Das gute Werk

Gedanken zum Lehrtext

Denn wir sind GOTTES Mitarbeiter; Ihr seid GOTTES Ackerfeld und GOTTES Bau. (1. Korinther 3,9)

Wohl jeder von uns ist auf der einen Seite GOTTES Mitarbeiter und auf der anderen GOTTES Ackerfeld und Bau.

Als Ackerfeld empfangen wir den guten Samen des Wortes GOTTES, als GOTTES Bau sind wir Steine im lebendigen Tempel, dessen Eckstein und Fundament Jesus ist.

Die Saat wächst, der Bau wächst. Was nicht wächst, ist tot, denn grundlegendes Kennzeichen allen Lebens ist Wachstum.

Wachse ich aber, bin ich herausgefordert, weiterzugeben, was ich empfangen habe. So werde ich zu GOTTES Mitarbeiter.

Das ist das, was die Bibel „Frucht bringen“ nennt. Und unsere Früchte dienen nicht dem eigenen Vergnügen, sondern sind immer für andere gedacht, meinem Nächsten, meiner Schwester, meinem Bruder.

Viele nun machen sich Gedanken über die Frucht, denn dreimal heißt es im Neuen Testament, dass der Baum, der keine gute Frucht bringt, abgehauen und ins Feuer geworfen wird.

Keine Angst, selbst wenn unser Werk verbrennen wird, so sind wir doch gerettet, stellt Paulus ein paar Verse nach unserem Lehrtext fest (Vers 15). Wir alle haben schon oder werden noch gelegentlich ein Haus auf Sand bauen, wir alle bringen Werke aus Holz, Heu oder Stroh, die keinen Bestand haben.

Aber wir alle, die wir GOTT lieben, werden fast genauso automatisch auch gute Früchte bringen, denn unser GOTT ist ein guter Weingärtner, der genau weiß, was die Rebe braucht, um Frucht zu bringen. Im Gegensatz zu einer Rebe können wir uns aber entscheiden, ob wir Frucht bringen wollen oder nicht. Entscheide ich mich für GOTT kann kein Teufel die Frucht verhindern, der eine dreißig-, der andere sechzig-, der nächste hundertfach…

Und lass es Dir aus Erfahrung sagen: Es gibt nichts Schöneres, nichts was einen mehr Erfüllt oder mehr Freude bringt, als für Jesus Frucht zu bringen, Er ist der beste Weingärtner der Welt, ja, des ganzen Universums, einschließlich aller Himmel…

Bringen wir Frucht, sind wir GOTTES Mitarbeiter, so bleiben wir doch GOTTES Ackerfeld, der Samen, Dünger und Wasser braucht. Dies empfangen wir, in dem wir in einer lebendigen Beziehung zu Jesus leben. Für diese Beziehung braucht es Zeit, die wir uns nehmen müssen, Zeit, um unser Vertrauen und unseren Gehorsam, langsam, aber stetig, wachsen zu lassen.

Und wir bleiben lebendige Steines des Tempel unseres GOTTES, ein einzelner Stein ist nichts, erst die Vollzahl der Steine ergibt den Bau, den Tempel. Es braucht also auch eine lebendige Beziehung zu unseren Geschwistern, selbst dann, wenn diese manchmal etwas schwierig sind, ich bin es doch auch, oder?

Ein Kommentar zu „Das gute Werk

  1. Ich glaube, dass jeder auf seine Weise schwierig ist. Ich auch, wie man mir gesagt hat.

    Die Liebe, die wir empfangen und dann weitergeben, auch wenn es nur ein Lächeln ist, wird auch mich verändern.

    Gedanken für heute:
    Mancher sagt: Glück kommt allein durch die Liebe.
    Glücklich ist nur, wer geliebt ist.
    Das ist nicht falsch. Aber es ist nur ein Teil der Wahrheit.
    Der Geliebte muss ein Liebender sein und er muss wissen,
    wie sich überall im Leben das Gesetz der Spiegelungen wiederholt:
    Man kann nicht das Glück suchen und dabei des Glück anderer verletzen.
    Man kann nicht die Quelle des Glücks irgendwo draußen suchen und sich,
    wo man selbst eine Quelle sein soll, den anderen geizig zeigen.
    Die Liebe wird uns so viel geben an Leben und Glück, wie wir lieben.

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