Wolf

Gedanken zum Lehrtext

Da sprach Jesus [zu Seinen Jüngern]: Friede sei mit Euch! Wie Mich der Vater gesandt hat, so sende Ich Euch. (Johannes 20,21)

Friede ist die schönste und größte Verheißung, die wir nach der Annahme der Vergebung empfangen.

Es ist ein göttlicher Friede, nicht der Friede dieser Welt, den uns die Werbung verspricht. Der Friede GOTTES ist dauerhaft, der Friede der Welt temporär. Und der Friede GOTTES ist nicht abhängig von unseren Umständen, ich kann ihn inmitten des größten Sturmes erfahren. Frieden, wie das hebräische Schalom ihn meint, ist dabei ganzheitlich, schließt Körper, Geist und Seele ein; er übersteigt, wie der große Apostel Paulus dabei feststellt, unseren Verstand, unseren Horizont. Er ist nicht zu begreifen, schwer zu beschreiben und nur erfahrbar.

Den Schalom GOTTES erfahren wir, wenn wir uns im Einklang mit dem Vater befinden, tun was Jesus uns sagt, wenn wir uns bewegen, denn stehen wir still, dann steht auch GOTT still…

Und Jesus teilt uns in unserem Vers Seinen Willen mit: Wie der Vater Ihn gesandt hat, so sendet Er uns! Wie die Schafe unter die Wölfe, so sendet Er uns. Die Kunst dabei ist, zwar unter Wölfen zu leben, aber dabei nicht selbst zum Wolf zu werden. Wir leben in dieser Welt, sind aber nicht von dieser Welt. Johannes stellt dazu fest, dass der, der in uns ist, größer ist als der, der in der Welt ist ( 1. Johannes 4,4).

Wenn wir also darauf achten, nicht mit den Wölfen zu heulen, es ihnen nicht gleichzutun, dann werden wir zum Salz und Licht dieser Welt. Und, wie Jesus feststellt, unser Licht kann nicht verborgen bleiben. Diese dunkle Welt braucht uns, und wir haben so viel zu geben.

Dass wir als Schafe sicher unter den Wölfen sind, hat GOTT versprochen. Sicher, nicht komfortabel; so viele Menschen verwechseln Sicherheit mit dem komfortablen Leben auf der Couch, fern von jedem Widerstand und Leid. Sicher in GOTTES Augen heißt eben nicht automatisch komfortabel, im Gegenteil, mit Freuden ermutigt uns Jesus unser Komfortzone zu verlassen, Neues zu probieren und zu wagen. Selbst wenn wir dabei verlieren, ist Jesus doch stolz auf uns, weil wir das Sofa verlassen haben, und Er verwandelt mit Freuden die Niederlage in einen Sieg…

Wir brauchen dazu nur auf die leise Stimme des Heiligen Geistes zu hören, der uns jeden Tag anstupst, uns herausfordert. Und sei es, einem lieben Menschen eine Ermutigung zukommen zu lassen. BTW, wen kannst Du heute ermutigen?

Setzen wir uns so in Bewegung, werden wir automatisch wachsen und Frucht bringen. Wachstum aber bedeutet Leben, das Leben in Fülle, zur vollen Genüge, welches Jesus uns versprochen hat.

Dieses Leben ist es, mit dem wir die Welt der Wölfe auf den Kopf stellen, sie ein ganzes Stück besser hinterlassen, als wir sie vorgefunden haben…

Ein Kommentar zu „Wolf

  1. „Mit den Wölfen heulen.“ Ich muss sehr aufpassen, dass ich mich nicht provozieren lasse. Dass ich mich nicht hinreißen lasse und negative Äußerungen mache. Aber Übung macht den Meister. Es gelingt mir immer etwas besser.

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