Geist und Buchstabe

Gedanken zur Tageslosung

Das Gesetz des HERRN ist vollkommen und erquickt die Seele. Das Zeugnis des HERRN ist gewiss und macht die Unverständigen weise. (Psalm 19,8)

Wenn ich vom Gesetz des HERRN höre oder lese, wird mir immer ganz mau im Magen. Zu viele gesetzliche Christen haben meinen Weg gekreuzt und tun es noch heute. Das Gesetz kann eine fürchterliche Rute sein…

Umso wichtiger ist es zu verstehen, dass wir das Alte Testament immer aus der Sicht des Neuen lesen müssen. Paulus schreibt im Römerbrief, das Christus des Gesetzes Ende ist (10,4).

Der große Prophet Mose, der den Kindern Israels das Gesetz gab, schaute auch schon auf Jesus, erkannte, dass der Tag kommen würde, an dem das Gesetz sein Ende finden würde. Und so verhüllte er sein Angesicht, das von der Gegenwart GOTTES leuchtete, um zu verbergen, dass dieser Glanz verblassen würde.

In Jesus kam etwas völlig Neues, kein neuer Wein in alten Schläuchen, nein, radikal neu, neuer Wein, neue Schläuche. Es ist der Buchstabe (des Gesetzes), der tötet, aber der Geist, der uns lebendig macht; in Jesus sind wir in einem neuen Bund eingetreten, der alte ist vergangen (2. Korinther 3,6).

Wenn wir Diener des neuen Bundes sind, dann wissen wir, dass dies ein besserer Bund ist; neu heißt, er ersetzt den alten, verbessert ihn nicht, sondern tritt an seine Stelle.

Für diesen neuen Bund ist Jesus gestorben, hat ihn mit Tod und Auferstehung in Kraft gesetzt; aus dem Buchstaben des Gesetze heraus zu handeln und zu denken, heißt, das Kreuz mit Füßen zu treten.

Und genau darum wird mir jedes Mal flau im Magen, wenn das Gesetz zitiert wird…

GOTT hat Seinen Kindern Sein Gebot in ihr Herz geschrieben, statt der 613 Ge- und Verbote im mosaischen Gesetz gibt es bei Jesus nur noch eines: Liebt einander!

Alles, was wir aus Liebe tun, ist ein Werk, das in Ewigkeit nicht vergeht, jede Lieblosigkeit dagegen Sünde. Und dabei ist es völlig egal, ob ich dem AfDler den Stinkefinger zeige oder ihm ein Messer in den Rücken jage, da ist bei GOTT kein Unterschied.

Bin ich aber mal lieblos, ja selbst wenn ich zum Messer greife, ist da immer die Gnade, die auf mich wartet. Jederzeit, solange ich atme, kann ich zu Jesus umkehren. Und was es auch ist, Er vergibt mir; mir bleibt nur noch, die Vergebung auch anzunehmen. Nehme ich sie aber an, werde ich von der Liebe GOTTES erfüllt, die es mir ermöglicht, meinem lieblosen Nächsten, auch jedem AfDler, auf liebevolle Weise zu begegnen, ihm genau diese Liebe GOTTES zu zeigen, damit auch er erfüllt wird von dieser Liebe…

Genauso wird GOTTES Reich gebaut, genauso hinterlassen wir diese Welt ein ganzes Stück besser, als wir sie vorgefunden haben…

3 Kommentare zu „Geist und Buchstabe

  1. Wenn du in der Liebe Gottes lebst, dann wirst du lernen, auch „in Liebe zu handeln.“ Es geht nicht von heute auf morgen, aber es ist zu schaffen. Das habe ich gelernt.

    Worte des Tages:
    Vergiss dich nicht!
    Wie ihre Mutter ihr half, ihr hitziges Temperament zu zügeln, als sie noch ein kleines Mädchen war. Immer wenn ich einen Wutanfall hatte, sagte meine Mutter leise zu mir: „du vergisst dich, Kleines, mäßige deine Stimme, dann tut es nicht so weh.“ Das brachte mich stets zur Besinnung und beschämte mich. Einmal antwortete ich: „Gut, Mutter, ich will mich an mich erinnern.“ Und schließlich brauchte sie nur noch zu sagen: „Vergisst du dich? Mäßigung …“ und wir mussten beide lachen.

