Nur ein Traum?

Gedanken zur Tageslosung

Ein Prophet, der Träume hat, der erzähle Träume; wer aber Mein Wort hat, der predige Mein Wort recht. Wie reimen sich Stroh und Weizen zusammen?, spricht der HERR. (Jeremia 23,28)

Jeder, der sich Prophet nennt, ist der festen Überzeugung, die Worte, die er spricht, sind von GOTT. Der Eifer einer Predigt ist also kein Indikator für ihre Wahrheit. Und falsche Propheten sind ein so ernsthaftes Problem, dass die Bibel, auch Jesus, uns mehrfach vor ihnen warnt.

Wie Paulus es sagt, müssen wir genau prüfen, welchem Geist wir folgen, dem Geist GOTTES oder dem der Welt, und dies nicht nur in der Frage, wem wir zuhören, sondern auch, was wir selbst glauben.

Natürlich bin auch ich der Meinung, was ich schreibe, ist von GOTT, von Seinem Geist inspiriert. Dies entbindet aber weder Dich noch mich der Verantwortung. Wir haben, wie Paulus schreibt, einen himmlischen Schatz in irdenen Gefäßen, Fehler, Unreinheiten sind also allezeit möglich.

Das Problem fängt bei unangenehmen Wahrheiten an, die wollen wir i.d.R. nämlich gar nicht hören und so diffamieren wir den, der uns die Wahrheit sagt, nur um nicht anzunehmen, was GOTT uns mitteilen möchte.

Worte, die uns schmeicheln, nehmen wir dagegen gerne an, darauf beruht ja die Verführung durch die Werbung, sie appelliert an die Dinge, die wir sowieso gerne glauben wollen. Auf die gleiche Art und Weise handeln die falschen Propheten, wie Jeremia ebenfalls feststellt, rufen sie: »Friede! Friede!«, und ist doch nicht Friede. (Jeremia 6,14)

Du und ich müssen also wachsam sein und bleiben und den Geist GOTTES aufrichtig bitten, uns zu helfen, Wahrheit und Lüge zu unterscheiden, auch und geraden dann, wenn das, was wir zu hören bekommen, unangenehm ist.

Lassen wir uns ermahnen, sind wir auf dem besten Weg zu wachsen, reifer zu werden, üben wir uns in der Unterscheidung der Geister, werden wir auch darin immer besser, wenn auch nie frei von Fehlern. Perfektion ist GOTT vorbehalten, wir erlangen sie erst in der Ewigkeit.

Hab also Nachsicht, mit Dir, Deinem Nächsten und… mit mir.

Der Weg in die Ewigkeit ist schmal, steil, steinig und dornig. Aber Du musst ihn nicht alleine gehen, wenn Du magst, schau doch mal in unserer kleinen Online-Gemeinde Jesus@home vorbei…

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