Freud und Leid

Gedanken zur Tageslosung

Hiob aber antwortete dem HERRN und sprach: Siehe, ich bin zu gering, was soll ich Dir antworten? Ich will meine Hand auf meinen Mund legen. (Hiob 40,3f)

Hier ist er nun, Hiob, nach 40 Kapiteln des Leids antwortet GOTT dem Hiob. Es ist ein ernsthaftes, tiefgehendes Gespräch, wie man es wohl nur mit seinem besten Freund oder aber eben mit GOTT führen kann. Und obwohl er nichts über die Hintergründe seines Leids erfährt, über das warum, weshalb, hat er sein Vertrauen zu GOTT wiedergefunden, er erkennt dessen Größe und Majestät an.

Wir aber waren Lauscher an der Wand im Himmelreich, wo GOTT und Satan miteinander über Hiob gesprochen haben. Wir wissen, all‘ das Leid kam nicht von GOTT, Satan ist der Dieb und Mörder.

Und wir kennen das Ende von Hiob, GOTT stellt wieder her, ersetzt was Satan gestohlen und legt noch obendrauf.

Das ist etwas was wir nie vergessen dürfen. Zum einen, dass GOTT weder ein Dieb noch ein Mörder ist, niemals nimmt Er uns etwas weg. Wobei… Jesus sagt schon, dass wir die Weinrebe sind, der Vater der gute Weingärtner. Jeder Weingärtner beschneidet seine Reben, nimmt, was unfruchtbar ist und nur Kraft kostet. Dies geschieht aber immer nur aus einem Grund: Damit die Reben, also wir, mehr Frucht bringen. Genauso hebt Er auch jede Rebe, die am Boden liegt, auf, damit sie Frucht bringen kann.

Zum anderen macht GOTT immer etwas Gutes aus Bösem. Das ist sein liebstes Hobby, damit beschäftigt Er sich den ganzen Tag. Dabei ist es völlig unerheblich, ob das Böse vom Feind kommt oder wir eine Dummheit oder Fahrlässigkeit begehen.

GOTT liebt uns! Wenn wir unsere Gedanken immer an diese Messlatte legen, kann eigentlich nicht mehr viel schief gehen. Denn es gibt nur eine Sache, die Er wirklich von uns möchte: Dass wir einander lieb haben, so wie Er uns liebt.

Entscheiden wir uns für GOTT und fangen an, Seiner Liebe zu vertrauen, dann werden wir, fast schon automatisch, mit Seiner Liebe gefüllt, sie fließt förmlich in uns über. Wir können kaum anders, als diese Liebe weiterzugeben und damit zu tun, was Er sich am meisten wünscht: Seine Liebe in diese lieblose Welt bringen.

Und dies ist, das kannst Du mir glauben, der schönste Job auf Erden, es gibt keinen Dienst, der mehr Befriedigung oder Erfüllung bring und darüber hinaus noch so großzügig entlohnt wird. Nicht immer materiell, aber immer ganzheitlich, an Körper, Seele und Geist.

Ich weiß, das Wort „dienen“ hat keinen guten Klang in dieser Welt. Aber GOTT zu dienen ist wahrlich ein Vorrecht und bereitet eine Freude, die sich kaum in Worte fassen lässt. Und so findet auch Hiob nach all‘ dem Leid, all‘ den Zweifeln wieder zurück zu Seinem GOTT und weiß aus tiefstem Herzen, aus tiefster Seele: Nirgends geht es einem Menschen besser, als in GOTTES liebenden Arm…

Geteiltes Leid ist halbes Leid, geteilte Freude ist doppelte Freude. Komm, und teil mit uns Freud und Leid, in unserer kleinen Online-Gemeinde Jesus@home. Wir freuen uns auf Dich!

Ein Kommentar zu „Freud und Leid

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s