Egal, wie es mir geht…

Gedanken zum Lehrtext

Als die Menge das merkte, zog sie Ihm nach. Und Er ließ sie zu Sich und sprach zu ihnen vom Reich GOTTES und machte gesund, die der Heilung bedurften. (Lukas 9,11)

Eigentlich wollte Jesus sich und Seinen Jüngern etwas Ruhe gönnen. Die Apostel waren gerade zurück von ihrem Missionseinsatz, auf den Jesus sie geschickt hatte. Es war ein äußerst erfolgreicher Einsatz und sie erzählten Jesus, was sie getan und erlebt hatten, die Worte quollen nur so aus ihnen heraus.

Aber die Menge ließ ihnen keine Ruhe, sie zog ihnen nach. Und so fängt Jesus das Predigen an, spricht vom Reich GOTTES, dem Kern all‘ Seiner Botschaften. Und Er heilt die, die der Heilung bedürfen. Schließlich, zum Abschluss, noch das Wunder der Speisung der Fünftausend.

Ja, wir haben schon einen ganzheitlichen GOTT, oder? Einen GOTT für Körper, Seele und Geist. Jesus nimmt sich all‘ unserer Bedürfnisse an, egal, in welchem Bereich. Dabei bleibt Er immer an Seinem Vater dran, tut nur das, was Er den Vater tun sieht. Und so sollten auch wir ganz dicht an unserem Jesus bleiben.

Die Worte und Taten, die Zeichen und Wunder sind uns immer zur Lehre gegeben, sollen uns etwas aufzeigen. Wer Augen hat, zu sehen, wer Ohren hat, zu hören, kann aus jedem Vers der Bibel etwas für sich mitnehmen. Was wir brauchen, ist ein offener Geist. Nicht offen oder gleichförmig der Welt gegenüber, sondern offen, interessiert und neugierig GOTTES Wort gegenüber, welches unseren Sinn erneuern will. Dies geschieht aber nur, wenn wir uns ganz bewusst dafür entscheiden.

Für GOTTES Wort, gegen das Blah Blah und die Lügen dieser Welt, für Seine Verheißungen, auch wenn von einer Erfüllung noch nicht das geringste zu sehen ist, für Dank und Lobpreis, auch und gerade dann, wenn mir nicht nach danken und loben zumute ist.

Es ist immer die Frage, wem höre ich zu: Meinen Neidern, die mich niedermachen wollen, oder Jesus, der immer und unter allen Umständen mich aufbauen will? Der Welt, die von der Evolution faselt oder meinem Schöpfer, der mich so wunderbar im Mutterleib gebildet hat?  Achte ich das ungeborene Leben höher als mein eigenes? Achte ich jeden Menschen höher als mich selbst? Liebe ich die, die meine Liebe nicht verdienen und es mir niemals vergelten können? Ist Jesus die wichtigste Person in meinem Leben und das Maß aller Dinge?

Ich persönlich kann nicht immer und zu allen Zeiten all‘ diese Fragen zu 100% mit Ja beantworten. Es gibt Momente, Tage, an denen ich niedergeschlagen und schlechter Stimmung bin, wo sich alles um mich selbst dreht und die Welt sich gefälligst um mich drehen soll. Aber müde wie ich bin, kann ich zu meinem Jesus kommen, Er schenkt mir Ruhe und neue Kraft, denn Sein Geist ist Kraft, Dynamis, Dynamit…

Während Jesus zur Menge spricht, klappe ich meinen Laptop auf und schreiben diesen Blog, nicht für Dich, nicht für die Welt, sondern für mich, um mich zu erinnern.

Und so ändert sich meine Stimmung, ich bekomme neue Kraft, neuen Mut, neue Hoffnung und Zuversicht. Mit diesen Stärken stelle ich die Welt auf den Kopf, hinterlassen sie ein Stück weit besser, als ich sie vorgefunden haben, und das kannst Du auch!

Ein Kommentar zu „Egal, wie es mir geht…

  1. „Aber müde wie ich bin, kann ich zu meinem Jesus kommen, Er schenkt mir Ruhe und neue Kraft, denn Sein Geist ist Kraft, Dynamis, Dynamit…“

    Ja, so ist es. Aber ich sollte auf die innere Stimme hören und mich in Bewegung setzen. Wie Du sagtest: „Wenn wir uns nicht bewegen, bewegt Gott sich auch nicht.“ ER lässt uns die freie Wahl.

    „… und schreiben diesen Blog, nicht für Dich, nicht für die Welt, sondern für mich, um mich zu erinnern.“

    Manchmal erinnere ich mich an Dinge, die jahrelang zurück liegen. Und immer wieder stelle ich staunend fest, da war Gottes Wirken dabei. Wie gut Gott mit mir/uns ist. Dankbar können wir sein, für das was und wie ER uns immer wieder geholfen hat. Oft merke ich erst im Nachhinein, da hat Gott mir geholfen. Meinen Dank sende ich zu IHM.

    Deshalb will ich im tiefen Tal nach oben schauen und den ersten Schritt machen. Beim zweiten ist Gott schon an meiner Seite. Gott lässt Dich und mich niemals alleine. Diese Hoffnung ist das Zugseil, das Dich und mich hinaufzieht.

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