Deshalb, damit…

Warum auch Dornen ihren Sinn haben…

Es soll nicht durch Heer oder Kraft geschehen, sondern durch GOTTES Geist!

Und damit ich mich wegen der hohen Offenbarungen nicht überhebe, ist mir gegeben ein Pfahl ins Fleisch, nämlich des Satans Engel, der mich mit Fäusten schlagen soll, damit ich mich nicht überhebe.  Seinetwegen habe ich dreimal zum HERRN gefleht, dass er von mir weiche. Und Er hat zu mir gesagt: Lass Dir an Meiner Gnade genügen; denn Meine Kraft vollendet sich in der Schwachheit. Darum will ich mich am allerliebsten rühmen meiner Schwachheit, auf dass die Kraft Christi bei mir wohne. (2. Korinther 12,7-9)

Viel ist darüber spekuliert worden, was für ein Dorn, was für ein Pfahl es denn nun war, der dem Paulus ins Fleisch gegeben war. Manche meinen, es wären seine Augen, andere wieder, es sei sein Rücken oder sein Herz.

Was immer es auch wahr, Paulus äußert sich hierzu nicht weiter, ich denke aus gutem Grund. Denn so können wir unseren eigenen Dorn an seiner Statt einsetzen. Ja, auch ich habe meinen Dorn und Du wahrscheinlich auch, wer wohl nicht?

Es sind unsere Unzulänglichkeiten, die im Angesicht der Heiligkeit unseres GOTTES nur umso deutlicher zu Tage treten. Und dann spricht GOTT auch noch im 1. Petrus 1,16: Ihr sollt heilig sein, denn Ich bin heilig!

Wie oft bin ich gar nicht heilig, wie oft schlägt mich der Dorn im Fleisch, die Fäuste von Satans Engel?

Was mich dabei tröstet, und Dich vielleicht auch, es gibt ein „deshalb“, ein „damit“. Es hat seinen Grund, warum Satans Engel uns schlagen darf, nichts vom alledem ist sinnlos.

Damit ich nicht überheblich werde, sagt Paulus, deshalb lässt GOTT es zu. Ja, der Dorn lehrt uns Demut, lehrt uns, uns selbst und unseren Nächsten besser zu verstehen, macht uns empathisch und treibt uns den letzten Rest der Gesetzlichkeit und des Verurteilens aus. Es hat sein „deshalb“, sein „damit“, denn wem viel vergeben ist, der liebt viel.

Zur Liebe erzieht uns dieser Dorn im Fleisch, zur Liebe unserem Nächsten und GOTT gegenüber.

Denn genauso tröstlich ist es, dass GOTT gerade in unserer Schwachheit mächtig ist, Er unseren Dorn, unsere Schwäche benutzt, um Seine Stärke zu demonstrieren, durch uns hindurch. GOTTES Reich wird nicht in unserer Kraft, sondern in der Kraft Seines Geistes erbaut. Nicht wir sollen uns ehren, auf die Schulter klopfen, sondern GOTT alle Ehre geben. Diese gebührt Ihm auch, denn Er tut die wundervollsten und wunderbarsten Dinge durch uns hindurch, in all unserer Schwachheit, ja, gerade durch unsere Schwachheit, durch die Seine Kraft besonders mächtig ist. Da, wo ich stark sein will, kann unser GOTT wenig tun…

HERR, mein Freund und Bruder Jesus, so lege ich Dir meine Stärken vor die Füße, ich gebe sie Dir, damit Du, nicht ich, in mir mächtig bist. Ich will meine Schwächen annehmen und Dich durch sie hindurch wirken lassen. Ich will tun, was mir möglich ist, in der Gewissheit, Du tust das Unmögliche, das Wunder hinzu. Danke, dass ich so sein darf, wie ich bin. Danke, dass ich nicht so bleiben muss, wie ich bin…

So ist es, so sei es, Amen!

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