Der süße Geschmack des Glaubens

Gedanken zum Lehrtext

Es sprach aber der HERR durch eine Erscheinung in der Nacht zu Paulus: Fürchte Dich nicht, sondern rede und schweige nicht! (Apostelgeschichte 18,9)

Mein Lieblingsapostel Paulus ist auf Mission in Korinth. Viel Wind bläst ihm entgegen, die Juden halten ihn für einen Gotteslästerer und widerstehen ihm aufs Ärgste.

Fürchte Dich nicht, sondern rede und schweige nicht!, spricht Jesus dem Paulus in der Nacht Mut zu.

Selbst wenn wir nicht auf Mission sind, so haben wir doch die Herausforderungen des täglichen Lebens zu bewältigen und nicht selten stoßen wir dabei auf Hindernisse. Und wie immer im Leben gibt es zwei Wege, mit den Dingen umzugehen: Den breiten oder den schmalen Weg, den Weg der Welt oder GOTTES Weg; wir können vor den Schwierigkeiten kapitulieren und es uns einfach machen, indem wir tun, was alle tun, anstatt gegen den Strom zu schwimmen.

Jesus selbst ermutigt Paulus, sich der Dinge zu stellen, nicht klein bei zu geben, die Schwierigkeiten als Herausforderung zu sehen, die Herausforderung als Möglichkeit und Aufgabe.

So viele Dinge bleiben im Reich GOTTES unerledigt, weil wir vor den Herausforderungen zurück schrecken und zu früh aufgeben.

Genau dies hat Paulus nicht getan! Sicher, da ist eine Tür zugegangen, die Tür zu den Juden; dafür hat sich die Tür, der Weg zu den Heiden, den Nichtjuden, geöffnet. Auch dieser Weg ist schmal und voller Herausforderungen, aber gangbar. Und so geht Paulus, ermutigt durch Jesu Worte, tapfer auf dem Weg, den GOTT ihn vorgezeichnet hat.

Wer weiß, wieviel weniger Christen es heute gäbe, wenn Paulus aufgegeben hätte; wieviel ärmer wäre unsere Bibel, zu dessen Neuen Testament Paulus einen Großteil beigetragen hat?

Was bleibt liegen, wenn Du jetzt aufgibst?

Ich kenne die Schwierigkeiten und Umstände, in denen Du steckst, nicht. Aber ich weiß, mit unserem GOTT an unserer Seite ist Aufgeben keine Option!

Es mögen sich in Deinem und meinem Leben Türen geschlossen und sich Wege als Sackgasse erwiesen haben, auf die wir unsere Träume und Hoffnungen gesetzt haben. Das Haus, in dem wir so sicher zu wohnen meinten, ist zusammengebrochen, nichts scheint mehr übrig.

Doch, etwas bleibt: Die Hoffnung und das Vertrauen auf Jesus, der selbst aus den bösesten Dinge noch Gutes werden lässt.

Der Feind mag uns entgegentreten, uns Knüppel zwischen die Beine werfen, solange wir die Hoffnung und das Vertrauen nicht verlieren, sehen wir immer Jesu Hand, die wir ergreifen können, Er hilft uns wieder auf die Beine. Mit besonderer Liebe in Situationen, die aussichtslos erscheinen, in denen wirkt GOTT am mächtigsten. Denn dann wird klar, und dies ist GOTTES Wille, das dies in der Kraft unseres HERRN geschieht, nicht durch eigene Kraft, Anstrengung oder Klugheit.

Den süßen Geschmack vom Glauben werden wir erst dann kosten können, wenn wir ihn uns in schweren Zeiten bewahren.

Mein Freund Jesus, hilf mir auf in meinen Schwierigkeiten, ich bin gestolpert und zu Fall gekommen. Aber Du hebst mich wieder auf, stopfst dem Lachen meiner Feinde das Maul. Du und ich werden wieder zusammen lachen, denn mit Dir kann ich über jede Mauer springen. Ich will Dir vertrauen, dass Du das Unmögliche möglich machst, aus den Scherben meines Lebens ein kostvolles Mosaik entstehen lässt. Ich gebe die Hoffnung nicht auf und trage Deine Liebe in diese lieblose Welt. Zusammen hinterlassen wir diese dann ein ganzes Stück besser als ich sie vorgefunden habe…

Ein Kommentar zu „Der süße Geschmack des Glaubens

  1. Ich möchte eine neue Hörhilfe haben. Dafür muss ich einen Bericht an die Krankenkasse schreiben, den ich nicht gut formulieren kann. Die Leiterin der CI – Selbsthilfegruppe meldet sich nicht. Vielleicht ist sie verreist. Am 13. 10. sollte ich einen Termin bei der Akustikerin gehabt, um den Bericht abzugeben. Der wurde abgesagt wegen Krankheit. Jetzt habe ich zwei Tage gewonnen. Mein jüngster Sohn, der krank war, konnte mir nun helfen. Gottes Wege sind wunderbar.

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