft Seiner Autorität, Seiner Macht oder einfach nur, weil wir Strafe fürchten, ist es nicht das, was GOTT von uns will.

Wenn Er aber nicht möchte, dass wir gehorchen, um des Gehorchens willen, was will Er dann?

Mit einem Wort? – Vertrauen!

Jesus möchte, dass Du Ihm vertraust, so sehr, dass Du der festen Überzeugung bist, dass Sein Rat das Beste ist, was Dir im Leben passieren kann. Dass Du, wie verrückt sich Seine Worte auch anhören mögen, Du tust, was Er sagt, weil Du Dir sicher bist, dass Dir nichts Besseres passieren kann, als auf Jesus zu hören.

Grundlage jeder Beziehung ist Vertrauen und wenn wir auf dieser Grundlage handeln, die Dinge tun, sind wir auf der sicheren Seite. Handeln wir dagegen aus Angst, aus Furcht oder Scham, haben wir eigentlich schon verloren, denn wir gehen an dem, was GOTT von uns möchte, vorbei. Und an GOTTES Plan für unser Leben vorbeizugehen, ist noch niemandem gut bekommen.

Grundlage von Vertrauen ist Ehrlichkeit. Wenn ich nicht ehrlich bin, zu mir, zu meinem Nächsten, zu GOTT, kann kein Vertrauen entstehen, ich misstraue mir selbst und meinem GOTT. Nein, ein Lügner hat es wirklich nicht leicht in dieser Welt, er beraubt sich selbst der schönsten Beziehungen, auch dann, wenn er nur sich selbst belügt.

Bin ich aber ehrlich, und das darf ich sein, man muss sich nur einige der Psalmen anschauen, wie ehrlich die Beter, u.a. David, zu ihrem GOTT sind, dann merke ich mit jedem Vertrauensschritt, wie mein Vertrauen, mein Glaube wächst und stärker wird. Krisen kommen und gehen, wenn mein Vertrauen zu GOTT aber gefestigt ist, ich gelernt habe, mich auf Jesus zu verlassen, dann können mich diese Krisen nur noch sehr schwer aus den Schuhen stoßen…

Und unser GOTT ist ein verlässlicher GOTT. Klar, kommt es vor, dass GOTT uns enttäuscht. Wir können aber nur dann von Jesus enttäuscht sein, wenn wir uns in Ihm getäuscht haben! Es ist GOTTES Weg, unsere falschen Vorstellungen über Ihn gerade zu rücken.

Jesus dagegen ist niemals von uns enttäuscht, weil wir Ihn nicht täuschen können. Er hat unser Ende schon im Blick, weiß wie alles ausgeht und was wir auf dem Weg dorthin alles anstellen werden. Wir können GOTT nicht überraschen und somit auch nicht enttäuschen. Nicht nur, dass GOTT unser Bestes will, Er sieht auch nur das Gute in uns, alles andere ist durch das Blut Jesu abgewaschen, mit reinen, weißen Kleidern stehen wir vor Ihm, makellos, ohne Runzeln und Flecken, unsere Sünde ist ins äußerste Meer geworfen, wurde in den tiefsten Wassern versenkt und GOTT hat an dieser Stelle ein großes Schild angebracht: „Fischen verboten!“.

Wenn wir anfangen, Jesus so sehen, wie Er ist und in der Bibel beschrieben wird, dann haben wir es auch wesentlich einfacher, Ihm zu vertrauen…

Egal, wie groß oder klein Dein Vertrauen sein mag, ein guter Rat von Jesus ist es, sich in Gemeinschaft zu begeben. Vielleich magst Du ja in unsere Community Jesus@home reinschauen. Hier findest Du Menschen, die einen Vertrauensschritt nach dem anderen gehen und dies gerne mit Dir tun würden…

Ein Kommentar zu „Warum Gehorsam nicht gleich Gehorsam ist

  1. Wir sollen seine Gebote achten = gehorchen. Aber Gott will keine Marionetten. Wir haben den freien Willen, Gott zu dienen von ganzem Herzen oder nicht
    Wir sollen Gott mehr gehorchen, als den Menschen. Denn der von Liebe erfüllt ist, handelt richtig, ganz von alleine.
    Das Wort Gehorsam wird oft missbraucht, dann hat es für mich seine Bedeutung verloren.

    „Ihr seid Meine Freunde, wenn Ihr tut, was ich Euch gebiete.“ Im zweiten Satz heißt es: „Ich nenne euch nicht mehr Knechte; dann einem Knecht sagt der Herr nicht, was ich vom Vater gehört habe.“ Erst im Zusammenhang, erkennen wir die Liebe Jesus.

    Ich glaube, dass man nur eine Beziehung zu Gott haben kann, wenn man ehrlich mit sich, den Menschen und zu Gott ist. Man kann sich selbst und die Menschen belügen, aber Gott sieht ins Herz und erkennt die volle Wahrheit.

    Mir ist etwas Sonderbares passiert. Ich bekam eine ungewöhnliche Karte geschickt. Sie ist auf der vorderen Seite in drei Feldern aufgeteilt. Im mittleren Feld ist ein fliegender Vogel gemalt, in den Farben rot und gelb. Die Beiden Seiten sind von oben nach unten, blau übergehend ins grün. Symbolisch: Himmel und Erde.
    Dann drehte ich die Karte um. Unter anderem stand da geschrieben: „… das Bild hat meine Frau gemalt.“ Nun habe ich von der Post ein Werbeprospekt bekommen, wo verschiedene Briefmarken angeboten wurden und auch diese Karte.

    Es gibt ein Spruch: „Lügen haben kurze Beine.“ Stimmt.

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