    Gefällt mir

    1. Alle Welt versucht mein Temperament zu zügeln, mich ruhig (oder kalt?) zu stellen. Aber es hat seinen Sinn, dass GOTT mir dieses Temperament gegeben hat… Was aber steht über Jesus geschrieben? „Der Eifer um Dein Haus wird mich verzehren…!“ (Johannes 2,17)

      Gefällt mir

  2. Hi ich schreibe meinen Standpunkt, der text ist schon in anderem thema jetzt noch ,mal weil es wirklich passt habe auch nochmal fehler rausgemacht sorry bin jetzt faul auf groß und klein schreibung zu achten

    Die 10 Gebote sollen wir im historischen Blickwinkel sehen, um sie sinngemäß zu verstehen. Da den Menschen im AT wahre Liebe fremd war, sie daher das Liebesgebot nicht verstehen konnten und der Erlöser noch nicht gekommen war , bekamen sie die 10 Gebote. Diese wahren ein Fingerzeig auf das Liebesgebot und sollten offenbaren, dass der Mensch ohne einen Erlöser ein Sünder ist, weil er nicht lieben kann. Daher waren die 10 Gebote ebenso ein Fingerzeig auf den Messias, der uns eine neue Natur der Liebe schenken soll durch die Gnade. Die Israeliten sollten durch das Gesetz merken, dass sie die Gebote nicht einhalten können nach dem Willen Gottes. Sie sollten erkennen, dass sie einen Erlöser benötigen, weil ihre lieblose fleischliche Natur sie daran hinderte, nach den Geboten zu leben. Nun kommt die Gnade ins Spiel an diesem Punkt, als die Erlösung durch Jesus kam. Die Gnade sagt Ich schaffe Eurem Gesetzeskonflikt wahre Abhilfe. Das Gesetz fordert Liebe und Taten der Liebe. Doch; ich die Gnade sage Euch :Nehmt die Liebe in Christus an und ihr werdet das tun, was das Gesetz verlangt. Nehmen wir Jesus an, dann wohnt das Gesetz in unseren Herzen, weil seine Liebe das ganze Gesetz Gottes im moralischen Sinne erfüllt und zwar auf gottgemäße vollkommene Weise. Damit leben wir unter der Gnade aus der alttestamentlichen Verheißung Gottes, die nach Gottes Wort sinngemäß lautet : Im Neuen Bund werde ich Euch ein neues Herz im Austausch zum steinernen alten Herzen schenken, das Gesetz wird in diesem neuen Herzen sein, so dass alle meine Gebote und Rechte (und damit die 10 Gebote )im Neuen Bund gewahrt werden.

    Hieraus wird das wahre Verhältnis von Gesetz und Gnade deutlich. Die Gnade soll das dem Menschen Unmögliche ermöglichen: nämlich die Erfüllung der Rechtsforderungen Gottes.Nach dem das wahre Verhältnis von Gesetz und Gnade klargestellt ist, möchte ich dem Leser sagen :Die Antigesetzlehrer schaffen Verwirrung, da sie diese obige Verheißung verschweigen. Sie behaupten, dass die Gnade uns das Recht geben würde gegen das Gesetz Gottes zu verstoßen, was jedoch nach der obigen Verheißung widersinnig wäre. Sie stellen alle Menschen, die Gottes moralische Gebote für gültig halten als Pharisäer hin, die nur nach Geboten fragen und ihre Gerechtigkeit allein daran festmachen; bestimmte Gebote einzuhalten. Die Pharisäer versteiften sich im legalistischen Sinne auf Gesetze und erdichteten Menschensatzungen, weil sie einen hartherzigen Legalismus betrieben, um sich hervorzutun. Sie waren nicht gehorsam gegenüber Gott und seinen Geboten, denn sie wollten nicht einmal den Sinn der Gebote Gottes verstehen. Sie ereiferten sich aus Legalismus in ihrer menschengerechten Gesetzlichkeit, die Gottes Gebote nicht erfüllen kann, da diese auf Liebe bzw. Barmherzigkeit zielen. Diese menschengerechte Gesetzlichkeit wird nun Christen nachgesagt, die Jesus nacheifern und daher wie er auch im Einklang mit Gottes Gesetz leben wollen. Ihnen wird nachgesagt, sie würden die Gnade nicht schätzen, weil sie Pharisäer wären, die lieber auf Gesetze schauen als auf die Gnade Gottes.

