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Gedanken zum Lehrtext

Denn es ist GOTT, der dem Bauern Saatgut und Brot zu essen gibt. Genauso wird Er auch Euch viele Gelegenheiten geben, Gutes zu tun, und Eure Großzügigkeit [w. Gerechtigkeit] wird viele Früchte tragen. (2. Korinther 9,10; NLB)

Ich habe mir angewöhnt, nach brennenden Dornbüschen Ausschau zu halten. Erinnert Ihr Euch an den brennenden Dornbusch in der Wüste, in dem Mose GOTT begegnet?

So möchte ich jeden Tag GOTT begegnen, nicht immer hell lodernd, dafür oft in den kleinen Dingen des Alltags.

Da ist z.B. das Lächeln, das ich einem Mitmenschen auf der Straße schenken kann, anstatt mit ernster Miene auf mein Handy zu starren. Dasselbe funktioniert natürlich auch in Bus und Bahn. Da sind die Worte und die Aufmerksamkeit, die ich einem  Obdachlosen schenke, anstatt mit gesenktem Blick an ihm vorüber zu gehen. Ach, Möglichkeiten gibt es so viele, warum nur nehmen wir so wenige wahr…

Wir können GOTT jeden Tag begegnen und sollten von dieser phantastischen Möglichkeit auch reichlich Gebrauch machen. Denn je mehr Zeit ich mit Ihm verbringe, je mehr ich Ihm gehorche, desto ähnlicher werde ich meinem Jesus Tag für Tag.

Und mein Vertrauen wächst. Je mehr Vertrauen, je größer die Liebe. Je größer die Liebe, je größer die Werke, ohne die der Glaube tot ist. Alles fängt damit an, auf die leise Stimme des Heiligen Geistes in uns zu hören und dann auch zu tun, was sie uns sagt oder rät.

Jesus ist allezeit bei uns, in uns und um uns herum, aber wir sind nicht allezeit bei Jesus, obwohl Er sich das so sehr wünscht; Er lässt es Seinen Apostel Paulus so ausdrücken: Betet ohne Unterlass (1. Thessalonicher 5,17).

Gebet ist in diesem Sinne nicht unbedingt das mit gefalteten Händen auf die Knie fallen. Es ist das Gespräch, die Kommunikation mit Jesus, die wir ohne Unterlass suchen sollen. Nichts ist unserem GOTT zu groß oder zu schwer, aber auf der anderen Seite auch nichts zu gering, zu klein…

Unser GOTT ist der einzige GOTT, der Seine Geschöpfe „Kinder“ nennt und in enger, liebevoller Beziehung zu ihnen leben will. Für diese Beziehung hat Er den höchsten Preis bezahlt und das vollkommene Opfer gebracht. Wo ist ein GOTT, der Seinen Kindern ein einzigartiges Opfer bringt, Seinen Kindern, die ihre Kinder dem Götzen Mammon opfern…

Liebe ergreift immer die Initiative, ist immer aktiv. Und so wurde unser GOTT aktiv um dem Müll in dieser Welt, in Deinem und meinem Leben zu begegnen.

Liebe wartet auf Antwort, unbeantwortete Liebe ist keine Liebe. Und so wartet GOTT auf Deine und meine Antwort, werden wir „Ja“ sagen zum nächsten brennenden Dornbusch?

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