Der erste Schritt

Gedanken zur Tageslosung

Wir haben gesündigt samt unsern Vätern, wir haben unrecht getan und sind gottlos gewesen. (Psalm 106,6)

Wenn man den gesamten Psalm liest, kann einem schon Angst und Bange werden, es ist ein Auf und Ab mit den Kindern Israels. Sie murren, sie hadern, vergreifen sich an ihrem GOTT, doch der beweist Seine Treue durch immer neue Wunder, die Er tut für Sein Volk, das Ihm so am Herzen liegt.

Es gibt Parallelen zu meinem Leben mit GOTT, mit Jesus. Aber auch Unterschiede. So habe ich meinen GOTT nicht in Zeiten der Not vergessen, sondern immer dann, wenn es mir gut ging, das Leben seinen Gang ging und ich ohne Sorgen war.

Dann habe ich meist irgendeinen Blödsinn angestellt, der diesen Zustand der Glückseligkeit schnell beendet hat. Nein, Glückseligkeit trifft es nicht, eher schon: Mittelmaß.

Wäre ich wirklich glücklich und zufrieden gewesen, hätte ich den Blödsinn nicht angestellt, hätte meinen GOTT nicht vergessen.

Aber tief in mir drin ist ein Loch, größer als Loch Ness, eine Ahnung davon, da ist mehr…

Doch da ist die scheinbar unüberwindbare Kluft zwischen dem, was GOTT versprochen hat und dem, was ich meine Realität nenne. Das Eine stimmt nicht mit dem Anderen überein. Wie denn nun? Hat GOTT gelogen oder zu viel versprochen?

„Das sei ferne!“, würde Paulus jetzt antworten und Recht hat er. Es ist unmöglich, dass GOTT lügt, Er kann es nicht. Ja, es gibt Dinge, die GOTT nicht kann, so kann Er z.B. nicht lieblos oder ungerecht sein und eben auch nicht lügen. GOTT spricht nicht nur die Wahrheit, Er ist die Wahrheit!

Wenn GOTTES Wort also wahr ist, meine Realität aber anders aussieht, bei wem liegt dann der Fehler?

Das ist der erste Schritt, zu erkennen, dass ich mich ändern muss, nicht GOTT!

Ein guter Anfang ist unser Tagesvers, die Erkenntnis und das Bekenntnis, dass man sich nicht auf dem richtigen Weg, auf GOTTES Weg befindet, dass man abgedriftet ist, in die eigene Selbstgerechtigkeit und Selbstzufriedenheit.

Aber genauso wenig, wie ich mich nicht selbst kitzeln kann, so kann ich mich nicht selbst gerecht sprechen. Und Selbstzufriedenheit stopft kein Loch, egal wie groß oder klein. Nur wenn wir von GOTT empfangen, werden unsere Bedürfnisse gestillt, nach Gerechtigkeit, nach einem Leben in Fülle.

Damit GOTT aber tun kann, was Er tun will, muss ich mich bewegen, stehe ich still, steht auch GOTT still neben mir. Stehe ich aber auf und mache den ersten Schritt auf GOTT zu, dann kommt Er mir freudig, mit geöffneten Armen entgegen. Sein Segen fängt an zu fließen…

Um GOTTES Segen zu erkennen, brauchen wir erleuchtete Augen des Herzen, wir müssen anfangen, GOTT zu schauen, und dies geht weit über die bloße Erkenntnis Seines Wortes hinaus. Es ist ein Schmecken von GOTTES Güte, ein Vertrauen, das sich auch dann bewährt, wenn scheinbar alles gegen GOTT spricht.

Mit diesem Vertrauen im Herzen verändern wir die Welt, unsere eigene und die unseres Nächsten, wir hinterlassen diese Welt so ein ganzes Stück besser, als wir sie vorgefunden haben..

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