Disziplin?

Gedanken zur Tageslosung

Denn so spricht der HERR: Gleichwie Ich über dies Volk all dies große Unheil habe kommen lassen, so will Ich auch alles Gute über sie kommen lassen, das Ich ihnen zugesagt habe. (Jeremia 32,42)

Ich kann es nicht oft genug betonen: Wenn wir das Alte Testament lesen, müssen wir es aus der Sicht des Neuen tun, ganz so, wie Jesus es getan, ausgelegt und interpretiert hat.

So natürlich auch unseren Tagesvers.

Ja, es gab eine Zeit, die Zeit des Alten Testaments, in der GOTT Sein Volk diszipliniert hat, indem Er es disziplinierte. Aber in dem gleichen Alten Testament kündigt GOTT an, dass diese Zeit ihrem Ende entgegengeht.

Wie ist das nun also heute?

Heute leben wir im Zeitalter der Gnade, welches mit Jesu Auferstehung von den Toten begann. GOTT straft nicht mehr, weder die Guten, noch die Bösen. Das Böse beinhaltet seine eigene Strafe, die Belohnung für das Gute folgt nicht immer auf den Fuß, ja, die gute Tat bleibt manchmal sogar unbemerkt.

Dafür gibt es den Tag des Gerichts, der am Ende der Zeiten kommen wird. Wir, die wir Jesus vertraut und geglaubt haben, kommen nicht in das Gericht, denn wir sind durch Jesu Tod am Kreuz freigesprochen, Jesus hat unsere Schuld getragen, die Strafe auf sich genommen. Niemand, der freigesprochen wurde, wird ein zweites Mal angeklagt, in Deutschland nicht, und im Himmel schon gar nicht. Ganz im Gegenteil, wir werden unsere Belohnungen empfangen, auch und vor allem für die Dinge, die in dieser Welt ungesehen blieben.

Und die, die auf sich selbst vertraut und Jesus nicht geglaubt haben?

Die überlasse ich Deiner Phantasie, ich weiß nur, ich möchte nicht zu dieser Gruppe gehören…

Nun, wenn es in diesem Leben keine Strafe gibt, was macht GOTT dann den ganzen Tag?

Zuallererst: Er hat Dich lieb und mich natürlich auch!

Und dann ist Er natürlich darauf bedacht, dass Seine Kinder den rechten Weg gehen und so führt und leitet Er sie, mal mit sanfter Stimme, mal mit einem kleinen Schubser…

Wie auch immer, Er zeigt die Richtung, von der Er möchte, dass wir uns in diese bewegen. Tun wir das, erreichen wir das Ziel. Dabei ist Er wie jedes gute Navigationssystem, niemals ist Er uns böse, wenn wir links statt rechts herum fahren oder eine Abzweigung verpassen. In aller Geduld berechnet Er die Route neu und führt uns wieder auf den richtigen Weg, nicht selten mit dem Hinweis: „Bei Gelegenheit bitte wenden“, wobei es bei GOTT selten heißt: „bei Gelegenheit“, sondern eher: „Am besten sofort wenden, um einen Unfall zu vermeiden!“.

Diese Wende nennt die Bibel „Buße“, was nichts anderes als „Umkehr“ bedeutet.

Kehren wir um zu unserem GOTT, bekehren wir uns, erwartet uns ein Leben in Fülle, zur vollen Genüge. Nicht nur für uns, sondern auch für unseren Nächsten, den wir mit GOTTES Liebe und Leben anstecken. Und so hinterlassen wir nicht nur unsere Welt, sondern die ganze Welt ein Stück besser, als wir sie vorgefunden haben…

Ein Kommentar zu „Disziplin?

  1. „Bitte wenden!“ Dieses Wort kommt manchmal ganz leise oder im Bibelvers vor oder durch ein Wort von meinem Nächsten. Darum muss ich sehr aufmerksam sein, um diese Stimmer zu hören.
    Es sind manchmal ganz kleine Dinge. Ich will abwaschen und greife zum Wasserkocher. Da kommt mir der Gedanke, dass ich den Piepton gar nicht gehört habe. Aber nun denke ich; den habe ich bestimmt überhört, dann gibt es kaltes Wasser zum Abwaschen.

    Ich habe zwar einen 5-Liter-Boiler, aber der hält das Wasser Tag und Nacht warm, für ein – zweimal Abwaschen. Das muss nicht sein.

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