Ein fröhlicher Geber?

Gedanken zur Tageslosung

Wer ist nun bereit, heute ebenfalls etwas für den HERRN zu geben? (1. Chronik 29,5; NLB)

König David sammelt Spenden für den Bau des Tempels, den er allerdings nicht selbst, sondern sein Sohn Salomo bauen wird. Aber soweit er kann, bereitet David alles vor, gibt, was er als König geben kann. Der Tempel ist aber nicht das Werk eines einzigen, das ganze Volk beteiligt sich daran und gibt freiwillig seine Gaben.

Freiwillig ist hier das Zauberwort, niemand wurde durch Steuern oder Abgaben gezwungen, jeder gab so viel ihm auf dem Herzen lag, und jedem lag etwas auf dem Herzen.

So auch GOTT, niemals zwingt Er uns, etwas zu tun oder zu geben; was nicht freiwillig ist, was nicht von Herzen kommt, nimmt Er nicht an.

Nun wird in vielen freikirchlichen Gemeinden das Gesetzt von Zehnten gepredigt, will sagen, wenn ich den Zehnten gebe, werde ich selbst reich gesegnet. Daran ist erst einmal nichts verkehrt, dieses Gesetz gibt es wirklich, Jesus selbst bestätigt das Geben des Zehnten (Matthäus 23,23). Und vor dem Gesetz segnet GOTT den Abraham um selbst zum Segen zu werden, für alle Völker und Nationen.

Was dabei allerdings übersehen wird ist, dass es GOTT nicht um die Gabe geht, sondern um das Herz des Gebers.

Gebe ich, um selbst zu bekommen, segne ich, um selbst gesegnet zu werden, stimmt die Motivation, das Herz nicht. Ich lebe nicht mehr unter der Gnade, sondern unter dem Gesetz, und des Gesetzes Ende ist nicht der Segen, sondern der Tod! Jeder kann dies nachvollziehen: Wenn ich gebe um selbst zu bekommen, versuche ich damit GOTT zu manipulieren, ich will Ihn dazu bringen, zu tun, was ich möchte, mir zu geben, was ich haben will. Nun kann man den GOTT der Gnade aber nicht manipulieren, Er ist und bleibt souverän, Gnade ist per Definition immer ein Geschenk, immer unverdient, also niemals mit einer Leistung verbunden.

Lass Dich aber jetzt nicht irre machen: Wenn Du gibst um zu segnen, wird GOTT das nicht unbelohnt lassen. Aber auf das rechte Herz kommt es an; wenn also zwei das Gleiche tun, ist es noch lange nicht dasselbe, GOTT schaut immer auf unser Herz, sieht, wie wir es meinen.

Dies gilt für alles, was wir tun oder lassen, was nicht aus Liebe geschieht, ist ein Werk, das am Ende der Tage in Rauch aufgehen wird, nichts wird von ihm bleiben. Die Werke aber aus Liebe bleiben ewig, wir werden sie mit in den Himmel nehmen, sie vergehen nicht und werden nicht vergessen!

Achte also darauf, wo Du Dir Schätze sammelst, hier auf Erden oder bei Jesus im Himmel…

Schätze sammeln kann man natürlich auch allein, ist aber in Gemeinschaft wesentlich effektiver. Wenn Du nicht allein sein willst, dann schau doch mal in unserer kleinen Online-Gemeinde Jesus@home vorbei, wir freuen uns auf Dich…

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