Das neue Herz

Gedanken zur Tageslosung

Und Ich will ihnen ein anderes Herz geben und einen neuen Geist in sie geben… (Hesekiel 11,19a)

Jeder, der Christus sein Vertrauen schenkt, hat einen neuen Geist empfangen, den Heiligen Geist, der uns führt und leitet, die Kommunikation mit GOTT ermöglicht und das Siegel dafür ist, dass wir das ewige Leben ererbt haben.

Das neue Herz dagegen wächst nur langsam in uns heran, Stück für Stück wird aus dem steinernen Herzen ein fleischernes. Dies geschieht umso schneller, je mehr wir uns der Groß- und Einzigartigkeit des Geschenkes der Vergebung, der Gnade unseres GOTTES sind.

Jesus stellt fest (Lukas 7,47): Wem viel vergeben ist, der liebt viel. Auf der anderen Seite: Wem wenig vergeben ist, der liebt wenig.

Wenn Du eine lieblose Person triffst, weißt Du also, er hat die Vergebung noch nicht oder noch nicht vollständig angenommen.

Triffst Du dagegen einen Herzensmenschen, so kannst Du mit einiger Gewissheit davon ausgehen, dass er aus der Vergebung lebt, mit sich und seinem GOTT im Reinen ist.

Die meisten von uns stehen irgendwo dazwischen, mal sind wir lieblos, mal zeigt unser Herz ganz unerwartete Größe. Das ist auch gar kein Problem, denn, wie gesagt, der Übergang vom steinernen zum fleischernen, vom alten zum neuen Herzen ist ein Prozess, in dem wir wachsen. Ein Problem wird die ganze Sache nur, wenn wir nicht mehr wachsen, unser Herz sich nicht mehr erneuert.

Auf diesem Weg hilft uns der Heilige Geist, Er macht uns aufmerksam, sensibel. Ja, Er macht uns aufmerksam, klagt uns aber nicht an; Satan ist der Ankläger, nicht GOTT! Wenn wir uns durch den Heiligen Geist, durch GOTT angeklagt fühlen, haben wir Seine Vergebung noch nicht im vollem Umfang angenommen. Denn die Vergebung, die Gnade ist das Ende jeder Schuld und Scham, das Ende jeder Anklage. Der Einzige, der uns trotzdem anklagt ist Satan, der Feind GOTTES. Wir müssen diese beiden Stimmen identifizieren lernen und sehr genau auseinanderhalten, dass wir nicht auf einen falschen Gott hören.

Um die Stimme des Heiligen Geistes zu hören, müssen wir Zeit mit GOTT verbringen, Ihn Tag für Tag besser kennenlernen. In dem Maß, indem wir dies tun, wächst unser Vertrauen, denn unser Vater erweist sich immer als vertrauenswürdig; wächst unser Vertrauen, wächst auch die Erkenntnis der Gnade und damit die Liebe in uns.

So wird aus uns, jeden Tag ein bisschen mehr, der Mensch, den GOTT in uns sieht, den Er ursprünglich geschaffen hat, wieder werden wir so Jesus ein Stück ähnlicher, Seine Liebe umfängt uns und strahlt durch uns hindurch nach außen.

Strahlt sie aber nach außen, berührt sie unseren Nächsten, auch er wird berührt von dieser Liebe und nimmt für sich, vielleicht, die Vergebung an. Ein neuer Mensch, ein neuer Geist, ein neues Herz.

So stecken wir, einen nach dem anderen, mit der Liebe Jesu an und hinterlassen diese Welt so ein ganzes Stück besser, als wir sie vorgefunden haben…

Ein Kommentar zu „Das neue Herz

  1. Ich kenne nur die Geschichte von den anvertrauten Talenten. Mt. 25,14 – 30

    Vers 29: Denn wer hat, dem wird gegeben werden, damit er Überfluss hat; von dem aber, der hat, wird auch das genommen, was er hat.

    Erklärung:
    Die Empfänger der Gnade Gottes erben zusätzlich zum ewigen Leben unermesslichen Segen.

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