Der schmale Weg

Gedanken zum Lehrtext

Und es werden kommen von Osten und von Westen, von Norden und von Süden, die zu Tisch sitzen werden im Reich GOTTES. (Lukas 13,29)

Es sind schon harte Worte, die Jesus hier im Abschnitt rund um unseren Tagesvers gebraucht. Die einzig tröstlichen Worte sind eben die aus unserem Vers. Die Heiden, die Nichtjuden, werden von allen 4 Ecken der Erde in das Reich GOTTES einziehen.

Schlechte Nachrichten für jeden AfDler: Das Reich GOTTES ist nicht deutsch, es besteht aus Kindern GOTTES aus der gesamten Welt, jeder Sprache, jeder Hautfarbe, jeder Ethnie und ja, liebe katholische Kirche, aus jeder Denomination und beiden Geschlechtern…

Dabei ist das Reich GOTTES nicht nur im Himmel zu beheimaten, sondern beginnt bereits im Hier und Jetzt, auf dieser Erde. Paulus spricht vom 3. Himmel, das ist der Himmel, den wir allgemein unter diesem Begriff verstehen, der Wohnort unseres GOTTES. Es gibt aber noch den 2., dies ist das gesamte Universum, und der 1.? Das ist die Welt um uns herum, das Reich GOTTES im Herzen eines jedes Seiner Kinder, die es nach außen tragen…

Das Reich GOTTES in diese Welt zu bringen, in alle Welt, ist unser Auftrag. Dabei müssen wir mit Widerständen rechnen, denn der Feind gibt von ihm besetztes Gebiet nicht einfach kampflos auf.

Dieser Kampf fängt bei mir an, in meinem Kopf, in meinen Gedanken, da, wo der Feind sich Festungen gebaut hat, meine Denkweise und Sicht der Dinge nicht mit der von Jesus übereinstimmt. Dabei hilft uns der Heilige Geist, überholte Denkmuster zu erneuern; Paulus spricht von der Erneuerung unseres Sinnes und das wir uns eben nicht dieser Welt gleichstellen sollen.

GOTTES Kinder schwimmen also immer gegen den Strom, den Zeitgeist, sind immer und stehen immer auf der Seite der Minderheiten. Denn was die Masse, diese Welt bejubelt, ist zu 90% Murks.

Christen sind nicht deutsch, sie sind Bürger des Reiches GOTTES, in all seiner Vielfalt. Christen geben denen, die nicht selbst sprechen können, eine Stimme, wie den ungeborenen Babys, die auf der ganzen Welt getötet werden, wie dem Fremden, der unsere Sprache nicht spricht, genauso wie den Armen, Ausgestoßenen und Inhaftierten…

Das ist niemals ein bequemer Weg, denn, wie gesagt, wir müssen, und das macht Jesus mehr als deutlich, mit Widerstand rechnen. Der Weg ist schmal, und es sind nur wenige die ihn finden, und er ist nicht nur schmal, sondern auch steinig, dornig und steil, er führt direkt nach oben, in den 3. Himmel. Wenn wir nicht bereit sind, diesen Weg zu gehen, werden wir u.U. den Eingang in das Reich GOTTES verpassen, hier im diesem und vielleicht auch im nächsten, ewigen Leben…

Machen wir uns aber auf den Weg, folgen wir unserem Jesus, verändern wir, wie die ersten Christen, diese Welt, wir hinterlassen sie so ein ganzes Stück besser, als wir sie vorgefunden haben…

Ein Kommentar zu „Der schmale Weg

  1. Alles was ich tun möchte, fängt im Kopf an. Wenn die Endscheidung fällt, dann muss ich handeln. Nach bestem Wissen und Gewissen. Es wird sich zeigen, ob es eine gute Endscheidung war. Ob ich zufrieden mit der Arbeit bin und ich spüre, ob Gott in meiner Nähe ist.

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