Moderne Götzen

Wie Werbung und GOTT sich widersprechen

Nicht neue, schärfere Gesetze, sondern ein erneuertes, gottgefälliges Denken verwandelt unsere Welt

Ich ermahne Euch nun, [liebe Geschwister], durch die Barmherzigkeit GOTTES, dass Ihr Euren Leib hingebt als ein Opfer, das lebendig, heilig und GOTT wohlgefällig sei. Das sei Euer vernünftiger Gottesdienst. Und stellt Euch nicht dieser Welt gleich, sondern ändert Euch durch Erneuerung Eures Sinnes, auf dass Ihr prüfen könnt, was GOTTES Wille ist, nämlich das Gute und Wohlgefällige und Vollkommene. (Römer 12,1f)

Es ist nicht wohlgelitten in unserer Zeit, ein Opfer zu bringen. Die Werbung, die Welt, suggeriert uns: Du kannst alles haben, jetzt und sofort, kaufe jetzt, zahle später.

Doch, dass wir den Preis zahlen müssen, das Opfer bringen, wird uns erst dann bewusst, wenn der Tag kommt. Und er kommt, meist sehr überraschend…

Ist es nicht viel besser, erst das Opfer zu bringen und dann den Preis, die Belohnung dafür zu bekommen?

Und so fordert uns Paulus auf, unseren lebendigen Leib GOTT als Opfer hinzugeben. Und Leib umschließt in diesem Fall Körper, Geist und Seele.

Auch schließt es eine Veränderung, Paulus nennt es „Erneuerung“, ein. Eine Veränderung unseres Denkens und damit auch unseres Handelns, unseres Tuns. Wir können nicht wie die Welt um uns herum denken und handeln und meinen, wir würden GOTT damit gefallen. Die Erneuerung unseres Denkens, von der Paulus hier spricht, bedeutet, gewohnte und erlernte Denkweisen abzulegen und sich GOTTES Denkweise zu eigen zu machen. Und die steht, in 99% aller Fälle, im krassen Widerspruch zu der Denkweise dieser Welt, der meisten Menschen um uns herum.

Christus zu folgen heißt, in 99% aller Fälle, gegen den Strom zu schwimmen, eben nicht mit der Masse zu jubeln und zu grölen, denn die Masse liegt zu besagten 99% daneben und genau entgegengesetzt zu GOTTES Willen. Die Masse ist nicht die Kirche, ist nicht GOTTES Volk, es ist so oft nur eine Minderheit, ein kleiner Überrest, die 7.000 aus ganz Israel, die nicht vor dem Götzen Baal knien und ihn küssen (1. Könige 19,18), d.h., ihm Opfer bringen; man hat dem Baal sogar seine eigenen Kinder geopfert…

Du denkst, diese Zeiten sind vorbei, wir sind ein aufgeklärtes Volk und beten keine Götzen mehr an?

Mach doch die Augen auf, schalte die Werbung ein uns sieh: Die gleichen alten Götzen, nur mit neuem Namen.

Aber wir opfern doch keine Kinder mehr, oder?

Was ist mit den mehr als 100.000 ungeborenen Babys, die jedes Jahr allein in Deutschland abgetrieben werden, ermordet, geopfert! Was ist mit den Kindern, deren Eltern sie ihrem Beruf und ihrer Selbstverwirklichung opfern?

Nein, wir opfern heute in einem Jahr mehr Kinder, als es Israel jemals in seinen schlimmsten Zeiten getan hat. Nichts hat sich geändert, die alten Götzen haben nur neue Namen, fall nicht darauf herein.

Es braucht eine Erneuerung unseres Denkens, unseres Sinnes; Gebote und Gesetze helfen da wenig, wenn die Einsicht fehlt. Wenn aber unser Denken im Einklang mit GOTTES Gedanken ist, brauchen wir keine Gesetze.

Deshalb wünsche ich mir kein verschärftes Abtreibungsrecht, denn Gesetze helfen nicht gegen die Not, sondern, wie Paulus, eine Erneuerung, eine Veränderung unseres Denkens und Handelns. Dass Du und ich eine Welt schaffen, in der die angehende Eltern gar nicht mehr auch nur auf den Gedanken einer Abtreibung kommen.

Dass Du und ich eine Welt schaffen, in der die Liebe unseres GOTTES sichtbar wird, in der Jesus wieder attraktiv ist und das Zerrbild über uns Christen in immer weniger Köpfen herumspukt.

Du und ich können das und wir werden die Welt so ein ganzes Stück besser hinterlassen, als wir sie vorgefunden haben…

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