    Doch das stimmt nicht. Ein wahrer Christ will wie Christus sein und damit wird er einen pharisäerhaften Legalismus vollkommen ablehnen, der nicht auf Barmherzigkeit zielt. Und gläubige Menschen, die Gottes Gesetz richtig verstehen und die moralischen Gebote für gültig halten, sind gerade dankbar für die Gnade . Solche Menschen wissen es erst wertzuschätzen in Jesus bzw. in Christi Liebe zu wandeln, weil ihnen bewusst ist, wie sehr sie an Gottes Gesetz scheitern würden, ohne Jesus. Sie sehen die 10 Gebote auch nicht als 10 Regeln, die sie krampfhaft einhalten müssen, um Gott zu gefallen. Für sie ist das Gesetz keine Regeltafel mit Geboten, welche die Gnade ersetzen würde.Sie sehen das Gesetz nicht als Heilsweg und verstehen auch folgendes : Es war nie Gottes Wille, dass wir uns als gefallene Schöpfung selbst heiligen indem wir die Gebote halten, was ohnehin faktisch nicht möglich wäre .So scheidet das Gesetz als Heilsweg aus. Doch wahre Christen, die den Sinn des moralischen Gesetzes erkennen, unterstreichen auch folgende Wahrheit. Nur weil die Gnade und nicht das Gesetz der Heilsweg ist, kann man nicht Gottes Gesetz für ungültig erklären. Natürlich sind die 10 Gebote nicht aufgelöst oder hast du als Christ das Recht zu töten?. Du hast nicht das Recht Andere zu morden und das weißt du, du schwebst nicht in einem gesetzlosen Raum; wo dich keine moralischen Gebote mehr tangieren. Und es ist nicht so, dass der gütige Gott zu allem ja und Amen sagt, weil du dich als Christ siehst. Also gilt das Gebot Du sollst nicht morden für dich. Es gilt für einen Christen wie für einen Nichchtristen und es wahrhaft zu halten, erfordert die Liebe Jesu, die dich wiederum als Christ auszeichnet. Du bist erst Christ, wenn Christus in dir ist, und du deshalb nicht einmal seelisch morden willst.

    Fazit ist : Als Christen wollen wir so leben wie es Gott gefällt, weil wir Gott lieben und dazu gehört dass wir nicht seelisch morden, wir sind also gehorsam und nicht pharisäerhaft gesetzlich, wenn wir die Gebote Gottes nicht verletzen wollen. Aus diesem Grund darf man Gehorsam aus dem Glauben nicht mit menschlicher Gesetzlichkeit und daraus folgenden Gesetzeswerken verwechseln. Auch ist Gehorsam aus dem Glauben immer ein Gnadengeschehen; denn dieser Gehorsam geschieht indem wir in der Liebe Jesu wandeln. So sollen wir in Christus wandeln und in seiner Liebe bleiben, damit wir nach seinem Vorbild die GEBOTE Gottes halten siehe Johannes 15. Daraus wird klar: Beim Christsein geht es um Glaubensgehorsam und damit nicht um ein krampfhaftes Gesetzhalten. Die Liebe Jesu ist schließlich die Gesetzeserfüllung aller 10 Gebote bzw. die Erfüllung aller moralischen Weisungen Gottes einschließlich der radikalen Forderungen der Bergpredigt. Sie bewirkt dass wir uns naturgemäß so verhalten wie es die Gebote fordern und auf geistliche Weise das Gesetz betrachten können. Dies ist wichtig , denn nur auf geistliche Weise können wir laut der Bibel Gottes Willen und damit auch sein Gesetz verstehen.

    Die Bibel sagt uns : Gottes Gesetz ist tiefer als wir es im Fleisch ( lieblose böse menschliche sündhafte Natur ) ohne den Blickwinkel der Liebe erkennen können, denn der fleischliche Mensch kann das Geistliche ( den Willen Gottes, den uns die Liebe Jesu offenbart ) nicht verstehen und möchte es auch nicht. Dadurch sieht er die Gebote Gottes nicht im Lichte der Wahrheit und erkennt ihren Sinn nicht, weil er die geforderte Barmherzigkeit übersieht beim Lesen der Gebote. Der Fleischliche sieht nur den Gesetzesbuchstaben, da er es ablehnt zu lieben, und so sieht der das Verbot zu töten als ein buchstäbliches Verbot Anderen das Leben zu nehmen und begrenzt damit das Gesetz auf ein absolutes Minimum, weil er die Gebote einfach nicht in sein Herz hineinlässt. Fleischlichkeit kennzeichnet schließlich unsere unerlöste Natur, die Gottes Gebote verachtet laut Paulus. Fleischlich sind wir somit wenn wir das Gesetz Gottes verachten und nicht unter Gnade leben.
    Fleischliche Pseudochristen erklären aus dem Grund gerne das Gesetz Gottes für abgeschafft und damit fragt man sich warum sie nicht zur Demonstration ihrer Einstellung mit dem Messer losgehen auf Andere. Dazu gilt es zu sagen : Es ist nicht so, dass ein fleischlicher Mensch nicht zivilisiert leben könnte. Er wird sich sogar meist – besonders wenn er sich als Christ definiert,- an Regeln gebunden fühlen und die Moralregel Du sollst nicht töten im buchstäblichen Sinne ernst nehmen aus einem sogenannten Anstand bzw. weil er nicht in das Gefängnis kommen möchte. Andererseits hasst er in Wahrheit alle moralischen Gebote Gottes, weil er den Geist aller Gebote ablehnt und sein Fleisch gegen das Gesetz rebelliert.
    Er erkennt erst seine Erlösungs- Bedürftigkeit, wenn er einsieht, dass es auf Liebe ankommt und innere Sünden nach dem Gesetz zu verurteilen sind – wie Neid, zumal das Begehren von fremdem Gut auch nach 10 Geboten Sünde ist. Deshalb ist es so wichtig, dass wir den Zusammenhang zwischen Liebe und einem gottgewollten Gebote halten einsehen. Dieser Zusammenhang erklärt auch warum die Pharisäer trotz ihrer angeblichen Gesetzestreue Gott nicht gefallen konnten. Die Schrift sagt uns schließlich, dass die Pharisäer das Wichtigste am Gesetz ausließen: nämlich die Barmherzigkeit und daher waren sie offenbar trotz aller zur Schau gestellten Gesetzlichkeit gesetzlos und fleischlich. Und jedem sollte klar sein: Die Gnade wird uns nicht gegeben, damit wir werden wie die Pharisäer und ihnen in ihrer Verdorbenheit gleichen. Sie soll uns ja in das Bild Christi verwandeln und damit barmherzig machen. Jesus steht sicher nicht gegen die Forderung von Barmherzigkeit, sondern erfüllt diese Forderung in uns, was wiederum den Gegensatz zwischen Gesetzlosigkeit und wahrem Christentum verdeutlicht.

    Zusammenfassend : Die Gnade macht uns gerecht indem sie uns durch die Liebe Jesu das GESETZ in das HERZ schreibt, was die Gültigkeit des Gesetzes voraussetzt. Daher ist es wichtig zu erkennen, dass Jesus das moralische Gesetz Gottes nicht abschafft sondern aufrichtet indem er uns Gnade schenkt. Durch den Zusammenhang zwischen der Liebe Jesu und dem Gebote halten können wir ebenso festhalten: Wir müssten die Liebe Jesu für unnötig erklären, wenn wir das moralische Gesetz Gottes für aufgelöst halten. Eine andere Alternative wäre in unbiblischer Weise die Liebe Jesu von dem moralischen Gesetz Gottes loszulösen und so zu tun als stünde die Liebe Jesu in keinem Zusammenhang mit dem Moralgesetz. Doch würden wir Liebe von dem Moralgesetz lösen, wären wir erlöst indem wir Gott aus unserem Leben ausschließen. Schließlich heißt es : Gott ist die Liebe. So verbannen wir Gott aus unserem Leben, wenn wir das Liebesgebot vernachlässigen und vernachlässigen damit alle moralischen Gebote Gottes, da diese an dem Liebesgebot hängen. Denn die Liebe Jesu ist tatsächlich die gottgemäße Erfüllung aller moralischen Forderungen der Bibel-

    Aus und durch Liebe erkennen wir erst was uns die Gebote sagen, weil das Gesetz auf nichts anderes hinauswill als auf Liebe und eine wahre Erfüllung aller moralischen Gebote aus Liebe geschieht.

    Gefällt mir

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s